Ho:YAG Thin-Disk Laser with 230 W Multimode and 150 W Single-Mode Output

Die Studie stellt einen kontinuierlichen Ho:YAG-Dünnscheibenlaser vor, der im Multimodenbetrieb eine maximale Ausgangsleistung von 230 W und im Single-Mode-Betrieb 152,3 W bei hervorragender Strahlqualität liefert.

Xiyi Wang, Xudong Yan, Weichao Yao, Yuxin Leng

Veröffentlicht 2026-04-06
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Stellen Sie sich vor, Sie möchten einen extrem hellen, präzisen Laserstrahl bauen, der so stark ist, dass er fast wie ein kleiner Stern leuchtet. Aber es gibt ein Problem: Wenn Laser zu heiß werden, verformen sie sich wie eine Gummimatte in der Sonne und verlieren ihre Schärfe. Genau hier kommt die Geschichte dieses Forschungsberichts ins Spiel.

Hier ist die Erklärung der Arbeit von Xiyi Wang und seinem Team, übersetzt in eine einfache, bildhafte Geschichte:

1. Das Problem: Der überhitzte Laser-Kochtopf

Laser im Bereich von 2 Mikrometern (eine Farbe, die wir nicht sehen können, aber für Materialbearbeitung und Umweltforschung super nützlich ist) sind wie ein Kochtopf, der auf dem Herd steht. Je mehr Energie Sie hineinstecken, desto heißer wird er. Bei herkömmlichen Lasern (die wie dicke Stäbe aussehen) führt das dazu, dass der "Kochtopf" sich verzieht, das Wasser (das Licht) spritzt und der Laser kaputtgeht.

2. Die Lösung: Der dünne Teller (Thin-Disk)

Das Team hat eine clevere Idee gehabt: Statt eines dicken Kochtopfs nehmen sie einen extrem dünnen Teller (genannt "Thin-Disk").

  • Die Analogie: Stellen Sie sich vor, Sie haben einen dicken Brocken Eis, den Sie schmelzen wollen. Wenn Sie ihn von oben erwärmen, wird die Mitte heiß, aber die Ränder bleiben kalt – das Eis bricht. Wenn Sie aber einen hauchdünnen Waffelteig haben, kann die Hitze sofort von beiden Seiten abfließen.
  • Das Material: Sie nutzen einen Kristall aus YAG, der mit Holmium-Ionen (Ho) "gewürzt" ist. Dieser Teller ist so dünn wie ein menschliches Haar (210 Mikrometer). Das erlaubt es, die Hitze blitzschnell abzuführen, ohne dass der Laser verrückt spielt.

3. Das neue Pump-System: Der perfekte Regenschauer

Um den Laser anzutreiben, brauchen sie eine starke Lichtquelle (einen Pump-Laser), die wie ein Gießkanne wirkt.

  • Das alte Problem: Bisher war das Wasser aus der Gießkanne ungleichmäßig verteilt – hier ein Strahl, dort eine Pfütze. Das hat den dünnen Teller ungleichmäßig erhitzt.
  • Die Erfindung: Das Team hat die Gießkanne so umgebaut, dass sie einen perfekten, flachen Regenschauer erzeugt. Das Licht trifft den Teller gleichmäßig wie ein sanfter, flacher Vorhang. Zudem haben sie den Teller so groß gewählt, dass er mehr "Regen" aufnehmen kann, ohne zu überhitzen.

4. Die Ergebnisse: Ein Kraftpaket

Mit diesem neuen Aufbau haben sie zwei Weltrekorde aufgestellt (bzw. die besten Werte, die man bisher hatte):

  • Der "Riesige" (Multimode): Wenn es ihnen nur um pure Kraft geht (wie bei einem Schweißbrenner, der alles durchschneiden kann), haben sie 230 Watt erreicht. Das ist extrem viel für diese Art von Laser.
  • Der "Präzisions-Chirurg" (Single-Mode): Wenn sie den Strahl so fokussieren wollen, dass er so scharf ist wie ein Mikroskopstrahl (für feinste Arbeiten), haben sie 152 Watt erreicht. Das ist unglaublich, denn normalerweise verliert man bei dieser Schärfe viel Leistung. Hier haben sie beides: viel Kraft und extreme Schärfe.

5. Was ist noch zu tun? (Die Zukunft)

Das Team sagt: "Wir sind noch nicht am Ende."

  • Das Problem: Ein bisschen Licht geht beim Hin- und Herreflektieren im Inneren des Lasers noch verloren (wie Wasser, das aus einem undichten Schlauch tropft).
  • Die Lösung: Wenn sie die Spiegel noch besser beschichten und den Kristall noch etwas "kräftiger" würzen (mehr Holmium), könnten sie in Zukunft noch viel mehr Leistung rausquetschen. Vielleicht sogar das Doppelte!

Zusammenfassung für den Alltag

Stellen Sie sich vor, Sie wollen einen Laser bauen, der stark genug ist, um Stahl zu schneiden, aber gleichzeitig so präzise, dass er ein Haar schneiden kann, ohne das benachbarte Haar zu berühren. Bisher war das bei dieser speziellen Laser-Farbe (2 Mikrometer) wie der Versuch, einen Elefanten in ein Minifahrzeug zu packen – es passte nicht gut zusammen.

Dieses Team hat den Elefanten auf einen speziellen, super-leichten Skateboard-Teller gesetzt. Jetzt kann der Elefant (der Laser) rennen, ohne das Skateboard (den Kristall) zu zerstören. Sie haben damit den stärksten Laser dieser Art gebaut, den die Welt bisher gesehen hat, und zeigen uns den Weg, wie wir in Zukunft noch stärkere und präzisere Werkzeuge für die Industrie und Wissenschaft bauen können.

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