Generalized Stock Price Prediction for Multiple Stocks Combined with News Fusion

Diese Studie stellt ein generalisiertes Modell zur Vorhersage von Aktienkursen mehrerer Unternehmen vor, das historische Preisdaten mit durch Aufmerksamkeitsmechanismen gefilterten Nachrichtenartikeln kombiniert, die mittels Large Language Models und Aktien-Embeddings verarbeitet wurden, und erreicht dabei eine 7,11%ige Reduktion des mittleren absoluten Fehlers im Vergleich zur Baseline.

Pei-Jun Liao, Hung-Shin Lee, Yao-Fei Cheng, Li-Wei Chen, Hung-yi Lee, Hsin-Min Wang

Veröffentlicht 2026-03-23
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Vorhersage von Aktienkursen mit Hilfe von KI und Nachrichten: Eine einfache Erklärung

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Anleger, der versucht vorherzusagen, wie sich der Preis einer Aktie morgen entwickeln wird. Traditionell schauen Anleger nur auf die Zahlen der Vergangenheit (die „Kurve"). Aber in der heutigen Welt ist das nicht mehr genug. Nachrichten, Gerüchte und Stimmungen aus den Medien bewegen die Märkte genauso stark wie Zahlen.

Das Problem ist jedoch: Es gibt zu viele Nachrichten! Täglich erscheinen hunderte Artikel. Die meisten davon sind für eine bestimmte Aktie völlig unwichtig (Rauschen). Ein Computermodell, das alles auf einmal liest, würde den Überblick verlieren, genau wie ein Mensch, der versucht, in einem riesigen Lärm eine einzelne Stimme zu hören.

Diese Forschungsarbeit von Pei-Jun Liao und seinem Team aus Taiwan und den USA stellt eine neue Methode vor, um dieses Problem zu lösen. Hier ist die Erklärung, wie sie es tun, mit ein paar einfachen Vergleichen:

1. Der „Super-Leser" (Die KI)

Die Forscher nutzen eine moderne Künstliche Intelligenz, einen sogenannten Large Language Model (LLM). Man kann sich das wie einen extrem gut gebildeten Bibliothekar vorstellen, der nicht nur Zahlen, sondern auch Tausende von Texten versteht. Dieser Bibliothekar kann Zusammenhänge erkennen, die für uns Menschen schwer zu sehen sind.

2. Das Problem: Der Lärm im Nachrichten-Ozean

Stellen Sie sich vor, Sie wollen wissen, wie sich die Aktie von „TSMC" (einem großen Chiphersteller) entwickelt. An einem Tag gibt es 200 Nachrichtenartikel.

  • Artikel 1: „TSMC hat neue Chips entwickelt." (Wichtig!)
  • Artikel 2: „Ein neuer Kaffee-Shop in Taipei eröffnet." (Unwichtig für TSMC)
  • Artikel 3: „Der Weltmarkt für Autos verändert sich." (Vielleicht relevant, aber nicht direkt)

Frühere Methoden haben versucht, diese Artikel vorher herauszufiltern (wie ein Suchmaschinen-Filter). Aber das funktioniert oft schlecht, weil wichtige Informationen oft nicht direkt im Titel stehen.

3. Die Lösung: Der „Namens-Filter" (Aufmerksamkeits-Mechanismus)

Das Team hat eine clevere Idee entwickelt: Sie geben dem KI-Modell nicht einfach alle Nachrichten, sondern sagen ihm: „Achte besonders auf das, was zu diesem spezifischen Namen passt!"

Sie nutzen eine Technik namens „Attentive Pooling". Stellen Sie sich das so vor:

  • Der KI wird der Name der Aktie (z. B. „TSMC") als eine Art „Suchanfrage" oder „Frage" gegeben.
  • Dann wirft die KI einen Blick auf alle 200 Nachrichten.
  • Anstatt alle Artikel gleich zu behandeln, fragt die KI sich bei jedem Artikel: „Wie stark bezieht sich dieser Text auf TSMC?"
  • Artikel, die nichts mit TSMC zu tun haben, werden „leiser" gemacht (heruntergewichtet). Artikel, die sehr relevant sind, werden „lauter" (hochgewichtet).

Es ist, als würde man in einem vollen Raum mit 200 Personen stehen und jemand ruft: „Wer spricht über TSMC?" Nur die relevanten Personen antworten laut, die anderen bleiben stumm. So bekommt das Modell eine saubere, zusammengefasste Nachricht, die wirklich wichtig ist.

4. Drei verschiedene Methoden des „Horchens"

Die Forscher haben drei verschiedene Wege getestet, wie die KI diese „Lautstärke" regeln kann:

  1. Kreuz-Attention: Die KI vergleicht den Aktiennamen direkt mit jedem Artikel (wie ein Detektiv, der jeden Verdächtigen einzeln abfragt).
  2. Selbst-Attention: Die KI schaut sich alle Artikel an und lässt sie untereinander „sprechen", während der Aktiennamen als Moderator fungiert.
  3. Positions-bewusste Selbst-Attention: Hier wird auch beachtet, in welcher Reihenfolge die Nachrichten kamen (wie ein Zeitstrahl).

Das Ergebnis? Die Methode, bei der die KI alle Artikel gleichzeitig betrachtet und den Namen als Moderator nutzt (Selbst-Attention), war oft am besten. Sie reduzierte die Vorhersagefehler um 7,11 % im Vergleich zu alten Methoden.

5. Ein Modell für alle (Der „Universal-Trainer")

Ein besonderes Highlight dieser Arbeit ist, dass sie ein einziges Modell trainiert haben, das für viele verschiedene Aktien funktioniert.

  • Früher: Man musste für jede einzelne Aktie (Apple, Tesla, TSMC) ein eigenes, separates Modell bauen. Das war wie 100 verschiedene Lehrer für 100 verschiedene Fächer.
  • Jetzt: Sie haben ein „Super-Lehrer"-Modell gebaut, das für alle Aktien gleichzeitig lernt. Es versteht die allgemeinen Muster des Marktes und passt sich dann durch den Namen der spezifischen Aktie an. Das macht das System effizienter und robuster.

6. Das Ergebnis: Bessere Vorhersagen

Die Forscher haben ihre Methode an der taiwanesischen Börse (mit Aktien wie TSMC, Foxconn) und an US-Aktien getestet.

  • Ergebnis: Die Vorhersagen waren deutlich genauer als bei herkömmlichen Methoden.
  • Der Preis: Natürlich braucht eine so starke KI mehr Rechenleistung als ein einfacher Taschenrechner (LSTM). Es dauert länger zu trainieren, aber die Genauigkeit lohnt sich für Anleger, die präzise Prognosen brauchen.

Zusammenfassung in einem Satz

Die Forscher haben eine KI entwickelt, die wie ein erfahrener Nachrichtensprecher agiert: Sie ignoriert den Lärm in den Medien, konzentriert sich auf das, was für die spezifische Aktie wirklich wichtig ist, und nutzt dieses Wissen, um den morgigen Aktienkurs genauer vorherzusagen als je zuvor.

Warum ist das wichtig?
Weil es zeigt, dass wir nicht nur auf Zahlen schauen müssen, sondern dass KI uns helfen kann, die riesige Flut an Informationen im Internet sinnvoll zu nutzen, um bessere finanzielle Entscheidungen zu treffen.

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