Genuine Increases in Tropical Cyclone Intensities

Die Studie zeigt, dass sich der Trend zu stärkeren tropischen Wirbelstürmen in den Daten bis 2023 als genuine Zunahme der Intensität bestätigt, da er nun nicht nur auf weniger schwache, sondern auch auf mehr starke Stürme zurückzuführen ist.

Ivo Welch

Veröffentlicht Tue, 10 Ma
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Hier ist eine einfache Erklärung der Studie von Ivo Welch, die sich mit der Intensität von tropischen Wirbelstürmen befasst.

Der große Irrtum: War es nur eine Täuschung?

Stellen Sie sich vor, Sie beobachten eine große Gruppe von Läufern auf einem Marathon.
Vor einigen Jahren (in einer Studie von Kossin et al.) sagten Forscher: „Schauen Sie mal! Immer mehr Läufer erreichen die Spitze! Die Zahl der schnellen Läufer im Verhältnis zu den langsamen steigt!"

Das klang alarmierend. Es schien, als würden die Läufer plötzlich schneller werden, weil die Welt wärmer wird.

Aber Ivo Welch hat sich die Liste genauer angesehen und gesagt: „Moment mal. Das ist nicht unbedingt so."

Die erste Hälfte der Geschichte: Nur weniger Langsame?

In den Daten von 1979 bis 2017 sah das Verhältnis tatsächlich so aus, als gäbe es mehr schnelle Läufer. Aber Welch hat das wie einen Kuchen zerlegt:

  • Die alte These: Es gab mehr schnelle Läufer (C3–C5).
  • Die neue Erkenntnis: Es gab eigentlich gar nicht mehr schnelle Läufer. Stattdessen gab es viel weniger langsame Läufer (C1), die überhaupt erst das Ziel erreichten.

Die Analogie:
Stellen Sie sich vor, Sie zählen die Autos auf einer Autobahn.

  • Früher: 100 langsame Autos und 10 schnelle Sportwagen. Verhältnis: 10:1.
  • Später: 50 langsame Autos (weil sie gar nicht erst auf die Autobahn kamen) und 10 schnelle Sportwagen. Verhältnis: 10:5 = 2:1.

Das Verhältnis der Sportwagen zu den anderen ist gestiegen! Aber haben die Sportwagen schneller gefahren? Nein. Es sind nur die langsamen Autos verschwunden. Die Studie von 2020 basierte auf diesem Effekt: Es sah nach einer Zunahme von Stürmen aus, war aber eigentlich nur eine Abnahme der schwachen Stürme.

Die zweite Hälfte der Geschichte: Jetzt wird es echt!

Welch hat die Daten aber nicht stehen gelassen. Er hat sie bis ins Jahr 2023 verlängert – wie einen Film, der weiterläuft. Und hier ändert sich das Bild dramatisch.

In den neuen Daten (bis 2023) passiert etwas anderes:

  1. Die Anzahl der schwachen Stürme (C1) nimmt immer noch leicht ab (wie früher).
  2. ABER: Jetzt gibt es wirklich mehr der extrem starken Stürme (C3 und C4).

Die neue Analogie:
Jetzt ist es so, als würden auf der Autobahn nicht nur die langsamen Autos verschwinden, sondern es kommen auch wirklich mehr Sportwagen dazu.

  • Früher: Nur weniger Langsame.
  • Heute: Weniger Langsame UND mehr Schnelle.

Das bedeutet: Die Warnung war früher vielleicht nur ein statistischer Trick. Aber heute ist die Gefahr echt. Die Stürme werden nicht nur scheinbar stärker, weil die Schwachen fehlen, sondern sie werden tatsächlich intensiver.

Was sagt das für uns?

  • Der alte Befund (bis 2017): War wie ein leeres Versprechen. Es sah aus, als würden die Stürme stärker, aber eigentlich waren es nur weniger schwache Stürme.
  • Der neue Befund (bis 2023): Ist wie ein echtes Feuer. Es gibt weniger kleine Funken (schwache Stürme), aber dafür explodieren jetzt auch mehr große Brände (starke Hurrikane).

Besonders im Nordatlantik und im südlichen Indischen Ozean ist dieser Trend sehr klar. Im Pazifik ist es etwas unruhiger, aber global gesehen ist die Nachricht eindeutig: Die Stürme werden stärker.

Zusammenfassung in einem Satz

Früher dachten wir, die Stürme würden nur stärker wirken, weil die schwachen verschwanden; heute wissen wir, dass die schwachen zwar noch seltener werden, aber die starken Stürme wirklich zunehmen – und das ist ein echtes Problem.