Consolation behaviour in pigs: Prior exposure to group members in need of help drives targeted affiliation and facilitates social buffering

Die Studie zeigt, dass Schweine nach dem Beobachten eines in Not geratenen Gruppenmitglieds gezielte Trostverhalten zeigen, die Stress abbauen, während abrupte Wiedervereinigungen ohne diese Vorinformation eher zu allgemeiner Erregung führen.

Lopez Caicoya, A., Janicka, W., Moscovice, L. R.

Veröffentlicht 2026-04-06
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Dies ist eine KI-generierte Erklärung eines Preprints, das nicht peer-reviewed wurde. Dies ist kein medizinischer Rat. Treffen Sie keine Gesundheitsentscheidungen auf Grundlage dieses Inhalts. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

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Schweine trösten sich gegenseitig: Wie ein „Schutzschild" aus der Ferne hilft

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Schwein in einer großen Gruppe. Plötzlich wird ein Freund aus der Herde weggebracht und für eine Weile allein gelassen. Was passiert, wenn er zurückkommt? Trösten die anderen ihn, oder machen sie nur einen großen Wirbel um ihn herum?

Eine neue Studie aus Deutschland und Polen hat genau das untersucht. Die Forscher wollten herausfinden, ob Schweine echte Tröstungsverhalten zeigen – also ob sie gezielt zu einem gestressten Freund gehen, um ihm zu helfen, sich zu beruhigen, ähnlich wie ein Mensch, der einen traurigen Freund in den Arm nimmt.

Hier ist die Geschichte der Studie, einfach erklärt:

Das große Experiment: Zwei Szenarien

Die Forscher haben 74 Schweine getestet und zwei verschiedene Situationen geschaffen, um zu sehen, wie die Gruppe reagiert:

1. Die „Sofort-Wiedersehen"-Situation (Der laute Wirbel)
Stellen Sie sich vor, ein Schwein wird aus dem Stall geholt, für 15 Minuten in einen leeren Raum gesetzt und dann einfach wieder zurück in den Stall geschickt. Die anderen Schweine wissen nichts davon, dass das arme Tier gerade Angst hatte.

  • Was passierte? Als das Schwein zurückkam, war die ganze Gruppe aufgeregt. Alle rannten herum, schnupperten wild und stießen sich gegenseitig. Es war wie eine Party, bei der plötzlich jemand hereinkommt und alle sofort anfangen zu schreien und zu drängeln. Es gab viel Kontakt, aber auch viel Stress und Aggression. Das zurückkehrende Schwein wirkte immer noch sehr nervös.

2. Die „Hilfe"-Situation (Der gezielte Trost)
Hier war es anders. Das Schwein wurde wieder weggebracht, aber dieses Mal konnte es die Gruppe durch ein Gitterfenster sehen. Es konnte sie hören und riechen, während es in einem kleinen Kasten steckte. Die anderen Schweine sahen also genau, dass ihr Freund in Not war und hörten seine Hilferufe. Sie konnten sogar die Tür öffnen, um ihn zu befreien.

  • Was passierte? Als das Schwein endlich wieder zu den anderen durfte, geschah etwas Besonderes. Die anderen Schweine gingen ruhig auf das gestresste Tier zu und stießen es sanft mit der Nase an (ein typisches Schweine-Grußzeichen). Aber sie rannten nicht wild herum und stießen sich nicht. Es war, als würde eine Mutter ruhig zu ihrem weinenden Kind gehen und es streicheln, anstatt mit dem Kind mitzuweinen und hysterisch zu werden.

Die große Erkenntnis: Der Unterschied zwischen „Mitfühlen" und „Trösten"

Die Forscher haben eine wichtige Unterscheidung getroffen:

  • Bei der „Sofort-Wiedersehen"-Situation hatten die Schweine nur emotionale Ansteckung (wie ein Gähnen, das sich im Raum ausbreitet). Sie spürten die Aufregung des anderen, wurden selbst nervös und reagierten chaotisch. Das ist wie in einer Menschenmenge, wenn jemand schreit: Alle werden laut und panisch, aber niemand hilft wirklich.
  • Bei der „Hilfe"-Situation zeigten die Schweine echtes Trösten. Weil sie die Situation vorher beobachten konnten (durch das Gitter), hatten sie Zeit, ihre eigene Aufregung zu regulieren. Sie blieben ruhig genug, um gezielt zu helfen. Sie wussten: „Mein Freund hat Angst, ich muss ihn beruhigen."

Warum ist das so wichtig?

Das Ergebnis ist wie ein Schlüssel für die Zukunft der Schweinehaltung:

  1. Schweine sind intelligente Gefühlskünstler: Sie können nicht nur fühlen, dass es einem anderen schlecht geht, sondern sie können ihre eigenen Gefühle kontrollieren, um dem anderen zu helfen. Das ist ein Zeichen von Empathie.
  2. Der Weg zählt: Wenn man ein Schwein (oder ein anderes Tier) kurzzeitig isoliert und es dann plötzlich und abrupt wieder in die Gruppe wirft, entsteht Stress und Chaos.
  3. Die sanfte Lösung: Wenn man dem Tier aber erlaubt, die Gruppe erst aus der Ferne zu sehen und zu riechen (wie durch das Gitter), bevor es wieder zurück darf, passiert etwas Magisches. Die Gruppe kann sich auf das Tier einstellen, und das Tier wird sanfter empfangen.

Fazit in einem Satz

Schweine können ihre Freunde trösten, aber nur dann, wenn sie vorher genug Zeit hatten, die Situation zu verstehen und sich selbst zu beruhigen – genau wie wir Menschen auch: Ein ruhiges Gespräch hilft mehr als ein wilder Aufruhr.

Die Botschaft für die Praxis: Wenn wir Tiere in der Landwirtschaft trennen müssen (z. B. für Behandlungen), sollten wir sie nicht einfach abrupt wieder in die Herde werfen. Stattdessen sollten wir ihnen eine „Brücke" bauen – eine Phase, in der sie die Gruppe sehen und riechen können, bevor sie wieder physisch zusammenkommen. Das macht die Rückkehr für alle entspannter und freundlicher.

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