First Measurement of Correlated Charge Noise in Superconducting Qubits at an Underground Facility

Ursprüngliche Autoren: G. Bratrud, S. Lewis, K. Anyang, A. Colón Cesaní, T. Dyson, H. Magoon, D. Sabhari, G. Spahn, G. Wagner, R. Gualtieri, N. A. Kurinsky, R. Linehan, R. McDermott, S. Sussman, D. J. Temples, S. Uemura, C.
Veröffentlicht 2026-06-01
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Ursprüngliche Autoren: G. Bratrud, S. Lewis, K. Anyang, A. Colón Cesaní, T. Dyson, H. Magoon, D. Sabhari, G. Spahn, G. Wagner, R. Gualtieri, N. A. Kurinsky, R. Linehan, R. McDermott, S. Sussman, D. J. Temples, S. Uemura, C. Bathurst, G. Cancelo, R. Chen, A. Chou, I. Hernandez, M. Hollister, L. Hsu, C. James, K. Kennard, R. Khatiwada, P. Lukens, V. Novati, N. Raha, S. Ray, R. Ren, A. Rodriguez, B. Schmidt, K. Stifter, J. Yu, D. Baxter, E. Figueroa-Feliciano, D. Bowring

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Das große Ganze: Dem „Rauschen“ eines Quantencomputers lauschen

Stellen Sie sich vor, Sie besitzen ein sehr empfindliches, hochmodernes Musikinstrument (ein supraleitendes Qubit), das eine perfekte, gleichmäßige Note spielen soll. Dieses Instrument ist so sensibel, dass die Note sofort die Tonhöhe verändert, wenn auch nur ein einzelnes Staubkorn darauf landet oder eine winzige Brise dagegen weht.

Wissenschaftler wollen einen „Quantencomputer“ bauen, der aus vielen dieser Instrumente besteht, die zusammen spielen. Aber sie haben ein Problem: Rauschen. Speziell unsichtbare Teilchen aus dem Weltraum (kosmische Strahlen) und natürliche Hintergrundstrahlung (Gammastrahlen) treffen ständig auf das Instrument und lassen es „springen“ oder Fehlfunktionen erleiden. Diese Fehlfunktionen werden als Ladungssprünge bezeichnet.

In dieser Arbeit geht es um ein Team von Wissenschaftlern, die ihr empfindliches Instrument tief unter die Erde gebracht haben, um zu sehen, ob sie das Rauschen weit genug dämpfen können, um die Musik klar zu hören.

Das Experiment: Tief unter der Erde

1. Der Ort (Der tiefe Bunker)
Die Wissenschaftler verlegten ihr Experiment von einem Labor an der Oberfläche in eine Einrichtung namens NEXUS, die sich 107 Meter (etwa 35 Stockwerke) tief in einem Gesteinstunnel bei Fermilab befindet.

  • Die Analogie: Stellen Sie sich die Erdoberfläche wie eine belebte Autobahn vor, auf der ständig Autos (kosmische Strahlen) vorbeizischen. Die unterirdische Anlage ist wie ein tiefer Bunker. Das dicke Gestein darüber wirkt wie ein massiver Schutzschild, der über 99 % der „Autos“ blockiert, die hineinfahren wollen.

2. Der Schild (Die Bleidecke)
Selbst unter der Erde gelangt noch etwas Strahlung durch. Um dies weiter zu testen, baute das Team eine bewegliche „Decke“ aus dickem Blei um ihr Experiment herum.

  • Die Analogie: Stellen Sie sich vor, Sie tragen einen schweren, bleigefütterten Regenmantel. Wenn der Mantel an ist (Schild geschlossen), sind Sie vor dem Regen (Gammastrahlen) geschützt. Wenn Sie ihn ausziehen (Schild offen), werden Sie nass. Die Wissenschaftler wollten sehen, wie viel „Regen“ ihr Instrument in beiden Szenarien tatsächlich traf.

3. Die Messung (Die Ladungssprünge)
Die Qubits in diesem Experiment sind als „Elektrometer“ konzipiert – sie sind wie winzige Waagen, die elektrische Ladung wiegen können. Wenn ein Teilchen auf den Chip trifft, erzeugt es einen winzigen elektrischen Impuls, der die „Waage“ springen lässt.

  • Die Analogie: Stellen Sie sich ein Trampolin vor. Wenn jemand darauf springt, hüpft es. Wenn eine winzige Fliege darauf landet, bewegt es sich kaum. Die Wissenschaftler beobachteten die „Hüpfer“ (Ladungssprünge) auf ihrem Quanten-Trampolin. Sie suchten speziell nach korrelierten Sprüngen – also Zeitpunkten, an denen zwei verschiedene Trampoline exakt gleichzeitig hüpften. Das ist schlecht für Quantencomputer, da es bedeutet, dass ein einziger Aufprall einer kosmischen Strahlung beide getroffen hat, was einen doppelten Fehler verursacht hat.

Was sie herausgefunden haben

1. Der „Regen“ wurde leichter, aber nicht wie erwartet
Als sie den Bleischild schlossen, sank die Anzahl der Ladungssprünge.

  • Das Ergebnis: Die Sprünge gingen um etwa den Faktor 2,7 zurück.
  • Die Überraschung: Die Wissenschaftler maßen die Strahlung, die auf den Schild traf, und stellten fest, dass der „Regen“ (Gammastrahlen) tatsächlich um den Faktor 20 abgenommen hatte.
  • Die Metapher: Es ist, als würde man einen Regenmantel anziehen, der 95 % des Regens abhält, man sich aber nur um 30 % weniger nass fühlt. Dies sagte den Wissenschaftlern, dass der Schild zwar den externen Regen blockierte, es aber irgendwo anders ein „Leck“ gab. Es gibt eine zusätzliche Geräuschquelle, die aus dem Inneren der Maschine selbst kommt (vielleicht von den Materialien innerhalb des Kühlschranks oder von im Chip gefangenen Ladungen), die der Bleischild nicht aufhalten konnte.

2. Die „stille“ Zone (Keine korrelierten Sprünge)
Die spannendste Entdeckung machte sich, als sie untersuchten, wie weit die Qubits voneinander entfernt waren.

  • Der Aufbau: Sie hatten vier Qubits. Zwei waren sehr nah beieinander (wie Nachbarn) und zwei waren weit voneinander entfernt (wie Nachbarn, die auf gegenüberliegenden Seiten einer Straße wohnen).
  • Das Ergebnis: Als der Schild geschlossen war, führten die Wissenschaftler das Experiment über 22 aufeinanderfolgende Stunden durch. Während dieser gesamten Zeit sprangen die zwei Qubits, die weit voneinander entfernt waren (mehr als 3 Millimeter), niemals gleichzeitig.
  • Die Metapher: Stellen Sie sich zwei Personen vor, die 3 Meter voneinander entfernt stehen. Wenn ein einzener riesiger Felsbrocken vom Himmel fällt, könnte er beide treffen. Aber in diesem Experiment war über einen ganzen Tag lang kein einziger „Felsbrocken“ groß genug, um beide entfernten Qubits gleichzeitig zu treffen. Sie erreichten eine „stille Zone“, in der Fehler nicht zwischen entfernten Teilen des Computers übertragen wurden.

Das Fazit

Die Arbeit behauptet drei wesentliche Dinge:

  1. Unter der Erde hilft es: Den Versuch unter die Erde zu verlegen, reduzierte die durch kosmische Strahlen verursachten Fehler erheblich.
  2. Es gibt ein Rätsel: Selbst tief unter der Erde mit einem Bleischild gibt es immer noch mehr Rauschen als erwartet. Es kommt nicht nur von außen; etwas im Inneren der Ausrüstung verursacht immer noch „Störsignale“.
  3. Abstand spielt eine Rolle: Zum ersten Mal haben sie bewiesen, dass man, wenn man seine Quantenbits weit genug auseinander platziert (mehr als 3 mm) und gut abschirmt, „korrelierte Fehler“ (bei denen ein Fehler eine Kettenreaktion von Fehlern auslöst) über längere Zeiträume verhindern kann.

Was sie NICHT behauptet haben:
Die Arbeit besagt nicht, dass sie bereits einen funktionierenden Quantencomputer gebaut haben, der Probleme lösen kann. Sie behauptet auch nicht, dass dies alle Fehler für immer behebt. Sie berichtet streng darüber, wie das „Rauschen“ gemessen wurde und beweist, dass das Rauschen unter der Erde mit Abschirmung auf ein Niveau reduziert werden kann, auf dem entfernte Qubits sich nicht gegenseitig stören.

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