The Male Default Prevails in Biomedical Research: Sex Inclusion in Nature (2025)

Die Analyse von 513 Artikeln aus Nature (2025) zeigt, dass trotz bestehender Richtlinien die geschlechtsspezifische Einbeziehung in der biomedizinischen Forschung oft nur nominell bleibt und die männliche Norm weiterhin dominiert, was auf die Unzulänglichkeit reiner Transparenzberichte für eine echte analytische Integration von Geschlecht als biologischer Variable hinweist.

Swift-Gallant, A., Galea, L., Cahill, L. S.

Veröffentlicht 2026-03-09
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Dies ist eine KI-generierte Erklärung eines Preprints, das nicht peer-reviewed wurde. Dies ist kein medizinischer Rat. Treffen Sie keine Gesundheitsentscheidungen auf Grundlage dieses Inhalts. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

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Das große „Männlich-ist-Standard"-Problem in der Wissenschaft

Stell dir vor, die Wissenschaft ist wie ein riesiges Kochbuch, in dem Rezepte für Medikamente und Heilmethoden gesammelt werden. Seit Jahrzehnten wissen die Köche (die Forscher), dass Männer und Frauen biologisch unterschiedlich schmecken – also anders auf Medikamente reagieren. Trotzdem kochen die meisten Rezepte immer noch fast nur mit den Zutaten für Männer.

Eine neue Studie hat sich das berühmteste Kochbuch der Welt, die Zeitschrift „Nature", genauer angesehen. Die Forscher wollten wissen: Haben die neuen Regeln der Zeitschrift, die besagen, dass man endlich auch Frauen in den Studien erwähnen muss, wirklich etwas geändert?

Die Antwort ist leider: Nicht wirklich.

Hier ist, was die Studie herausgefunden hat, übersetzt in einfache Bilder:

1. Der „Schein-Check" (Die Liste reicht nicht)

Die Zeitschrift „Nature" hat eine Checkliste eingeführt. Autoren müssen abhaken: „Haben wir Männer und Frauen in unserer Studie?"

  • Das Problem: Es ist wie beim Autofahren. Man kann den Sicherheitsgurt anlegen (die Checkliste abhaken), aber wenn man trotzdem mit 200 km/h durch die rote Ampel rast, ist man immer noch nicht sicher.
  • Die Realität: Fast zwei Drittel der Studien sagten zwar „Ja, wir haben beide Geschlechter", aber wenn man genauer hinsah, war es oft nur ein Schein.
    • Manchmal wurden nur 10 % Frauen getestet, aber trotzdem behauptet, es sei „ausgewogen".
    • Manchmal wurden Frauen nur am Anfang erwähnt, aber in den wichtigen Experimenten dann doch nur Männer verwendet.
    • Oft wurde gar nicht gesagt, wie viele Männer und Frauen genau dabei waren. Es war wie ein Gericht, bei dem man sagt „da ist etwas Gemüse drin", aber niemand weiß, ob es eine Erbse oder ein ganzer Kopf Brokkoli ist.

2. Der „Männer-Default" (Der Standard-Einstellung)

Wenn Forscher nur eine Geschlechtergruppe testen, tun sie das fast immer bei Männern – selbst wenn die Krankheit beide Geschlechter betrifft.

  • Der Vergleich: Stell dir vor, du testest einen neuen Regenschirm. Du testest ihn nur an Männern. Dann sagst du: „Der Schirm funktioniert!" Aber was ist, wenn Frauen einen kleineren Kopf haben oder den Schirm anders halten? Der Schirm könnte für sie kaputtgehen.
  • In der Studie:
    • Wenn es um Frauen-spezifische Krankheiten ging (wie Eierstockkrebs), war es okay, nur Frauen zu testen.
    • Aber bei allgemeinen Krankheiten (wie Herzproblemen oder Alzheimer) testeten die Forscher fast immer nur Männer. Sie taten so, als wären Männer die „normale" Version des Menschen und Frauen eine „spezielle Ausnahme".
    • Das Ergebnis: Wir haben viele Medikamente, die für Männer funktionieren, aber bei Frauen vielleicht gar nicht wirken oder sogar schaden.

3. Die Angst vor dem „Lärm"

Warum lassen die Forscher Frauen oft weg? In der Studie haben sie die Entschuldigungen der Autoren gesammelt.

  • Die Entschuldigung: „Frauen haben einen Menstruationszyklus. Das ist zu viel ‚Lärm' (Verwirrung) in unseren Daten. Wir wollen es einfach halten."
  • Die Wahrheit: Das ist wie ein Fotograf, der sagt: „Ich mache keine Fotos von Menschen mit bunten Haaren, weil das die Farben durcheinanderbringt. Ich fotografiere nur alle in Schwarz-Weiß."
  • Das Problem ist: Die „bunten Haare" (die biologischen Unterschiede) sind oft genau das, was wir verstehen müssen, um die Medizin zu verbessern. Indem man sie ignoriert, verpasst man wichtige Entdeckungen.

4. Ein trauriges Beispiel: Das Alzheimer-Medikament

Die Studie erzählt eine wahre Geschichte über ein Medikament namens Lecanemab.

  • Die Geschichte: Das Medikament wurde als Wundermittel für Alzheimer gepriesen. Es hat den geistigen Verfall verlangsamt.
  • Das Versteckte: Jahre später schauten die Forscher genauer hin und teilten die Daten nach Geschlecht auf.
    • Bei Männern war die Wirkung riesig (43 % besser).
    • Bei Frauen war die Wirkung fast nicht da (nur 12 % besser).
  • Die Lehre: Weil sie am Anfang nicht getrennt nach Geschlecht geschaut hatten, dachten alle, das Medikament sei für alle gleich gut. Frauen wurden quasi „übersehen".

Was bedeutet das für uns?

Die Studie kommt zu einem harten Fazit: Eine Checkliste reicht nicht.

Es reicht nicht, nur zu sagen: „Wir haben beide Geschlechter erwähnt." Die Wissenschaft muss lernen, Männer und Frauen wirklich zu vergleichen. Man muss fragen: „Reagieren sie anders?" statt einfach alles zusammenzuwerfen.

Solange die wichtigsten Wissenschaftsjournale (wie „Nature") nicht strengere Regeln machen – also nicht nur abhaken lassen, sondern echte Vergleiche verlangen – werden wir weiterhin Medikamente entwickeln, die nur für die Hälfte der Menschheit (die Männer) perfekt funktionieren, während die andere Hälfte (die Frauen) im Dunkeln tappen muss.

Kurz gesagt: Wir müssen aufhören, Männer als den „Standard-Menschen" zu sehen und Frauen als die „Abweichung". Beide sind wichtig, und beide müssen gleichberechtigt in den Kochtopf der Wissenschaft geworfen werden.

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