Die Strömungsmechanik untersucht, wie sich Flüssigkeiten und Gase bewegen und auf Kräfte reagieren, von den sanften Wellen eines Flusses bis zu den komplexen Turbulenzen in der Atmosphäre. Auf Gist.Science haben wir diesen Bereich unter „Physics — Flu-Dyn" zusammengefasst, um die faszinierenden Mechanismen unserer dynamischen Umwelt verständlich zu machen.

Jeder neue Preprint in diesem Feld wird direkt von arXiv bezogen und von uns sorgfältig verarbeitet. Wir bieten Ihnen zu jedem Eintrag sowohl eine leicht verständliche Zusammenfassung für ein breites Publikum als auch eine detaillierte technische Analyse für Fachleute. So wird komplexes Wissen aus der Forschung für jeden zugänglich.

Im Folgenden finden Sie die aktuellsten Beiträge aus diesem spannenden Bereich der Physik, die Sie direkt zu den neuesten Erkenntnissen führen.

Latent-space variational data assimilation in two-dimensional turbulence

Die vorgestellte Studie zeigt, dass die Datenassimilation in einem lernbasierten latenten Raum die Rekonstruktion turbulenter Strömungen aus grob aufgelösten Messungen im Vergleich zur herkömmlichen Zustandsraum-Methode um zwei Größenordnungen verbessert, indem sie physikalisch relevante Störungsrichtungen identifiziert und die Vorhersage kleiner Skalen sowie die Robustheit gegenüber Rauschen signifikant erhöht.

Andrew Cleary, Qi Wang, Tamer A. Zaki2026-02-16🔬 physics

On multiple stable states in Taylor-Couette flow with realistic end-wall boundary conditions

Die Studie zeigt mittels direkter numerischer Simulationen und theoretischer Analyse, dass realistische Randbedingungen an den Endwänden in der Taylor-Couette-Strömung zu mehreren stabilen Zuständen mit ausgeprägter Hysterese führen und den Übergang von laminaren zu turbulenten Regimen maßgeblich beeinflussen.

Marvin Kriening, Zhongzhi Yao, Mohammad S. Emran, Jiaxing Song, Andrei Teimurazov, Olga Shishkina2026-02-16🔬 physics

Hydrodynamic flows induced by localized torques (rotlets) in wedge-shaped geometries

In dieser Arbeit werden die hydrodynamischen Strömungsfelder und die Mobilitätstensor-Beziehungen hergeleitet, die durch lokal wirkende Drehmomente (Rotlets) in keilförmigen Geometrien bei niedrigen Reynolds-Zahlen entstehen, wobei aufgezeigt wird, dass die asymmetrische Randbedingung zu einer Kopplung von Rotation und Translation führt.

Abdallah Daddi-Moussa-Ider, Jakob Mihatsch, Michael J. Mitchell, Elsen Tjhung, Andreas M. Menzel2026-02-12🔬 cond-mat