Has the COVID-19 Pandemic Altered the Traditional View about Women's Active Work?

Diese Studie zeigt, dass die COVID-19-Pandemie traditionelle Geschlechterrollen in Bezug auf die Erwerbstätigkeit von Frauen verändert hat, indem sie zu einer allgemeinen Zunahme positiver Einstellungen führte und dabei insbesondere die Zustimmung von Frauen sowie verheirateter Männer und älterer Personen im Vergleich zu den Vorkrisenzeiten stärker anwuchs.

Eiji Yamamura, Fumio Ohtake

Veröffentlicht Wed, 11 Ma
📖 4 Min. Lesezeit☕ Kaffeepausen-Lektüre

Each language version is independently generated for its own context, not a direct translation.

🌧️ Der große Sturm, der die Brille verändert hat

Wie die Corona-Pandemie die Sicht auf arbeitende Frauen in Japan verändert hat

Stellen Sie sich die japanische Gesellschaft wie ein riesiges, altes Haus vor. Seit Jahren wissen alle, dass in diesem Haus die Frauen die meiste Arbeit im Haushalt erledigen, während die Männer eher die „Außenarbeiten" machen. Die Tür zu einer Welt, in der Frauen genauso viel im Büro arbeiten wie Männer, war zwar offen, aber viele – besonders die älteren Bewohner – zögerten, sie wirklich zu durchschreiten. Sie dachten: „Das ist nicht unsere Art."

Dann kam Corona. Man kann sich die Pandemie wie einen plötzlichen, heftigen Sturm vorstellen, der das ganze Haus erschütterte. Dieser Sturm hat nicht nur die Fenster eingeworfen, sondern auch die Bewohner gezwungen, sich umzusehen und zu erkennen: „Oh, wir brauchen dringend Hilfe, sonst fällt das Haus zusammen!"

Hier ist, was die Forscher (Yamamura und Ohtake) herausgefunden haben, nachdem sie die Bewohner über viele Jahre (von 2016 bis 2024) beobachtet haben:

1. Die Männer wurden zu den größten Unterstützern

Früher dachten die Männer: „Frauen sollten vielleicht arbeiten, aber ich bin mir nicht sicher, ob das gut ist." Die Frauen selbst waren oft skeptischer und dachten: „Das ist zu viel Stress für uns."
Aber nach dem Sturm änderte sich das!
Die Männer wurden plötzlich zu den lautesten Befürwortern. Warum? Stell dir vor, ein Mann ist im Sturm stehen geblieben und hat gemerkt: „Oh, wenn meine Frau nicht arbeitet, um Geld zu verdienen, haben wir im Notfall kein Essen." Die Männer erkannten, dass sie sich auf ihre Frauen verlassen müssen, wenn etwas Schlimmes passiert. Sie wollten, dass ihre Frauen stark sind und arbeiten, falls sie selbst krank werden oder den Job verlieren.

2. Die Älteren wachen auf

Normalerweise sind ältere Menschen wie alte Bäume: Ihre Wurzeln sind tief, und sie ändern ihre Meinung nicht gerne. Sie waren früher am skeptischsten gegenüber arbeitenden Frauen.
Aber Corona hat sie zum Aufwachen gebracht!
Die älteren Menschen in Japan brauchen besonders viel Hilfe im Alltag und im Gesundheitswesen. Vor Corona dachten sie vielleicht: „Frauen sollten zu Hause bleiben." Aber als die Krankenhäuser überfüllt waren und die Pflegekräfte fehlten, sahen sie: „Oh, ohne diese Frauen geht es gar nicht!"
Die Pandemie war wie ein Blitzlicht, das ihnen zeigte: Frauen sind die Retterinnen im Gesundheitswesen. Plötzlich wollten die alten Männer und Frauen nicht mehr, dass die Frauen zu Hause bleiben, sondern dass sie arbeiten, um die Lücken zu füllen. Je älter die Person, desto stärker war diese plötzliche Erkenntnis.

3. Der „Heimwerker"-Effekt

Stell dir vor, du hast immer gedacht, du kannst alles allein reparieren. Aber dann bricht ein Rohr, und du merkst: „Ich brauche einen Profi."
Vor Corona dachten viele, die Arbeitswelt sei ein festes Gebäude, das man nicht verändern muss. Corona hat gezeigt, dass das Gebäude undicht ist. Die Menschen lernten: Wir brauchen mehr Arbeitskräfte, besonders Frauen, um das Haus (die Wirtschaft) instand zu halten.
Besonders verheiratete Männer änderten ihre Meinung am meisten. Sie realisierten: „Wenn ich krank werde oder arbeitslos, muss meine Frau das Haus finanzieren können."

4. Was bedeutet das für die Zukunft?

Die Studie sagt uns etwas sehr Wichtiges: Manchmal braucht es eine große Krise, um alte Denkweisen aufzubrechen.
Die Pandemie war wie ein Schock, der die Brille der Menschen gereinigt hat. Sie sahen plötzlich klar:

  • Frauen sind nicht nur für den Haushalt da.
  • Frauen sind essenziell für die Wirtschaft und die Pflege.
  • Besonders die ältere Generation, die früher am konservativsten war, ist jetzt am offensten für arbeitende Frauen.

Zusammengefasst:
Früher war die Meinung zu arbeitenden Frauen wie ein trüber Nebel. Corona hat den Nebel vertrieben. Plötzlich sahen alle (besonders die Männer und die Älteren) klar: „Wir brauchen diese Frauen an der Front!" Es ist, als hätten sie endlich gesehen, dass das Haus ohne die Arbeit der Frauen nicht mehr sicher steht.

Die Hoffnung der Forscher ist nun, dass dieser „klare Blick" bleibt, auch wenn der Sturm (die Pandemie) vorbei ist. Dass die Menschen nicht wieder in den Nebel zurückkehren, sondern die neue Realität anerkennen: Eine Gesellschaft, in der Frauen aktiv arbeiten, ist eine sicherere und stärkere Gesellschaft für alle.