The effect of temperature and ash species on Hymenoscyphus fraxineus aggressiveness differs between northern and southern European populations

Die Studie zeigt, dass die Population von *Hymenoscyphus fraxineus* in Südeuropa eine lokale Anpassung erfahren hat, da sie gegenüber höheren Temperaturen und dem Wechsel auf die resistente Esche *Fraxinus ornus* weniger empfindlich reagiert als die nordeuropäische Population.

Ursprüngliche Autoren: Becans, C., Robin, C., Martelli, A., Lepoittevin, C., Aubert, A., Soularue, J.-P.

Veröffentlicht 2026-02-11
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Ursprüngliche Autoren: Becans, C., Robin, C., Martelli, A., Lepoittevin, C., Aubert, A., Soularue, J.-P.

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). ⚕️ Dies ist eine KI-generierte Erklärung eines Preprints, das nicht peer-reviewed wurde. Dies ist kein medizinischer Rat. Treffen Sie keine Gesundheitsentscheidungen auf Grundlage dieses Inhalts. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Der „Hitze-Champion“: Wie sich ein Pilz an den Süden anpasst

Stellen Sie sich vor, ein neuer, extrem aggressiver Schüler zieht in eine Schule ein. Zuerst kommt er in eine kühle, ruhige Klasse im Norden (Litauen). Dort ist alles entspannt, die Temperaturen sind moderat und alle Schüler (die Esche-Bäume) sind gleich. Der neue Schüler passt sich schnell an dieses Umfeld an.

Doch dann zieht dieser Schüler weiter nach Süden, in eine Klasse in Italien. Dort ist es plötzlich knallheiß, und die Mitschüler sind ganz anders – sie sind viel robuster und wehren sich stärker gegen den Unruhestifter. Man könnte meinen, der Schüler würde dort unter der Hitze und dem Widerstand der neuen Mitschüler aufgeben.

Doch genau das Gegenteil passiert – und das ist das Ergebnis dieser Studie.

Worum geht es in der Forschung?

Wissenschaftler haben sich einen Pilz namens Hymenoscyphus fraxineus angeschaut. Dieser Pilz ist der „Übeltäter“ hinter dem Eschentriebsterben, einer Krankheit, die unsere Esche-Bäume in ganz Europa massenhaft umbringt.

Der Pilz ist wie ein Wanderer, der von Nordeuropa nach Südeuropa gewandert ist. Auf seinem Weg musste er zwei große Herausforderungen meistern:

  1. Das Klima: Es wurde viel heißer.
  2. Die „Gegner“: Im Süden gibt es andere Esche-Arten (wie die Fraxinus ornus), die viel widerstandsfähiger sind als die Bäume im Norden.

Was haben die Forscher herausgefunden?

Die Forscher haben den Pilz aus Litauen und den Pilz aus Italien in einem Experiment verglichen. Sie wollten wissen: Ist der italienische Pilz „stressresistenter“ geworden?

Das Ergebnis ist faszinierend:

  • Bei moderaten Temperaturen sind beide Pilze etwa gleich stark. Sie sind beide fähige „Angreifer“.
  • Aber wenn es heiß wird oder die Bäume wehren sich: Hier zeigt der italienische Pilz seine wahre Stärke. Während der „nördliche“ Pilz bei Hitze oder bei wehrhaften Bäumen merklich schwächer wird, bleibt der „südliche“ Pilz extrem aggressiv. Er hat gelernt, mit der Hitze und den schwierigen Bedingungen umzugehen.

Die Metapher: Der „Fitness-Tracker“ der Evolution

Man kann sich das wie ein Update bei einem Smartphone vorstellen. Der Pilz hat während seiner Reise nach Süden ein „Software-Update“ erhalten. Dieses Update macht ihn nicht unbedingt schneller im Normalbetrieb, aber es sorgt dafür, dass er nicht abstürzt, wenn die Temperatur steigt oder die Umgebung schwieriger wird. Er hat seine „Anpassungsfähigkeit“ (Plastizität) optimiert.

Warum ist das wichtig für uns?

Das ist eine Warnung für den Naturschutz. Wir dachten bisher vielleicht, dass die Hitze im Süden dem Pilz schaden würde. Aber die Forschung zeigt: Der Pilz passt sich an!

Das bedeutet, dass die Esche-Bäume in Südeuropa vielleicht doch eine größere Gefahr durch die Krankheit ausgesetzt sind, als wir bisher angenommen haben. Der „Eindringling“ hat gelernt, mit der Hitze zu tanzen, anstatt vor ihr zu fliehen.

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