Celebrating Women in Mathematics

Dieser Artikel würdigt die weltweite „12. Mai"-Initiative zur Förderung von Frauen in der Mathematik, indem er ihre Entstehung und Aktivitäten zusammenfasst sowie herausragende Pionierinnen wie Hypatia, Sofia Kovalevskaya, Emmy Noether, Maryam Mirzakhani, Karen Uhlenbeck und Ingrid Daubechies vorstellt.

Diana T. Stoeva

Veröffentlicht Wed, 11 Ma
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Titel: Ein Fest für die Mathe-Genies – Warum wir Frauen in der Mathematik feiern

Stell dir die Mathematik als einen riesigen, alten Wald vor. Lange Zeit wurde dieser Wald fast ausschließlich von Männern betreten, kartografiert und bewundert. Frauen waren oft unsichtbar, durften die Pfade nicht betreten oder wurden ignoriert. Dieser Artikel ist wie ein neuer, heller Leuchtturm, der zeigt: „Schaut her! Auch Frauen haben diesen Wald nicht nur betreten, sie haben ihn neu erschaffen und sind zu den größten Entdeckern geworden."

Hier ist die Geschichte, einfach erzählt:

1. Der Geburtstag einer Heldin: Maryam Mirzakhani

Alles begann mit einem besonderen Datum: dem 12. Mai. Warum? An diesem Tag wurde Maryam Mirzakhani geboren. Sie war wie ein Superheldin unter den Mathematikern.

  • Ihre Leistung: Sie war die erste Frau, die die „Olympia-Medaille" der Mathematik gewann: die Fields-Medaille. Stell dir das wie den Nobelpreis für Mathematik vor (den es offiziell gar nicht gibt), aber er wird nur an die Besten unter 40 verliehen.
  • Ihr Weg: Sie kam aus dem Iran, gewann als Teenager Goldmedaillen bei internationalen Wettbewerben (wie bei einer Weltmeisterschaft für Köpfe) und studierte später in den USA.
  • Das Erbe: Als sie 2017 leider zu früh an Krebs starb, war die Welt traurig. Aber ihre Freunde und Kollegen hatten eine geniale Idee: Warum feiern wir nicht jeden 12. Mai als Geburtstag für alle Frauen in der Mathematik? So entstand die „May12"-Bewegung.
  • Was passiert heute? Seit 2019 gibt es weltweit hunderte Events. Während der Pandemie (als niemand reisen durfte) wurden diese Feiern zu digitalen Partys im Internet, an denen Tausende teilnahmen, um Filme über Maryam zu sehen und sich zu vernetzen.

2. Österreichs Beitrag: Ein digitales Treffen

Auch in Österreich (genauer: an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) wurde mitgemacht. Da man wegen Corona nicht zusammenkommen konnte, organisierten sie einen Online-Workshop.

  • Das Ziel: Frauen in der Mathematik sichtbar zu machen und ihnen zu zeigen: „Du bist nicht allein!"
  • Das Besondere: Sie wollten nicht nur reden, sondern auch helfen. Es gab eine Diskussionsrunde mit dem Titel: „Wie kann man ein guter Verbündeter für Frauen in der Mathematik sein?" (Stell dir das vor wie einen Ratgeber, wie man jemanden unterstützt, der in einer Männerdomäne arbeitet).
  • Der Vorteil des Internets: Normalerweise können sich viele junge Wissenschaftlerinnen oder Leute aus ärmeren Ländern keine Flugtickets leisten. Durch den Online-Workshop konnten sie trotzdem dabei sein. Die Erkenntnis? Auch wenn wir wieder reisen können, sollten wir immer wieder hybride (online + offline) Events machen, damit alle mitmachen können.

3. Eine Reise durch die Zeit: Die Pionierinnen

Der Artikel nimmt uns dann mit auf eine Zeitreise und stellt vier mutige Frauen vor, die den Weg für Maryam und alle anderen geebnet haben:

  • Hypatia (ca. 350–415 n. Chr.): Sie war die „Großmutter" aller Mathematikerinnen. In Alexandria (heute Ägypten) lebte sie in einer Zeit, in der Frauen kaum Bildung bekamen. Ihr Vater aber war anders: Er lehrte sie Mathematik und Astronomie. Sie war wie eine Leuchte in dunklen Zeiten, die als erste Frau Mathematik unterrichtete und viele Schüler anzog.
  • Sofia Kovalevskaya (1850–1891): Sie kam aus Russland, wo Frauen keine Uni besuchen durften. Also heiratete sie, um ins Ausland zu kommen. In Deutschland durften Frauen immer noch nicht in Vorlesungen sitzen. Also lernte sie privat bei einem berühmten Professor (Weierstrass). Sie war so talentiert, dass sie drei Doktorarbeiten in zwei Jahren schaffte! Sie war die erste Frau, die eine volle Professur bekam.
  • Emmy Noether (1882–1935): Eine deutsche Genie. Sie musste jahrelang unbezahlt arbeiten, weil die Uni sie nicht als Professorin anstellen wollte. Aber ihre Ideen waren so stark, dass Albert Einstein und andere große Köpfe sie brauchten. Sie entdeckte eine fundamentale Regel im Universum (den Zusammenhang zwischen Symmetrie und Erhaltungssätzen), die heute noch Physiker nutzen. Einstein nannte sie das „wichtigste mathematische Genie seit der Zeit, als Frauen studieren durften".
  • Karen Uhlenbeck (geb. 1942) & Ingrid Daubechies (geb. 1954): Diese beiden sind die modernen Heldinnen.
    • Karen war 2019 die erste Frau, die den Abel-Preis (eine weitere „Goldmedaille" für Mathematik) bekam.
    • Ingrid war die erste Frau, die die Internationale Mathematische Union (die „FIFA der Mathematik") als Präsidentin leitete.

Das Fazit: Warum das wichtig ist

Der Artikel endet mit einer wichtigen Botschaft: Diese Frauen sind nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt unzählige andere. Aber ihre Geschichten sind wie Leuchtfeuer.
Wenn junge Mädchen heute sehen, dass Hypatia, Maryam oder Karen die schwierigsten Rätsel der Welt gelöst haben, dann denken sie: „Das kann ich auch!"
Die Mathematik ist kein geschlossener Club mehr. Durch diese Feiern und die Sichtbarkeit dieser Frauen wird der Wald für alle zugänglich gemacht – egal welches Geschlecht man hat.

Kurz gesagt: Wir feiern am 12. Mai nicht nur eine Person, sondern die Idee, dass Mathematik für alle da ist und dass Frauen die Welt der Zahlen schon immer mitgestaltet haben – oft gegen alle Widerstände.