Pattern Avoidance for Fibonacci Sequences using kk-Regular Words

Dieser Artikel liefert einen einfachen Beweis dafür, dass die rekursiv definierte Folge ak(n)a_k(n) die Anzahl der kk-regulären Wörter über [n][n] zählt, die bestimmte Muster vermeiden, ergänzt dies durch eine neue Zählung für die Folge bk(n)b_k(n) und stellt eine Vermutung über die Quadrate der Fibonacci-Zahlen im Kontext von Stirling-Permutationen auf.

Emily Downing, Elizabeth Hartung, Cody Lucido, Aaron Williams

Veröffentlicht 2026-03-11
📖 4 Min. Lesezeit☕ Kaffeepausen-Lektüre

Each language version is independently generated for its own context, not a direct translation.

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen riesigen Baukasten mit bunten Bausteinen. In diesem Papier geht es darum, wie man diese Bausteine zu langen Türmen stapeln kann, ohne dass bestimmte „verbotene Muster" entstehen. Die Autoren, Emily Downing, Elizabeth Hartung, Cody Lucido und Aaron Williams, haben dabei eine spannende Entdeckung gemacht: Sie haben gezeigt, wie man diese Baustein-Türme mit einer berühmten Zahlenreihe, der Fibonacci-Folge, in Verbindung bringen kann.

Hier ist die Geschichte, einfach erklärt:

1. Das Spiel: Bausteine und verbotene Muster

Stellen Sie sich vor, Sie haben Zahlen von 1 bis nn. Jede Zahl muss genau kk-mal vorkommen.

  • Wenn k=1k=1, haben Sie eine normale Permutation (z. B. 1, 2, 3).
  • Wenn k=2k=2, haben Sie jede Zahl doppelt (z. B. 1, 1, 2, 2, 3, 3). Das nennen die Autoren kk-reguläre Wörter.

Jetzt kommt die Regel: Sie dürfen bestimmte kleine Muster in Ihrer Reihe nicht haben.

  • Ein Muster wie 121 bedeutet: Eine kleine Zahl, dann eine große, dann wieder die kleine (z. B. 1, 5, 1).
  • Ein Muster wie 123 bedeutet: Drei Zahlen in aufsteigender Reihenfolge (z. B. 1, 5, 9).

Die Frage ist: Wie viele verschiedene Türme kann ich bauen, ohne diese verbotenen Muster zu erzeugen?

2. Die große Entdeckung: Die Fibonacci-Zauberformel

Die Fibonacci-Zahlen sind eine berühmte Zahlenreihe, bei der jede Zahl die Summe der beiden vorherigen ist (1, 1, 2, 3, 5, 8, 13...).

Die Autoren haben bewiesen, dass es zwei verschiedene Arten gibt, diese Baustein-Türme zu bauen, und beide führen zu neuen, spannenden Versionen der Fibonacci-Zahlen:

Art A: Die „Fibonacci-k"-Türme

Hier verbieten sie vier Muster: 121, 123, 132 und 213.

  • Die Analogie: Stellen Sie sich vor, Sie bauen einen Turm. Wenn Sie eine große Zahl setzen, dürfen Sie nicht einfach irgendwas Kleines dahinter setzen, das wieder eine große Zahl „umarmt" (das wäre das 121-Muster).
  • Das Ergebnis: Die Anzahl der möglichen Türme folgt einer Regel, die fast wie die normale Fibonacci-Reihe aussieht, aber mit einem kleinen „Multiplikator" kk.
    • Formel: Neue Zahl = (Alte Zahl) + k × (Noch ältere Zahl).
    • Wenn k=1k=1, erhalten wir die klassischen Fibonacci-Zahlen.
    • Wenn k=2k=2, erhalten wir die Jacobsthal-Zahlen (eine Art „zweifache" Fibonacci-Reihe).
    • Wenn k=3,4,5...k=3, 4, 5..., erhalten wir immer neue, größere Familien von Zahlen.

Art B: Die „k-Fibonacci"-Türme

Hier verbieten sie nur zwei Muster: 122 und 213.

  • Die Analogie: Hier ist die Regel etwas strenger bei der „122"-Form (eine kleine Zahl, dann zwei große gleiche Zahlen).
  • Das Ergebnis: Auch hier gibt es eine Formel, aber sie funktioniert anders: Neue Zahl = k × (Alte Zahl) + (Noch ältere Zahl).
    • Das ist wie ein Turm, bei dem Sie bei jedem Schritt kk-mal so viele Möglichkeiten haben, den nächsten Stein zu setzen, plus die alten Möglichkeiten.
    • Für k=2k=2 erhalten wir eine andere bekannte Zahlenreihe (die Pell-Zahlen, aber mit einem kleinen Start-Unterschied).

3. Der besondere Trick: Die „Fibonacci-Quadrat"-Türme

Das dritte und vielleicht coolste Ergebnis betrifft die Fibonacci-Quadrat-Zahlen (1, 1, 4, 9, 25, 64...). Das sind einfach die normalen Fibonacci-Zahlen, die mit sich selbst multipliziert wurden ($1^2, 1^2, 2^2, 3^2, 5^2...$).

Die Autoren haben gezeigt, wie man diese Zahlen mit einem speziellen Baustein-Spiel erhält:

  • Sie nehmen die Regeln von Art A (die vier verbotenen Muster).
  • Aber sie machen eine kleine Änderung: Das Muster 121 darf nur dann verboten sein, wenn die Zahlen direkt nebeneinander stehen (wie 1-2-1). Wenn dazwischen noch etwas steht, ist es erlaubt.
  • Das Ergebnis: Wenn man diese „strengen Nachbarn-Regeln" anwendet, erhält man genau die Fibonacci-Quadrat-Zahlen! Es ist, als würde man die Fibonacci-Reihe in sich selbst spiegeln.

Warum ist das wichtig?

Bisher haben Mathematiker oft nur mit normalen Zahlenreihen (Permutationen) gearbeitet. Diese Autoren zeigen, dass man mit doppelten oder dreifachen Zahlen (kk-reguläre Wörter) eine ganze Welt neuer Muster und Zahlenreihen erschließen kann.

Zusammenfassend:
Stellen Sie sich vor, die Fibonacci-Zahlen sind ein einfacher Weg durch einen Wald. Diese Forscher haben gezeigt, dass es nicht nur einen Weg gibt, sondern ganze Wälder (für jedes kk), in denen man sich bewegen kann. Und wenn man die Regeln für das Gehen leicht ändert (indem man auf „direkte Nachbarn" achtet), landet man plötzlich auf einem Pfad, der die Fibonacci-Zahlen in sich selbst verdoppelt (die Quadrate).

Es ist ein Beweis dafür, dass selbst in scheinbar trockenen mathematischen Regeln (wie dem Vermeiden von Zahlenmustern) eine enorme Schönheit und Struktur steckt, die man wie ein Puzzle lösen kann.