No evidence of reactive avoidance of baboons (Papio ursinus and Papio anubis) to the presence of predators

Eine Analyse von Kamerafallen-Daten in vier afrikanischen Savannengebieten ergab, dass Paviane (Papio ursinus und Papio anubis) keine reaktive Vermeidung von Gebieten zeigen, in denen sich Raubtiere wie Löwen, Leoparden oder Hyenas aufgehalten haben, und sich stattdessen auf proaktive Strategien oder aggressive Abwehr verlassen.

van Rooyen, N. T., Thel, L., Venter, J., Fritz, H., Prugnolle, F., Rougeron, V.

Veröffentlicht 2026-04-09
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Dies ist eine KI-generierte Erklärung eines Preprints, das nicht peer-reviewed wurde. Dies ist kein medizinischer Rat. Treffen Sie keine Gesundheitsentscheidungen auf Grundlage dieses Inhalts. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

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Titel: Warum Affen nicht weglaufen, wenn ein Raubtier vorbei kommt – Eine Geschichte über Mut, Strategie und Kamerafallen

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Affe, der in der afrikanischen Savanne lebt. Plötzlich hören Sie das Knirschen von Pfoten. Ein Löwe? Ein Leopard? Oder ein Hyäne? Was würden Sie tun?

Die meisten von uns würden sofort weglaufen, sich verstecken und den Ort für ein paar Tage meiden. Das ist die normale Reaktion, die wir von vielen Tieren kennen. Aber eine neue Studie hat etwas Überraschendes herausgefunden: Baboons machen das nicht.

Hier ist die Geschichte der Forschung, einfach erklärt:

1. Das große Experiment: Die unsichtbaren Beobachter

Die Forscher haben sich eine clevere Idee ausgedacht. Anstatt selbst in die Wildnis zu gehen (was die Tiere nur verängstigen würde), haben sie Tausende von Fotofallen aufgestellt. Das sind Kameras, die sich automatisch auslösen, wenn ein Tier vorbeiläuft.

Sie haben Kameras in vier verschiedenen Gebieten in Südafrika und Tansania platziert. Über Jahre hinweg haben diese Kameras Millionen von Bildern gemacht. Die Forscher haben sich zwei Arten von Affen angesehen:

  • Die Chacma-Baboons (in Südafrika).
  • Die Olive-Baboons (in Tansania).

Und sie haben besonders auf die „großen Jungs" geachtet: Löwen, Leoparden und Hyänen.

2. Die große Frage: Fliehen sie?

Die Wissenschaftler stellten sich folgende Frage: Wenn ein Raubtier an einer bestimmten Stelle vorbeikommt, verschwinden die Affen dann?

  • Hypothese: Vielleicht laufen die Affen sofort weg und kommen erst nach 24, 48 oder sogar 72 Stunden zurück, weil sie Angst haben.
  • Die Realität: Die Forscher haben die Daten wie ein riesiges Puzzle zusammengesetzt. Sie haben geschaut: „Kam ein Löwe vorbei? Waren die Affen in den nächsten drei Tagen weg?"

Das Ergebnis war schockierend: Nein. Die Affen sind nicht weggegangen. Sie sind genau dort geblieben, wo sie waren. Es gab keinen signifikanten Unterschied in ihrer Anwesenheit, egal ob ein Löwe, ein Leopard oder eine Hyäne vorbei war.

3. Warum tun sie das? (Die genialen Strategien)

Wenn sie nicht weglaufen, wie schützen sie sich dann? Die Forscher schlagen vor, dass Baboons zwei andere, sehr clevere Strategien nutzen:

  • Strategie A: Der „Schutzschild" (Aggressive Verteidigung)
    Stellen Sie sich eine Gruppe von Baboons wie eine gut organisierte Armee vor. Wenn ein Leopard kommt, rennen sie nicht panisch weg. Stattdessen sammeln sie sich, die großen Männchen stellen sich vorne auf, zeigen ihre Zähne und machen so viel Lärm, dass der Angreifer denkt: „Oh, das wird zu gefährlich, ich gehe lieber."

    • Die Metapher: Es ist wie ein Fußballteam, das sich gegen einen einzelnen Angreifer zusammenschließt, statt zu fliehen. Sie wissen, dass sie als Gruppe stark sind.
  • Strategie B: Der „Fluchtweg" (Sofortige Reaktion)
    Wenn Gefahr droht, rennen sie nicht stundenlang weg. Sie klettern einfach schnell auf den nächsten Baum oder in eine Höhle. Das ist ihre „Sofort-Reaktion". Sobald die Gefahr vorbei ist, kommen sie sofort wieder herunter und machen weiter, als wäre nichts passiert.

    • Die Metapher: Es ist wie bei uns, wenn ein Auto zu schnell an uns vorbeifährt. Wir ducken uns kurz, aber wir laufen nicht drei Tage lang durch den Wald, um dem Auto zu entkommen.

4. Ein wichtiger Hinweis: Die Kamera-Falle

Die Forscher haben auch etwas Wichtiges bemerkt. Um diese Art von Verhalten (weglaufen oder nicht) zu erkennen, braucht man sehr viele Daten.
In der Studie haben sie getestet, ob ihre Methode funktioniert, indem sie sich die Zebras ansahen. Zebras laufen tatsächlich weg, wenn ein Löwe kommt. Aber: Wenn sie die Daten der Zebras künstlich verkleinert haben (als wären es weniger Affen), konnten sie das Weglaufen der Zebras gar nicht mehr erkennen!

Das bedeutet: Vielleicht laufen die Affen ja doch manchmal weg, aber die Kameras haben es einfach nicht oft genug gesehen, um es statistisch zu beweisen. Es ist, als würde man versuchen, einen einzelnen Regentropfen in einem riesigen Ozean zu zählen – man braucht sehr viele Kameras, um ein klares Bild zu bekommen.

Fazit

Die Baboons sind keine Feiglinge, die vor jedem Schatten weglaufen. Sie sind taktische Kämpfer.

  • Sie vertrauen auf ihre Gruppe.
  • Sie nutzen ihre Schnelligkeit (Bäume).
  • Sie nutzen ihre Kraft (Männchen, die kämpfen).

Sie verlassen ihr Zuhause nicht für Tage, nur weil ein Raubtier vorbeigekommen ist. Sie bleiben, sie kämpfen und sie passen sich an. Das ist der Beweis dafür, dass es im Tierreich nicht nur eine Art gibt, mit Angst umzugehen. Manchmal ist der beste Weg, nicht zu fliehen, sondern mutig zu bleiben.

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