Where is God? A comparison of the neural correlates of mystical and religious praying

Die Studie vergleicht die neuronalen Korrelate des Gebets bei Christen und Sahaja-Yoga-Meditierenden und zeigt, dass die Deaktivierung des Thalamus bei Meditierenden auf eine Fokussierung auf ein immanentes, innerliches Gottesbild hindeutet, während die Aktivierung bei Christen mit einem dialogischen Gebet an einen transzendenten, äußeren Gott einhergeht.

Ursprüngliche Autoren: Rubia, K., Hernandez, S. E., Perez-Diaz, O., Gonzalez Mora, J. L., Barros Loscertales, A. R.

Veröffentlicht 2026-02-25
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Ursprüngliche Autoren: Rubia, K., Hernandez, S. E., Perez-Diaz, O., Gonzalez Mora, J. L., Barros Loscertales, A. R.

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). ⚕️ Dies ist eine KI-generierte Erklärung eines Preprints, das nicht peer-reviewed wurde. Dies ist kein medizinischer Rat. Treffen Sie keine Gesundheitsentscheidungen auf Grundlage dieses Inhalts. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Gott im Kopf: Wie das Gehirn beim Beten unterschiedlich arbeitet

Stellen Sie sich das menschliche Gehirn wie einen riesigen, belebten Bahnhof vor. In der Mitte dieses Bahnhofs steht ein wichtiger Umschlagplatz: der Thalamus. Seine Aufgabe ist es, alle Nachrichten von unseren Sinnen (Sehen, Hören, Fühlen) zu empfangen und sie an die richtigen Abteilungen im Gehirn weiterzuleiten, damit wir die Welt um uns herum wahrnehmen können.

Diese Studie untersucht, was mit diesem „Bahnhof" passiert, wenn Menschen beten – aber es kommt darauf an, wie sie Gott sehen.

Die zwei Arten, Gott zu sehen

Die Forscher haben zwei Gruppen von Menschen verglichen, die beide beten, aber auf völlig unterschiedliche Weise:

  1. Die „Fern-Gott"-Gruppe (Christen): Für diese Menschen ist Gott wie ein König auf einem fernen Thron. Er ist über allem, außerhalb von uns und sehr mächtig. Wenn sie beten, ist es wie ein Gespräch mit jemandem, der weit weg ist. Sie sprechen zu einer anderen Person, die sie sich vorstellen können.
  2. Die „Innerer-Gott"-Gruppe (Sahaja-Yoga-Meditierende): Für diese Menschen ist Gott nicht fern, sondern überall und besonders in ihnen. Gott ist wie ein unsichtbarer Strom, der durch alles fließt, auch durch sie selbst. Wenn sie meditieren, versuchen sie nicht, mit jemandem zu reden, sondern in einen Zustand der stilleren Einheit zu kommen. Sie wollen die Grenzen zwischen sich selbst und dem Göttlichen auflösen.

Das Experiment: Was passiert im Gehirn?

Die Wissenschaftler ließen beide Gruppen in einem MRT-Gerät (einer Art Kamera für das Gehirn) beten. Während die einen das „Vater Unser" sprachen oder spontan beteten, meditierten die anderen in Stille.

Das überraschende Ergebnis:
Beim Beten der Christen funkelte der „Bahnhof" (der Thalamus) hell auf. Das macht Sinn: Sie waren mit ihrer Vorstellung eines Gottes beschäftigt, hörten auf ihre inneren Gedanken und stellten sich ein Gespräch vor. Ihr Gehirn war aktiv, um diese „soziale" Verbindung herzustellen.

Bei den Sahaja-Yoga-Meditierenden geschah etwas Magisches: Der Bahnhof wurde dunkel. Der Thalamus schaltete sich fast ab.

Die Analogie: Der Lärmpegel im Kopf

Stellen Sie sich vor, Ihr Gehirn ist ein Zimmer, in dem das Radio (die Außenwelt) laut spielt.

  • Beim christlichen Gebet ist es, als würde man das Radio leiser drehen, aber trotzdem ein Gespräch mit einem Freund führen, der am anderen Ende des Raumes sitzt. Man ist noch sehr wach und nimmt die Umgebung wahr.
  • Beim mystischen Gebet ist es, als würde man das Radio komplett ausschalten und die Tür zum Zimmer verschließen. Die Meditierenden wollen keine Nachrichten von außen mehr empfangen. Sie wollen nur noch die Stille im Inneren spüren.

Da der Thalamus der Türsteher ist, der die Nachrichten von außen hereinlässt, macht er bei den Meditierenden „Schichtende". Er lässt weniger Reine durch, damit sich die Person voll und ganz auf das konzentrieren kann, was innen passiert.

Was bedeutet das für uns?

Die Studie zeigt uns, dass unser Gehirn sehr flexibel ist. Je nachdem, wie wir uns Gott vorstellen, verändert sich die Art und Weise, wie unser Gehirn arbeitet:

  • Wenn wir Gott als Fremden sehen, nutzt unser Gehirn die gleichen Schaltkreise wie bei einem normalen Gespräch mit einem anderen Menschen.
  • Wenn wir Gott als Teil von uns sehen, schaltet das Gehirn den „Lärm von außen" ab, um in einen Zustand tiefer innerer Ruhe zu kommen.

Es ist, als ob das Gehirn zwei verschiedene Modi hat: einen für das Gespräch mit dem Anderen und einen für die Versenkung in das Eigene. Die Wissenschaftler haben nun gesehen, dass der „Bahnhof" im Gehirn genau diesen Wechsel zwischen „draußen hören" und „innen spüren" steuert.

Fazit: Gott ist vielleicht überall, aber unser Gehirn baut je nach Glaube eine andere Brücke zu Ihm – mal eine Brücke zum Gespräch, mal einen Tunnel in die Stille.

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