Ambient-pressure 151-K superconductivity in HgBa2Ca2Cu3O8+{\delta} via pressure quench

Die Studie stellt eine neue Druck-Absenk-Methode vor, mit der erstmals ein supraleitender Übergang bei 151 K und Umgebungsdruck im Cuprat HgBa2Ca2Cu3O8+{\delta} erreicht wurde, wodurch ein seit 1993 bestehender Rekord für die kritische Temperatur bei Normaldruck gebrochen wird.

Ursprüngliche Autoren: Liangzi Deng (Department of Physics and Texas Center for Superconductivity at the University of Houston), Thacien Habamahoro (Department of Physics and Texas Center for Superconductivity at the Univer
Veröffentlicht 2026-03-16
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Der „Druck-Quench"-Trick: Wie man Superleiter „einfriert"

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen extremen Sportler (ein Material), der nur dann seine absolute Höchstleistung zeigt, wenn er in einer extremen Umgebung trainiert – sagen wir, in einer Druckkammer, die so stark ist wie der Boden des tiefsten Ozeans. Sobald Sie ihn aus dieser Kammer holen und in die normale Luft setzen, wird er sofort wieder „normal" und verliert seine besonderen Kräfte.

Das ist seit Jahrzehnten das Problem bei Supraleitern. Das sind Materialien, die elektrischen Strom ohne jeden Widerstand leiten können. Das wäre genial für unsere Energieversorgung (keine Verluste!), aber die besten Supraleiter, die wir kennen, funktionieren nur unter extremem Druck oder bei sehr tiefen Temperaturen.

Die große Frage: Wie können wir diesen „Super-Zustand" einfangen und bei normalem Luftdruck (wie in unserem Wohnzimmer) festhalten?

Die Lösung: Der „Druck-Quench" (PQP)

Die Forscher um Liangzi Deng und Ching-Wu Chu haben eine clevere Methode entwickelt, die sie „Druck-Quench-Protokoll" (PQP) nennen. Man kann sich das wie das Schockfrosten von Lebensmitteln vorstellen:

  1. Der Druck (Das Training): Zuerst nehmen sie ein spezielles Material (ein Kristall namens HgBa2Ca2Cu3O8+δ, kurz Hg1223) und pressen es in einer winzigen Diamantkammer extrem zusammen. Unter diesem hohen Druck (etwa 10 bis 30 Mal so stark wie der Druck in einer Tiefseegrube) wird das Material zu einem Supraleiter, der bei 152 Grad unter Null funktioniert. Das ist schon sehr kalt, aber viel wärmer als bei normalen Supraleitern.
  2. Der Schock (Das Einfrieren): Während das Material noch unter diesem hohen Druck und bei sehr niedrigen Temperaturen ist, lassen die Forscher den Druck plötzlich und blitzschnell wegfallen.
  3. Das Ergebnis (Der eingefrorene Zustand): Durch diesen schnellen Schock „friert" das Material den Zustand ein, den es unter Druck hatte. Es vergisst nicht sofort, dass es stark gepresst war. Es bleibt in einem metastabilen Zustand stecken – wie ein Gummiband, das man stark gedehnt hat und dann plötzlich loslässt, aber es bleibt trotzdem noch etwas gedehnt, weil es sich nicht sofort entspannen kann.

Was haben sie erreicht?

Bisher war der Weltrekord für Supraleitung bei normalem Luftdruck seit 1993 bei 133 Grad unter Null stehen geblieben.
Durch ihren „Druck-Quench"-Trick haben sie es geschafft, diesen Rekord zu brechen. Ihr Material leitet nun Strom ohne Widerstand bei 151 Grad unter Null – und das ohne dass man es weiter unter Druck setzen muss!

Das ist, als würde man einen Sportler, der normalerweise nur bei 100 km/h läuft, durch einen speziellen Trainings-Schock so veranlassen, dass er auch im normalen Alltag 150 km/h laufen kann.

Warum funktioniert das?

Die Wissenschaftler glauben, dass der schnelle Druckabfall im Material winzige Verzerrungen und Defekte (kleine „Narben" im Kristallgitter) hinterlässt.

  • Die Analogie: Stellen Sie sich einen gefalteten Papierflieger vor. Wenn Sie ihn stark knicken (Druck) und dann schnell wieder aufklappen (Quench), behält er eine bestimmte Form, die er ohne das Knicken nicht hätte. Diese „Narben" oder Verzerrungen helfen dem Material, den Hochleistungs-Zustand zu behalten, auch wenn der äußere Druck weg ist.
  • Die Röntgenaufnahmen zeigen, dass die Kristallstruktur zwar gleich bleibt, aber die „Linien" im Bild breiter werden – ein Zeichen dafür, dass das Material innerlich etwas „zerzaust" oder verzerrt ist.

Warum ist das wichtig?

Bisher mussten wir für die besten Supraleiter riesige, teure Druckkammern bauen. Das ist für die Praxis (z. B. in Zügen oder Stromnetzen) unbrauchbar.
Mit dieser Methode könnten wir Materialien herstellen, die unter normalen Bedingungen extrem leistungsfähig sind. Es öffnet die Tür zu:

  • Energie: Stromnetze ohne Verluste.
  • Medizin: Billigere und stärkere MRT-Geräte.
  • Quantencomputer: Bessere und stabilere Prozessoren.

Fazit

Die Forscher haben bewiesen, dass man physikalische Zustände, die normalerweise nur unter extremen Bedingungen existieren, „einfrieren" und bei normalem Luftdruck nutzen kann. Es ist ein Durchbruch, der zeigt, dass wir mit ein wenig kreativem „Schock" die Grenzen der Physik ein Stück weit verschieben können. Der Rekord von 151 K ist zwar noch nicht warm genug für Raumtemperatur, aber er ist ein riesiger Schritt in die richtige Richtung.

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