Exploring the Drivers of Information Security Policy Compliance Among Contingent Employees: A Social, Deterrent, and Involvement-Based Approach

Diese Studie untersucht anhand von Daten aus ghanaischen Universitäten, wie soziale Normen, Abschreckung und Einbindungsmechanismen wie Wissensaustausch die Einstellung von befristet Beschäftigten zu Informationssicherheitsrichtlinien und deren Compliance-Absichten beeinflussen, wobei der Wissensaustausch als stärkster Faktor identifiziert wurde.

Vasty A. Adomako, Kaisu Mumuni, Eugene M. Akoto, Felix N. Koranteng

Veröffentlicht Tue, 10 Ma
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Stellen Sie sich vor, eine Universität ist wie ein riesiges, modernes Schloss. Um dieses Schloss herum gibt es eine dicke Mauer aus Technologie (Firewalls, Virenscanner), die die Schätze (Daten) schützen soll. Aber das Schloss hat viele Türen, und nicht nur die festen Bewohner (die festangestellten Professoren und Mitarbeiter) gehen durch diese Türen. Es gibt auch viele Gäste: Aushilfsdozenten, Studentenassistenten und Leiharbeitern, die nur für eine Saison oder ein Projekt da sind. Man nennt sie in der Studie „kontingente Mitarbeiter".

Die Forscher aus Ghana haben sich gefragt: Was bringt diese Gäste dazu, die Sicherheitsregeln des Schlosses zu befolgen? Denn wenn ein Gast die falsche Tür öffnet oder den falschen Schlüssel benutzt, kann das ganze Schloss in Gefahr geraten.

Hier ist die Geschichte ihrer Forschung, einfach erklärt:

1. Das Problem: Die „Gäste" werden oft übersehen

Bisher haben die Sicherheits-Experten meistens nur die festen Bewohner untersucht. Aber Gäste haben oft eine andere Einstellung. Sie fühlen sich vielleicht nicht so sehr als „Teil der Familie" und könnten denken: „Ich bin ja nur kurz hier, warum soll ich mich so streng an die Regeln halten?" Die Forscher wollten herausfinden, was diese Gäste wirklich motiviert.

2. Die drei großen Motoren für Sicherheit

Die Forscher haben drei verschiedene „Motoren" getestet, die das Verhalten der Gäste antreiben könnten. Man kann sich das wie drei verschiedene Arten von Werkzeugen vorstellen, um jemanden zum Gehorsam zu bewegen:

  • Der soziale Druck (Die „Blick der Nachbarn"):

    • Das Konzept: Wenn alle anderen im Team die Regeln befolgen, tut man es auch.
    • Die Analogie: Stellen Sie sich vor, Sie sind auf einer Party. Wenn alle anderen leise sprechen, weil es eine Regel gibt, sprechen auch Sie leise, nicht weil Sie Angst haben, sondern weil Sie nicht als „der Störfaktor" dastehen wollen.
    • Das Ergebnis: Dieser Faktor war sehr wichtig. Wenn Vorgesetzte und Kollegen zeigen, dass Sicherheit wichtig ist, halten sich die Aushilfen auch daran.
  • Die Angst vor dem Ärger (Die „Polizei und der Richter"):

    • Das Konzept: Die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, und die Härte der Strafe.
    • Die Analogie: Wie ein Tempolimit auf der Autobahn. Wenn Sie wissen, dass eine Kamera Sie fotografiert (Erkennungswahrscheinlichkeit) und Sie eine hohe Strafe bekommen (Schwere der Strafe), fahren Sie langsamer.
    • Das Ergebnis: Auch das half! Wenn die Gäste wussten, dass sie erwischt werden könnten und Konsequenzen drohen, waren sie vorsichtiger. Aber es war nicht der stärkste Motor.
  • Das Miteinander (Die „Team-Workshop"):

    • Das Konzept: Wissen teilen und zusammenarbeiten.
    • Die Analogie: Stellen Sie sich vor, Sie lernen Kochen. Wenn Ihnen jemand einfach sagt „Mach das nicht!", lernen Sie wenig. Aber wenn Sie mit anderen Köchen gemeinsam kochen, Tipps austauschen und gemeinsam Rezepte verbessern, lernen Sie viel mehr und wollen es auch richtig machen.
    • Das Ergebnis: Das war der Gewinner! Der stärkste Motor war, wenn die Gäste das Gefühl hatten, dass Wissen geteilt wird und sie Teil eines Teams sind. Wenn sie sich einbezogen fühlten und voneinander lernten, wollten sie die Regeln am liebsten befolgen.

3. Die Entdeckung: Einstellung ist alles

Am Ende kam alles auf die Einstellung an.
Stellen Sie sich die Einstellung wie ein Schalter vor.

  • Wenn die Gäste durch den sozialen Druck, die Angst vor Strafe oder das gute Teamklima eine positive Einstellung zur Sicherheit entwickeln (sie denken: „Das ist wichtig für uns alle"), dann drücken sie diesen Schalter auf „AN".
  • Sobald der Schalter auf „AN" steht, ist die Absicht, die Regeln zu befolgen, fast automatisch da.

4. Was bedeutet das für die Praxis? (Die Lehre für die Universitäten)

Die Forscher sagen den Universitäten: Hört auf, nur mit dem Stock zu drohen!

  • Nicht nur Strafen: Es bringt wenig, nur zu sagen: „Wer das nicht macht, wird gefeuert." Das funktioniert bei Aushilfen oft nicht gut.
  • Besser: Einbeziehen: Machen Sie die Gäste zu Teilnehmern! Lassen Sie sie in Workshops über Sicherheit sprechen. Ermutigen Sie sie, Tipps untereinander auszutauschen. Wenn sie sich wie echte Teammitglieder fühlen, werden sie die Regeln von sich aus einhalten.
  • Vorbilder nutzen: Wenn die Chefs und die festen Mitarbeiter zeigen, dass Sicherheit wichtig ist, ziehen die Gäste mit.

Zusammenfassung in einem Satz

Um sicherzustellen, dass auch die „Gäste" in einer Universität die Sicherheitsregeln einhalten, ist es weniger effektiv, sie nur zu bedrohen; viel besser ist es, sie in ein Team einzubinden, ihnen Wissen zu teilen und ihnen zu zeigen, dass sie Teil der Gemeinschaft sind. Denn wenn sie sich dazugehörig fühlen, wollen sie das Schloss schützen.