Faster science, penalties in evaluation, and concerns on quality and impact: Researchers' use and perceptions of preprints

Eine groß angelegte Umfrage unter biomedizinischen Forschern in den USA und Kanada zeigt, dass Preprints zwar zur schnellen Verbreitung von Wissen genutzt werden, ihre breitere Akzeptanz jedoch durch Karriereängste bei Bewertungen, Bedenken hinsichtlich der Qualität und eine starke Abhängigkeit vom Autorrenommee als Vertrauensindikator eingeschränkt wird.

Hong, X., Hutchins, B. I., Ni, C.

Veröffentlicht 2026-03-04
📖 4 Min. Lesezeit☕ Kaffeepausen-Lektüre
⚕️

Dies ist eine KI-generierte Erklärung eines Preprints, das nicht peer-reviewed wurde. Dies ist kein medizinischer Rat. Treffen Sie keine Gesundheitsentscheidungen auf Grundlage dieses Inhalts. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Each language version is independently generated for its own context, not a direct translation.

🚀 Der „Preprint"-Turbo: Schnell, aber riskant?

Stell dir vor, die Wissenschaft ist wie ein riesiges, weltweites Nachrichtenportal. Normalerweise müssen Artikel durch einen strengen Lektorat-Prozess (das „Peer Review"), bevor sie veröffentlicht werden. Das ist wie ein Qualitäts-Siegel, aber es dauert lange – oft ein Jahr oder mehr.

Preprints sind wie ein „Live-Blog" für Wissenschaftler. Man veröffentlicht die Ergebnisse sofort, ohne auf das Lektorat zu warten. Das Ziel: Die Wissenschaft soll schneller vorankommen.

Diese Studie aus den USA und Kanada hat untersucht, wie Biowissenschaftler (Ärzte, Forscher, Professoren) mit diesem „Live-Blog" umgehen. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Begeisterung und großer Vorsicht.

Hier sind die vier wichtigsten Punkte der Studie, übersetzt in Alltagssprache:

1. Der Turbo-Modus: „Schnelligkeit schlägt Dialog" 🏎️

Die Forscher haben herausgefunden, dass Wissenschaftler Preprints hauptsächlich nutzen, um schnell zu sein, nicht unbedingt, um sich auszutauschen.

  • Die Analogie: Stell dir vor, du hast eine geniale Idee für ein neues Auto. Du stellst sofort ein Foto davon ins Internet, damit alle sehen, dass du der Erfinder bist (Priorität sichern). Aber du fragst die Leute im Internet nicht wirklich: „Hey, ist der Motor sicher?"
  • Das Ergebnis: Die meisten laden ihre Arbeit hoch, um sofort gesehen zu werden und schnell bekannt zu machen. Die Idee, dass andere sofort Feedback geben und die Arbeit verbessern, kommt bei den meisten gar nicht so gut an. Es ist mehr ein „Ich bin zuerst da!"-Spiel als ein gemeinsames Bauen.

2. Der „Ruf-Filter": Wer ist der Autor? 🕵️‍♂️

Da Preprints noch nicht vom Lektorat geprüft wurden, sind sie wie ein Paket ohne Absender-Etikett. Ist es ein wertvoller Diamant oder nur ein Kieselstein?

  • Die Analogie: Wenn du ein Paket ohne Absender bekommst, schaust du erst mal auf das Logo des Absenders. Wenn es von einem berühmten Unternehmen kommt, vertraust du ihm. Wenn es von einem Unbekannten kommt, bist du skeptisch.
  • Das Ergebnis: Wissenschaftler schauen bei Preprints fast ausschließlich auf den Namen des Autors. Wenn ein berühmter Professor oder eine Top-Universität dahintersteckt, lesen und zitieren sie es sofort. Wenn es ein junger, unbekannter Forscher ist, wird es oft ignoriert. Das ist unfair, denn es begünstigt die „Stars" und lässt die „Newcomer" im Regen stehen.

3. Die „Karriere-Schere": Nützlich für das Netzwerk, giftig für die Beförderung? ⚖️

Hier wird es knifflig. Preprints sind ein zweischneidiges Schwert für die Karriere.

  • Die positive Seite: Sie helfen beim Netzwerken. Man trifft neue Kollegen, bekommt Zitate und sieht aus wie ein aktiver Forscher.
  • Die negative Seite (Der „Glaskeller"): Wenn es um echte Beförderungen, Gehaltserhöhungen oder Stellen geht, schauen die Entscheidungsträger (die „Türsteher") skeptisch.
  • Die Analogie: Stell dir vor, du bewirbst dich um einen Job. Du bringst einen tollen, aber noch nicht geprüften Entwurf mit. Der Chef sagt: „Das ist cool, aber ich kann nicht sicher sein, ob es funktioniert. Ich bevorzuge lieber einen fertigen, geprüften Bericht."
  • Das Ergebnis: Junge Forscher (Assistenzprofessoren) nutzen Preprints viel, aber sie haben Angst, dass es ihrer Karriere schadet. Die „Türsteher" (Komitees für Beförderungen) geben Preprints oft weniger Punkte als geprüfte Artikel. Sie haben keine Zeit, jeden Live-Blog zu prüfen und wollen kein Risiko eingehen.

4. Die Angst vor „Fake-News" und KI 🤖

Ein großes Thema ist die Sorge um die Qualität.

  • Die Analogie: Preprints sind wie ein offenes Marktplatz. Da kann jeder etwas verkaufen. Das ist toll für den freien Handel, aber was, wenn jemand vergiftetes Obst verkauft?
  • Das Ergebnis: Die Wissenschaftler haben große Angst, dass falsche Informationen (besonders durch KI-generierte Texte) die Welt erreichen, bevor jemand merkt, dass sie falsch sind. Besonders in der Medizin kann das gefährlich sein. Zudem sorgen sie sich, dass KI-Tools bald Millionen von „Müll-Papieren" produzieren, die die echten Forscher erdrücken.

🏁 Das Fazit der Studie

Die Wissenschaft steht vor einem Dilemma:

  1. Schnelligkeit ist super: Wir wollen Ergebnisse sofort haben.
  2. Qualität ist wichtig: Wir wollen keine Fehler oder Betrug.

Aktuell versuchen Wissenschaftler, das Risiko zu minimieren, indem sie nur den „Stars" vertrauen (Ruf-Filter). Das ist aber ein Problem, weil es junge Forscher benachteiligt.

Was muss passieren?
Die Studie sagt: Wir brauchen neue Regeln.

  • Die Universitäten und Geldgeber müssen Preprints bei Beförderungen ernst nehmen (nicht mehr als „zweitklassig" abtun).
  • Wir brauchen bessere Werkzeuge, um die Qualität von Preprints schnell zu prüfen, ohne auf den Namen des Autors angewiesen zu sein.
  • Wir müssen sicherstellen, dass die „Live-Blogs" nicht zu einer Flut von Fake-News werden.

Kurz gesagt: Preprints sind ein mächtiger Motor für die Wissenschaft, aber wir brauchen dringend bessere Bremsen und Lenkräder, damit wir nicht gegen die Wand fahren.

Erhalten Sie solche Paper in Ihrem Posteingang

Personalisierte tägliche oder wöchentliche Digests passend zu Ihren Interessen. Gists oder technische Zusammenfassungen, in Ihrer Sprache.

Digest testen →