Epidemiologie untersucht, wie sich Krankheiten in Populationen ausbreiten und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen. Dieser Bereich hilft uns zu verstehen, warum bestimmte Gruppen stärker betroffen sind und wie wir Infektionsketten wirksam unterbrechen können. Auf Gist.Science machen wir die neuesten Forschungsergebnisse aus diesem dynamischen Feld für alle verständlich, ohne dass Sie Fachjargon beherrschen müssen.

Alle hier gelisteten Studien stammen direkt von medRxiv, wo Forscher ihre Vorab-Veröffentlichungen teilen. Unser Team verarbeitet jedes neue Preprint in dieser Kategorie und erstellt sowohl eine einfache Zusammenfassung für ein breites Publikum als auch eine detaillierte technische Analyse für Experten. So bleiben Sie stets über den aktuellen Stand der Wissenschaft informiert, lange bevor die Ergebnisse in Fachzeitschriften veröffentlicht werden.

Im Folgenden finden Sie die aktuellsten Beiträge aus dem Bereich Epidemiologie, die wir gerade für Sie aufbereitet haben.

📊 epidemiology

Development and Validation of a Mobile Laboratory Workflows for Wastewater and Environmental Surveillance with Application in Sub Saharan Africa

Diese Studie stellt einen validierten mobilen Laborworkflow vor, der Nanopore-Sequenzierung, qPCR und optimierte Nukleinsäure-Extraktion kombiniert, um eine effektive One-Health-Überwachung von Krankheitserregern und Antibiotikaresistenzen in Abwasser und Umweltproben in Subsahara-Afrika zu ermöglichen.

Bagi, A., Tiwari, A., Mbachu, C. C., Shea, D., Tran, T. T., Tahita, C., Lompo, P., Mkama, P., Lyimo, E., Baraka, V., Le (…)2026-04-02
📊 epidemiology

Fine-grained spatial data-driven ensemble modeling for predicting Sylvatic Yellow Fever environmental suitability in Brazil

Diese Studie entwickelt ein feinkörniges, datengesteuertes Ensemble-Modell auf Basis von One-Class-Support-Vektor-Maschinen, um die Umweltgeeignetheit für das Sylvatische Gelbfieber in Brasilien mit hoher räumlicher Auflösung zu prognostizieren, wobei die südliche Region als am stärksten gefährdet identifiziert wurde und Landnutzung als einflussreichster Faktor ermittelt wurde.

Augusto, D. A., Abdalla, L., Krempser, E., de Oliveira Passos, P. H., Garkauskas Ramos, D., Pecego Martins Romano, A., C (…)2026-04-01
📊 epidemiology

Spatial patterns and determinants of Anemia in women of reproductive age in Zambia (2018-2024): A multilevel ordinal regression approach

Diese Studie analysiert die räumlichen Muster und Determinanten der Anämie bei Frauen im gebärfähigen Alter in Sambia zwischen 2018 und 2024 und identifiziert HIV-Status, Schwangerschaft sowie ländliche Wohnorte als Risikofaktoren, wobei sich die Hochrisikogebiete von Westsambia auf Nordwestsambia und Luapula ausdehnten.

Muchinga, J., Moonga, G., Mukumbuta, N., Musonda, P.2026-04-01
📊 epidemiology

The impact of the two-child benefit cap on parental mental, general, and financial health in the UK

Die Studie zeigt, dass die britische Zwei-Kind-Grenze für Sozialleistungen ab 2017 die psychische und allgemeine Gesundheit sowie die finanzielle Situation von Eltern mit drei oder mehr Kindern verschlechtert hat, wobei diese negativen Auswirkungen insbesondere bei Männern, Personen mit niedrigerem Einkommen und Angehörigen ethnischer Minderheiten stärker ausfielen.

Paulino, A., Dykxhoorn, J., Evans-Lacko, S., Patalay, P.2026-04-01
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Ethnic Differences in the Timing and Incidence of Childhood Health Conditions: Evidence from the Born in Bradford Cohort

Die Studie zeigt, dass ethnische Unterschiede bei kindlichen Gesundheitszuständen im Born-in-Bradford-Kohortenstudie alters- und krankheitsspezifisch variieren, wobei pakistanisch-britische Kinder ein höheres Risiko für atopische Erkrankungen und Übergewicht, aber ein geringeres Risiko für psychische und neurodevelopmentale Störungen aufweisen als weiß-britische Kinder.

Santorelli, G., Cheung, R. W., Bhopal, S., Wright, J.2026-04-01
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Who would take part in a pandemic preparedness cohort study? The role of vaccine-related affective polarisation: cross-sectional survey

Eine Querschnittsstudie in der Schweiz zeigt, dass die Bereitschaft zur Teilnahme an einer Pandemie-Vorbereitungs-Kohortenstudie vor allem von sozioökonomischen Faktoren und der emotionalen Polarisierung bezüglich der COVID-19-Impfung abhängt, wobei Impfskeptiker und stark polarisierte Impfbefürworter unterschiedliche Teilnahmemuster aufweisen.

Ipekci, A. M., Hodel, E. M., Filsinger, M., Wegmuller, S., Schuller, S., Freitag, M., Frahsa, A., Wandeler, G., Low, N.2026-03-31
📊 epidemiology

To comprehensively evaluate the evolution of global childhood and adolescent asthma (ages 0-19) disease burden from 1990-2023, explore spatiotemporal patterns, influencing factors, health equity, and predict future trends.

Diese Studie nutzt Daten der Global Burden of Disease-Studie, um die Entwicklung der Asthma-Belastung bei Kindern und Jugendlichen weltweit von 1990 bis 2023 zu analysieren und prognostiziert, dass sich trotz steigender Prävalenz die Sterblichkeit und Krankheitslast insgesamt verringern werden, wobei jedoch ein Anstieg der Sterblichkeit und DALYs bei Mädchen in der Altersgruppe 15–19 Jahre zu erwarten ist.

yin, h., He, S., Wu, Z., Tan, W., Du, F., Yang, C., Yu, H.2026-03-31
📊 epidemiology

Prevalence and correlates of intimate partner violence among PrEP-eligible men and women in Coastal Kenya

Diese Studie zeigt, dass bei PrEP-geeigneten Männern und Frauen in der Küstenregion Kenias eine hohe Prävalenz von Intimpartnergewalt besteht, die insbesondere mit der Sexarbeit und bei Frauen zusätzlich mit dem Vorhandensein von Kindern assoziiert ist, was die Notwendigkeit einer integrierten Gewaltprävention in HIV-Präventionsprogrammen unterstreicht.

Bhanushali, T., Wang, L., Ogadah, F., Wahome, E., Agutu, C., van der Elst, E. M., Sanders, E. J., Graham, S. M.2026-03-31
📊 epidemiology

Characterizing Oseltamivir Use among Community-Dwelling Patients Diagnosed with Influenza Virus Infection, 2023-2025

Diese Studie analysiert die Initiation und den Abschluss der Oseltamivir-Behandlung bei ambulant behandelten Influenza-Patienten in den USA (2023–2025) und zeigt, dass die Behandlungshäufigkeit besonders bei Kindern unter 5 Jahren sowie die Therapiedurchführung bei Kindern unter 2 Jahren signifikant niedriger sind.

McNair, E. A., Kwon, J. H., Grijalva, C. G., McLaren, S. H., Biddle, J. E., Dean, S., White, E. B., Fritz, S. A., Presti (…)2026-03-30