Phylogenomics and the origins of sharks

Diese Studie nutzt Genomdaten von 48 Arten, um die phylogenetischen Beziehungen der Knorpelfische zu untersuchen und zeigt, dass, obwohl die Monophylie der Haie je nach verwendetem genomischen Marker umstritten bleibt, die grundlegenden Erkenntnisse zur Evolution und Diversifizierung dieser Gruppe dennoch robust sind.

Ursprüngliche Autoren: Brownstein, C., Near, T. J.

Veröffentlicht 2026-02-15
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Ursprüngliche Autoren: Brownstein, C., Near, T. J.

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). ⚕️ Dies ist eine KI-generierte Erklärung eines Preprints, das nicht peer-reviewed wurde. Dies ist kein medizinischer Rat. Treffen Sie keine Gesundheitsentscheidungen auf Grundlage dieses Inhalts. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Stellen Sie sich das Leben auf der Erde wie ein riesiges, uraltes Familienalbum vor. In diesem Album gibt es eine besonders faszinierende Seite: die der Knorpelfische. Dazu gehören Haie, Rochen, Seehunde (die flachen Verwandten) und die Chimaeren (die seltsamen, fischähnlichen Geschöpfe mit Schnabeln).

Bislang dachten die Wissenschaftler, sie wüssten genau, wie diese Familie zusammenhängt. Die alte Theorie war wie ein einfaches Stammbaum-Diagramm: Alle Haie sind eine geschlossene Gruppe, die sich von den Rochen und Chimaeren getrennt hat. Man könnte sich das wie eine Familie vorstellen, bei der alle Väter und Söhne (die Haie) eine eigene Gruppe bilden, während die Töchter und Enkelinnen (die Rochen) eine andere Gruppe sind.

Jetzt haben die Forscher ein neues, hochmodernes Werkzeug benutzt: Das gesamte Genom.

Stellen Sie sich das Genom nicht als ein einzelnes Buch vor, sondern als eine riesige Bibliothek mit Millionen von Büchern. Früher haben die Wissenschaftler nur ein oder zwei Kapitel aus einem Buch gelesen, um die Geschichte zu erzählen. Jetzt haben sie die gesamte Bibliothek von 48 verschiedenen Arten durchsucht.

Was ist dabei herausgekommen? Ein echtes Rätsel!

Die Forscher haben festgestellt, dass verschiedene „Bücher" in dieser Bibliothek unterschiedliche Geschichten erzählen:

  1. Die „Exon-Bücher" (das sind die Teile des Genoms, die direkt für die Körperbauweise zuständig sind) sagen: „Alles ist wie immer! Haie sind eine geschlossene Familie."
  2. Die „Ultraconserved-Elemente" (das sind die sehr alten, konservierten Teile des Genoms, die sich kaum verändert haben) und andere alte Marker sagen jedoch etwas ganz anderes: „Moment mal! Die Frilled Sharks (Quastenflosser) und Kuhhaie (Hexanchiformes) gehören gar nicht zu den anderen Haien. Sie sind eigentlich die Tanten und Onkel, die näher mit den Rochen verwandt sind als mit den modernen Haien."

Was bedeutet das für die Haie?

Es ist, als würden Sie in Ihrer eigenen Familie plötzlich herausfinden, dass Ihr Großvater väterlicherseits eigentlich gar nicht zu Ihrer Vatersfamilie gehört, sondern näher mit Ihrer Mutterfamilie verwandt ist. Das wirft die ganze Vorstellung von der „Haifamilie" durcheinander.

Aber hier kommt die gute Nachricht:

Ob die Haie nun eine geschlossene Gruppe sind oder nicht, ändert nichts an den großen, wichtigen Fakten:

  • Wann sie entstanden sind, bleibt gleich.
  • Wie sie ihre einzigartigen Fähigkeiten (wie ihre Größe oder ihr Lebensraum) entwickelt haben, bleibt gleich.
  • Wann sie sich explosionsartig vermehrt haben, bleibt gleich.

Die große Erkenntnis:

Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Vielfalt der Haie, die wir heute sehen, das Ergebnis eines riesigen, schnellen Wachstumsschubs war, der vor Millionen von Jahren stattfand, als sich die Ozeane der Erde stark verändert haben (in der mittleren Kreidezeit).

Zusammenfassend:
Selbst wenn wir uns noch nicht 100-prozentig einig sind, ob die Haie eine „reine" Familie sind oder ob ein paar „fremde" Verwandte dabei sind, können wir uns trotzdem einig sein über das große Ganze: Die Haie sind eine der erfolgreichsten und faszinierendsten Gruppen der Meere, die durch eine schnelle Evolution in einer Zeit großer Veränderungen entstanden sind. Die Wissenschaft hat also nicht den Boden unter den Füßen verloren, sondern nur ein paar Puzzleteile neu angeordnet, um das Gesamtbild noch klarer zu machen.

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