Broken Symmetry of Stock Returns -- a Modified Jones-Faddy Skew t-Distribution

Die Arbeit argumentiert, dass die negative Schiefe und der positive Mittelwert von Aktienrenditen auf eine gebrochene Symmetrie der stochastischen Volatilität zurückzuführen sind, und schlägt eine modifizierte Jones-Faddy-Verzerrte-t-Verteilung vor, um diese Asymmetrie für Gewinne und Verluste in einer einzigen organischen Verteilung für den S&P500 zu modellieren.

Siqi Shao, Arshia Ghasemi, Hamed Farahani, R. A. Serota

Veröffentlicht 2026-03-10
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📉 Wenn der Aktienmarkt nicht fair ist: Eine Geschichte über gebrochene Symmetrie

Stellen Sie sich den Aktienmarkt wie einen riesigen, wilden Ozean vor. Die Preise der Aktien (wie der berühmte S&P500) schwanken jeden Tag auf und ab. Wissenschaftler versuchen seit Jahrzehnten, diese Wellen zu verstehen und vorherzusagen.

1. Das alte Bild: Der perfekte See

Früher dachten die meisten Physiker und Ökonomen, dass dieser Ozean völlig symmetrisch ist. Das bedeutet:

  • Wenn es einen Sturm gibt, der die Schiffe (die Kurse) nach unten drückt, gibt es auch einen gleich starken Wind, der sie nach oben hebt.
  • Die Wahrscheinlichkeit für einen riesigen Absturz ist genau so hoch wie für einen riesigen Anstieg.
  • Man nannte das die „Student-t-Verteilung". Es ist wie ein perfekt geformter Glockenkurven-Hügel, bei dem die linke und die rechte Seite exakt gleich aussehen.

Aber das ist falsch. Der echte Markt ist kein perfekter See. Er ist ein wilder Ozean mit unterschiedlichen Strömungen.

2. Das Problem: Die gebrochene Symmetrie

Die Autoren dieses Papers haben sich die Daten der letzten 45 Jahre (1980–2025) genau angesehen und drei seltsame Dinge entdeckt, die das alte Modell nicht erklären kann:

  1. Der Markt steigt langfristig: Im Durchschnitt gibt es mehr Gewinne als Verluste (ein positiver Mittelwert).
  2. Die „schlechten" Tage sind schlimmer: Wenn der Markt crasht, tut es weh. Die Verluste sind oft extremer und haben „schwerere" Schwänze als die Gewinne. Das nennt man negative Schiefe.
  3. Es gibt mehr Gewinntage: Es gibt statistisch gesehen mehr Tage, an denen man Geld gewinnt, als Tage, an denen man es verliert.

Stellen Sie sich vor, Sie werfen eine Münze. Bei einem fairen Spiel (dem alten Modell) landen Kopf und Zahl gleich oft und mit der gleichen Kraft. Beim Aktienmarkt ist es so, als würde die Münze zwar öfter auf „Kopf" (Gewinn) landen, aber wenn sie auf „Zahl" (Verlust) landet, fällt sie so hart auf den Boden, dass sie ein riesiges Loch reißt.

3. Die Lösung: Ein neuer, flexiblerer Maßstab

Die Forscher sagen: „Okay, die alte Theorie geht davon aus, dass die Volatilität (die Unruhe des Marktes) für Gewinne und Verluste gleich ist. Aber das stimmt nicht."

Stellen Sie sich die Volatilität wie den Motor eines Bootes vor.

  • Das alte Modell: Der Motor läuft immer gleichmäßig, egal ob das Boot bergauf oder bergab fährt.
  • Die neue Erkenntnis: Der Motor verhält sich anders!
    • Wenn das Boot bergauf (Gewinne) fährt, läuft der Motor ruhig und stabil.
    • Wenn das Boot bergab (Verluste) fährt, gerät der Motor ins Wanken und wird chaotischer.

Die Autoren haben ein neues mathematisches Werkzeug entwickelt, das sie „modifizierte Jones-Faddy-Verteilung" nennen. Das ist ein sehr komplizierter Name, aber man kann es sich wie einen schlauen, verformbaren Gummimantel vorstellen.

  • Der alte Mantel (Student-t): War starr und symmetrisch. Er passte nicht auf die ungleichen Formen des Marktes.
  • Der neue Mantel (mJF): Ist aus elastischem Gummi. Er kann sich auf der einen Seite (Gewinne) straffen und auf der anderen Seite (Verluste) ausdehnen, um genau die Form des Marktes nachzuahmen.

4. Warum ist das wichtig?

Mit diesem neuen „Gummimantel" können die Forscher die Daten des S&P500 viel besser beschreiben als mit den alten Modellen.

  • Sie können erklären, warum es mehr Gewinntage gibt.
  • Sie können erklären, warum die Verluste so extrem sind (die „schweren Schwänze").
  • Sie können den positiven Trend (den langfristigen Anstieg) mit einbeziehen.

Die große Metapher:
Stellen Sie sich vor, Sie versuchen, die Form einer Hand abzudrücken.

  • Das alte Modell ist wie ein Gipsabdruck: Er ist starr und symmetrisch. Wenn Sie die Hand in die Form drücken, passt der Daumen nicht, und die Finger sind zu lang.
  • Das neue Modell ist wie Knete: Sie können sie formen, bis sie exakt der Hand entspricht – mit allen Unebenheiten, dem Daumen und den langen Fingern.

Fazit

Die Botschaft der Wissenschaftler ist einfach: Der Aktienmarkt ist nicht fair und nicht symmetrisch. Die Kräfte, die Gewinne erzeugen, sind anders als die Kräfte, die Verluste verursachen. Um den Markt wirklich zu verstehen, brauchen wir Modelle, die diese „Unfairness" (die gebrochene Symmetrie) akzeptieren und mathematisch abbilden können.

Das neue Modell ist wie eine Brille, durch die man die chaotischen Wellen des Marktes plötzlich klar und verständlich sieht – inklusive der gefährlichen, tiefen Täler und der hohen, aber sanften Gipfel.