Fetal exposure to paracetamol is associated with altered markers of ovarian development and reduced uterine volume in girls: the COPANA study

Die COPANA-Studie zeigt, dass eine pränatale Exposition gegenüber Paracetamol mit einem verringerten Eierstock- und Gebärmuttervolumen sowie veränderten Markern der Eierstockfunktion bei Mädchen in Verbindung gebracht wird.

Ursprüngliche Autoren: Fischer, M. B., Mola, G., Sundberg, K., Scheel, L., Wraae, K. B., Rom, A. L., Frederiksen, H., Anderson, R. A., Assens, M., Andersson, A.-M., Priskorn, L., Petersen, J. H., Hegaard, H. K., Main, K. M.
Veröffentlicht 2026-04-28
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Schwangerschaft und Paracetamol: Mögliche Auswirkungen auf die Entwicklung der Eierstöcke bei Mädchen

Paracetamol ist eines der am häufigsten verwendeten Schmerzmittel weltweit. Da es rezeptfrei erhältlich ist, nutzen viele Frauen es während der Schwangerschaft, etwa bei Kopfschmerzen oder Fieber. Da der Wirkstoff die Plazenta passieren kann, erreicht er auch den Fötus. Während Tierversuche bereits darauf hindeuteten, dass Paracetamol die Entwicklung der Eierstöcke bei weiblichen Nachkommen beeinträchtigen könnte, lagen bisher nur wenige Erkenntnisse über den Menschen vor.

In der COPANA-Studie haben die Forscher diese Frage untersucht. Die Untersuchung basierte auf einer Beobachtung von über 300 Mädchen in der frühen Säuglingsphase sowie auf einer unabhängigen Bestätigungsgruppe, die Mädchen von der Geburt bis ins Jugendalter begleitete. Die Forscher untersuchten dabei die Größe der Eierstöcke und der Gebärmutter sowie die Anzahl der Eizellvorräte und bestimmte Hormone, die Aufschluss über die Funktion der Fortpflanzungsorgane geben.

Die Ergebnisse der Studie zeigen Zusammenhänge zwischen der Anwendung von Paracetamol während der Schwangerschaft und der körperlichen Entwicklung der Mädchen. Die Forscher unterteilten die Zeit der Anwendung in zwei Phasen: die frühe Fetalzeit (bis zur 17. Schwangerschaftswoche) und die mittlere bis späte Fetalzeit (ab der 17. Woche).

In der frühen Phase der Schwangerschaft stellten die Forscher fest, dass Mädchen, deren Mütter Paracetamol einnahmen, ein geringeres Volumen der Eierstöcke und der Gebärmutter aufwiesen. Bei Mädchen, die ausschließlich in dieser frühen Phase dem Wirkstoff ausgesetzt waren, waren zudem die Werte eines wichtigen Hormons, des Anti-Müllerian-Hormons, niedriger. Dieses Hormon dient als Hinweisgeber für die Größe des Eizellvorrats.

In der späteren Phase der Schwangerschaft (ab der 17. Woche) beobachteten die Forscher einen anderen Effekt: Die Anzahl der sichtbaren Eizellfollikel in den Eierstöcken war bei den betroffenen Mädchen geringer.

Zusätzlich zu diesen Beobachtungen bei Säuglingen lieferte die zweite, langfristige Untersuchung wichtige Hinweise. Bei den Mädchen in der Pubertät und im Jugendalter zeigten sich bei der Gruppe, die während der Schwangerschaft Paracetamol oder andere entzündungshemmende Medikamente eingenommen hatte, ein geringeres Volumen der Gebärmutter und der Eierstöcke sowie niedrigere Werte bestimmter Hormone.

Die Forscher weisen darauf hin, dass die Studie eine Beobachtungsstudie ist. Das bedeutet, dass sie Zusammenhänge aufzeigt, aber nicht zweifelsfrei beweist, dass das Medikament die alleinige Ursache ist. Es bleibt möglich, dass andere Faktoren, wie etwa die Ursache für die Medikamenteneinnahme (zum Beispiel Fieber), eine Rolle spielen könnten. Die Forscher führten jedoch zusätzliche Analysen durch, um diesen Einfluss zu berücksichtigen, und die Ergebnisse blieben weitgehend stabil.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass selbst moderate Mengen an Paracetamol während der Schwangerschaft die Entwicklung der weiblichen Fortpflanzungsorgane beeinflussen könnten. Die Forscher vermuten, dass der Wirkstoff die Zellteilung der Keimzellen stören oder die Produktion von Botenstoffen beeinflussen könnte, was zu einem geringeren Vorrat an Eizellen führt. Da die beobachteten Veränderungen auch in der zweiten Untersuchungsgruppe im Jugendalter auftraten, legen die Daten nahe, dass diese Effekte über die frühe Kindheit hinaus bestehen bleiben könnten.

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