Geopolitics, Geoeconomics, and Sovereign Risk: Different Shocks, Different Channels
Die Studie unterscheidet zwischen geopolitischen Schocks, die das Ausfallrisiko von Staaten direkt beeinflussen, und geoekonomischen Schocks, die über die erwartete Geldpolitik wirken, und zeigt anhand eines Datensatzes von 42 Volkswirtschaften, dass diese unterschiedlichen Kanäle zu einem charakteristischen „Scherenmuster" in den Sovereign-CDS-Spreads führen, was darauf hindeutet, dass Liquiditätsbereitstellung zwar finanzzyklusbedingte Spread-Erweiterungen mildern, aber nicht die persistierenden geopolitischen Risikoprämien adressieren kann.