Growth rate of liquidity provider's wealth in G3Ms

Diese Arbeit analysiert die langfristige erwartete logarithmische Wachstumsgeschwindigkeit des Vermögens von Liquiditätsbereitstellern in Geometric Mean Market Makers (G3Ms), indem sie Handelsgebühren und kontinuierliche Arbitrage mittels stochastischer reflektierter Diffusionsprozesse untersucht und die Ergebnisse für Uniswap v2 auf ein breiteres Spektrum von AMMs wie Balancer erweitert.

Ursprüngliche Autoren: Cheuk Yin Lee, Shen-Ning Tung, Tai-Ho Wang

Veröffentlicht 2026-04-14
📖 4 Min. Lesezeit☕ Kaffeepausen-Lektüre

Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Each language version is independently generated for its own context, not a direct translation.

Das große Bild: Ein digitaler Marktplatz mit einem cleveren Wächter

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen digitalen Marktplatz (eine sogenannte "Automated Market Maker" oder AMM), auf dem Menschen zwei Dinge tauschen können, sagen wir Äpfel (Asset X) und Birnen (Asset Y).

Normalerweise brauchen Sie einen Auktionator, der Käufer und Verkäufer zusammenbringt. In diesem digitalen System gibt es keinen Auktionator. Stattdessen gibt es einen intelligenten Roboter, der automatisch Preise festlegt. Dieser Roboter folgt einer strengen Regel: Er hält immer ein bestimmtes Verhältnis zwischen Äpfeln und Birnen in seinem Lager (dem "Pool") aufrecht.

Die Autoren dieses Papiers fragen sich: Ist es für die Leute, die Äpfel und Birnen in diesen Pool legen (die "Liquiditätsanbieter" oder LPs), über die Jahre hinweg profitabel?

Das Problem: Die Diebe (Arbitrageure)

Das große Problem auf diesem Marktplatz sind die Arbitrageure. Das sind clevere Trader (oft Algorithmen), die wie schnelle Diebe agieren.

  • Wenn der Preis für Äpfel im Pool zu niedrig ist im Vergleich zum echten Weltmarkt, kaufen sie sofort billig im Pool und verkaufen sie teuer draußen.
  • Wenn der Preis im Pool zu hoch ist, kaufen sie draußen billig und verkaufen sie teuer im Pool.

Das Ergebnis: Die Diebe machen immer einen Gewinn auf Kosten des Pools. Für den Pool bedeutet das einen Verlust an Wert, weil er die Äpfel und Birnen zu ungünstigen Preisen tauscht. In der Finanzwelt nennt man das "Impermanent Loss" oder "Verlust durch Rebalancing".

Die Lösung: Die Mautgebühr (Trading Fees)

Aber der Pool ist nicht hilflos. Er erhebt eine kleine Gebühr (eine Maut) bei jedem Tausch.

  • Wenn ein Dieb einen Apfel kauft, muss er eine kleine Gebühr zahlen.
  • Diese Gebühr bleibt im Pool und wird unter den Liquiditätsanbietern (den "Einlagen-Inhabern") verteilt.

Die zentrale Frage des Papers lautet also: Können die Einnahmen aus den Gebühren die Verluste durch die Diebe ausgleichen – oder sogar übertreffen?

Die Metapher: Der schwingende Pendel und der Wackelkoffer

Die Autoren nutzen eine sehr elegante mathematische Methode, um das zu berechnen. Stellen Sie sich den Preisunterschied zwischen dem Pool und dem echten Markt als einen Wackelkoffer vor, der in einem engen Korridor hin und her schwingt.

  1. Der Korridor: Der Preis darf sich nicht zu weit vom echten Markt entfernen. Sobald er eine bestimmte Grenze erreicht (weil die Diebe zu viel Gewinn machen würden), greifen die Diebe ein und drücken den Preis zurück in den Korridor.
  2. Die Reflexion: Die Diebe wirken wie Wände, die den Wackelkoffer abprallen lassen. In der Mathematik nennt man das "reflektierte Diffusion".
  3. Die Energie: Jedes Mal, wenn der Koffer gegen die Wand prallt (weil die Diebe eingreifen), wird ein wenig "Energie" in Form von Gebühren in den Pool geschleudert.

Die Autoren haben herausgefunden, dass diese ständigen kleinen "Stöße" gegen die Wände durch die Gebühren mehr Energie erzeugen als der Koffer durch das Hin- und Herschwingen an Wert verliert.

Die wichtigsten Erkenntnisse (in einfachen Worten)

  1. Gebühren sind ein Werkzeug, kein Übel: Oft denken Leute, Gebühren seien schlecht. Aber hier zeigen die Autoren, dass die Gebühren die Diebe daran hindern, den Pool komplett auszubeuten. Sie verwandeln den "Schmerz" der Arbitrage in einen "Gewinn" für die Pool-Besitzer.
  2. Besser als passives Investieren: Wenn Sie einfach nur Äpfel und Birnen kaufen und liegen lassen (Buy-and-Hold) oder sie immer im gleichen Verhältnis halten (Rebalancing), machen Sie in der Regel weniger Gewinn als wenn Sie Liquidität in diesen Pool mit Gebühren stellen – vorausgesetzt, die Gebühren sind richtig eingestellt.
  3. Der "Sweet Spot": Es gibt keine perfekte Gebühr für alle Situationen.
    • Ist die Gebühr zu niedrig, fressen die Diebe den Pool auf.
    • Ist sie zu hoch, trauen sich keine Trader mehr, den Pool zu nutzen, und es fließt kein Geld rein.
    • Die Autoren haben Formeln entwickelt, die genau berechnen, welche Gebühr (z. B. 0,05 % oder 0,3 %) in welchem Markt (ruhig oder wild) am besten funktioniert.

Das Fazit: Ein digitaler Indexfonds der Zukunft

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass diese Art von Pool (G3M) wie ein automatisierter Indexfonds funktioniert.

  • In der klassischen Welt verlieren Sie Geld, wenn Sie versuchen, den Markt zu schlagen.
  • In dieser digitalen Welt nutzen Sie die Gebühren, um die Volatilität (die Schwankungen) des Marktes zu "ernten".

Kurz gesagt: Die Diebe (Arbitrageure) sorgen dafür, dass der Preis immer aktuell ist. Die Gebühren fangen die Energie dieser Diebe ein und wandeln sie in Reichtum für die Pool-Besitzer um. Wenn man die Gebühren richtig einstellt, kann man mit diesem System langfristig mehr verdienen als mit jeder anderen passiven Strategie.

Es ist wie ein Schwamm, der die Wellen des Marktes aufsaugt und sie in trockenes, wertvolles Geld verwandelt.

Ertrinken Sie in Arbeiten in Ihrem Fachgebiet?

Erhalten Sie tägliche Digests der neuesten Arbeiten passend zu Ihren Forschungsbegriffen — mit technischen Zusammenfassungen, in Ihrer Sprache.

Digest testen →