AI-Assisted Curation of Conference Scholarship: Compiling, Structuring, and Analyzing Two Decades of Presentations at the Society for Social Work and Research

Diese Studie nutzt KI-gestützte Datenanalyse, um eine umfassende Datenbank von über 23.000 Präsentationszusammenfassungen der Society for Social Work and Research (SSWR) von 2005 bis 2026 zu erstellen und dabei signifikante Trends bei Wachstum, Kollaboration, internationaler Beteiligung und methodischen Schwerpunkten über zwei Jahrzehnte aufzuzeigen.

Brian Perron, Bryan Victor, Zia Qi

Veröffentlicht Tue, 10 Ma
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Stellen Sie sich vor, die Welt der Sozialen Arbeit ist ein riesiges, lebendiges Festival. Jedes Jahr treffen sich Tausende von Forschern, Studenten und Praktikern auf der jährlichen Konferenz der „Society for Social Work and Research" (SSWR), um ihre neuesten Ideen, Studien und Entdeckungen vorzustellen.

In den letzten 20 Jahren (von 2005 bis 2026) sind auf diesem Festival unzählige Vorträge gehalten worden. Das Problem war bisher: All diese Informationen lagen wie ein riesiger, unordentlicher Haufen lose Zettel in einer Schublade. Niemand konnte sie leicht sortieren, zählen oder Muster darin erkennen, weil sie nur als unstrukturierte Texte vorlagen.

Diese Studie ist wie der Bau eines riesigen, digitalen Bibliothekssystems, das diesen Chaos-Haufen in eine perfekt organisierte Datenbank verwandelt hat. Hier ist die Geschichte, wie sie das gemacht haben und was sie entdeckt haben, einfach erklärt:

1. Der Zaubertrick: Der kleine Roboter-Detektiv

Früher hätte man Tausende von Menschen brauchen müssen, um diese Texte manuell zu lesen und zu sortieren. Das wäre zu teuer und zu langsam gewesen.
Stattdessen haben die Autoren einen kleinen, schlauen KI-Roboter (eine „Small Language Model") eingesetzt. Stellen Sie sich diesen Roboter nicht als riesigen, stromfressenden Supercomputer vor, sondern eher wie einen effizienten, lokalen Hausmeister, der auf einem normalen Laptop läuft.

  • Was er tat: Dieser Roboter hat durch das Internet „gekrabbelt" (Web-Scraping), um alle Vorträge der letzten 20 Jahre zu sammeln.
  • Seine Aufgabe: Er hat wie ein geschickter Detektiv aus den unordentlichen Texten wichtige Fakten herausgepickt: Wer hat gesprochen? Woher kommt er? Welche Methode hat er benutzt (z. B. Umfragen oder Interviews)?
  • Der menschliche Check: Damit der Roboter keine Fehler macht, haben echte Menschen immer wieder stichprobenartig nachgeschaut, ob der Roboter richtig lag. So entstand eine saubere, verlässliche Datenbank mit fast 24.000 Vorträgen.

2. Was haben sie in diesem riesigen Datenschatz gefunden?

Wenn man diesen „Berg" an Informationen durchsucht, zeigen sich spannende Trends, wie das Wachstum eines Baumes:

  • Das Festival wächst explosionsartig:
    2005 gab es nur 423 Vorträge. 2026 waren es fast 2.000! Das ist, als würde ein kleines Dorffest in 20 Jahren zu einem riesigen Stadtfest mit Zehntausenden Besuchern wachsen. Die Zahl der Beiträge hat sich alle zehn Jahre verdoppelt.

  • Die Forscher arbeiten immer mehr im Team:
    Früher stand oft eine einzelne Person allein am Podium. Heute sind es fast immer Teams. Der Durchschnitt ist von 2,2 auf über 3 Autoren pro Vortrag gestiegen. Es ist, als würden Forscher nicht mehr als einsame Wölfe, sondern als Ruder-Teams agieren, die gemeinsam ins Ziel kommen.

  • Die Methoden ändern sich:
    Lange Zeit waren „harte Zahlen" und Statistiken (Quantitative Methoden) der absolute König. Das ist immer noch so (ca. 61 %). Aber die „weichen" Methoden, wie Interviews und Geschichten erzählen (Qualitative Methoden), holen stark auf. Sie sind von 15 % auf 30 % gestiegen. Das zeigt, dass die Soziale Arbeit zunehmend auch die menschlichen Geschichten und Gefühle hinter den Zahlen verstehen will, nicht nur die Zahlen selbst.

  • Die Welt wird kleiner:
    Früher kamen fast alle nur aus den USA. Heute ist der Anteil internationaler Teilnehmer (außerhalb der USA) von 4,5 % auf fast 14 % gestiegen. Das Festival ist globaler geworden. Allerdings gibt es eine traurige Warnung: In den letzten Jahren (besonders 2026) sind weniger internationale Forscher als erste Autoren dabei. Das könnte daran liegen, dass Visaprobleme, hohe Reisekosten oder geopolitische Spannungen den Weg für internationale Gäste versperren – wie eine unsichtbare Mauer, die schwerer zu überwinden ist als früher.

  • Wer ist dabei?
    Die Konferenz wird stark von jungen Talenten getragen. Doktoranden und Assistenzprofessoren sind die häufigsten Redner. Das ist gut, denn es zeigt, dass die nächste Generation der Forscher aktiv und laut ist.

3. Warum ist das alles wichtig?

Stellen Sie sich vor, Sie wollen wissen, wohin sich eine ganze Branche entwickelt. Wenn Sie nur die fertigen Bücher (die veröffentlichten Artikel) lesen, sehen Sie nur das Endergebnis. Die Konferenz-Vorträge sind hingegen wie der Bauplan und die Baustelle: Hier sehen Sie, woran gerade gearbeitet wird, welche Ideen noch in den Kinderschuhen stecken und wo die Richtung hingeht.

Durch diese neue Datenbank können Forscher jetzt endlich:

  • Fragen stellen wie: „Worüber reden wir in 10 Jahren?"
  • Verstehen, wie sich Zusammenarbeit verändert.
  • Sicherstellen, dass die Konferenz für alle offen bleibt und nicht nur für eine kleine Elite.

Zusammenfassend:
Die Autoren haben mit Hilfe eines cleveren, kleinen KI-Helfers einen riesigen, unordentlichen Haufen von Konferenz-Notizen in eine klare, durchsuchbare Landkarte verwandelt. Diese Karte zeigt uns, dass die Soziale Arbeit wächst, internationaler wird, immer mehr im Team arbeitet und sich langsam von reinen Zahlen hin zu mehr menschlichen Geschichten bewegt. Es ist ein Werkzeug, um die Zukunft des Fachgebiets besser zu verstehen.