Pre/Absence: Prompting Cultural Awareness and Understanding for Lost Architectural Heritage in Virtual Reality

Die Studie stellt „Pre/Absence" vor, eine Virtual-Reality-Erfahrung, die mithilfe der Dialektik von Präsenz und Abwesenheit und am Beispiel der verlorenen Hanyuan-Halle der Tang-Dynastie nachweist, dass VR im Vergleich zu papierbasierten Methoden das kulturelle Bewusstsein, das emotionale Engagement und die kritische Reflexion über verlorenes architektonisches Erbe signifikant stärken kann.

Yaning Li, Ke Zhao, Shucheng Zheng, Xingyu Chen, Chenyi Chen, Wenxi Dai, Weile Jiang, Qi Dong, Yiqing Zhao, Meng Li, Lin-Ping Yuan

Veröffentlicht Mon, 09 Ma
📖 3 Min. Lesezeit☕ Kaffeepausen-Lektüre

Each language version is independently generated for its own context, not a direct translation.

Stell dir vor, du stehst vor einem riesigen, leeren Platz in einer Stadt. Früher stand hier ein prächtiger Palast, der wie ein leuchtender Stern über der ganzen Welt strahlte. Heute ist nur noch Erde und ein paar alte Steine übrig. Das ist das Problem mit vielen historischen Gebäuden: Sie sind weg, und die Geschichte, die sie erzählen, wird oft nur noch wie ein trockener Geschichtsbuch-Faktencheck erzählt.

Die Forscher aus diesem Papier haben sich genau das angesehen. Sie haben sich mit Archäologen und Museumsleuten unterhalten und festgestellt: Die Art, wie wir über diese verlorenen Gebäude sprechen, ist oft zu einfach. Sie erzählen nur: „Hier war ein Haus, das war groß, und dann ist es kaputtgegangen." Das ist wie ein trockener Reiseführer, der nur die Adresse nennt, aber nicht die Seele des Ortes.

Die Lösung: „Pre/Absence" (Vorhandenheit/Abwesenheit)

Um das zu ändern, haben die Forscher eine virtuelle Realität (VR) entwickelt, die sie „Pre/Absence" nennen. Das ist ein bisschen wie eine magische Brille, die nicht nur das Vergangene zeigt, sondern auch das Gefühl des „Nicht-Mehr-Vorhandenseins" spürbar macht.

Stell dir die VR-Erfahrung wie ein Zaubertrick mit zwei Ebenen vor:

  1. Die Ebene des „Da-Seins": Du siehst den Palast in seiner vollen Pracht, wie er vor 1000 Jahren war.
  2. Die Ebene des „Nicht-Da-Seins": Gleichzeitig siehst du, wie er heute aussieht – leer und verblasst.

Die Besonderheit ist, dass diese beiden Bilder nicht einfach nur nebeneinander stehen, sondern sich vermischen. Es ist, als würdest du durch eine Geisterstadt gehen, in der die Geister der Vergangenheit und die Realität der Gegenwart gleichzeitig tanzen. Die Nutzer können nicht nur zuschauen, sondern werden zu Mit-Erzählern. Sie müssen selbst entscheiden, was diese Lücken bedeuten.

Was passiert, wenn man die Brille aufsetzt?

Die Forscher haben 28 Leute getestet. Ein Teil hat nur ein normales Papierblatt mit Informationen gelesen, der andere Teil hat die VR-Brille aufgesetzt.

  • Beide Gruppen haben gelernt, wann der Palast gebaut wurde und wie er hieß (die trockenen Fakten).
  • Aber die VR-Gruppe hat etwas viel Tieferes erlebt:
    • Sie haben das Gefühl von Verlust wirklich gespürt, als wäre es ein emotionaler Schlag.
    • Sie haben verstanden, dass Geschichte nicht feststeht, sondern sich immer wieder neu erzählt. Es ist wie ein lebendiges Gespräch zwischen der Vergangenheit und uns heute.
    • Sie haben angefangen, kritisch zu denken: „Warum wird diese Geschichte so erzählt? Was bedeutet dieser Ort heute für uns?"

Das Fazit in einem Satz:

Diese VR-Erfahrung ist wie ein Schlüssel, der nicht nur eine verschlossene Tür öffnet, sondern uns zeigt, dass die Tür selbst Teil der Geschichte ist. Sie hilft uns zu verstehen, dass das, was nicht mehr da ist (die Abwesenheit), genauso wichtig ist wie das, was noch steht (die Anwesenheit), und dass wir alle mit dazu beitragen können, die Geschichte dieser verlorenen Orte neu zu schreiben.