Impact of Anisotropy on Neutron Star Structure and Curvature

Diese Studie untersucht im Rahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie, wie Druckanisotropie nach dem Bowers-Liang-Modell die Struktur und Geometrie von Neutronensternen beeinflusst, wobei moderate positive Anisotropie die maximale Masse und Kompaktheit signifikant erhöht, während Krümmungsmaße eine unterschiedliche Sensitivität gegenüber der Materieverteilung aufweisen.

A. C. Khunt, K. Yavuz Eksi, P. C. VinodkumarThu, 12 Ma⚛️ gr-qc

CHRONOS Science Program

Das vorgeschlagene CHRONOS-Experiment ist ein kryogenes, erdgebundenes Gravitationswellenobservatorium der nächsten Generation, das mit einem Quanten-nicht-demolierenden Geschwindigkeitsmesser den bisher unzugänglichen Sub-Hz-Frequenzbereich erschließt, um die Astrophysik kompakter Binärsysteme zu revolutionieren und fundamentale Erkenntnisse über den primordialen Gravitationswellenhintergrund und die Kosmologie zu gewinnen.

Yuki Inoue (on behalf of CHRONOS collaboration), Mario Juvenal S Onglao III (on behalf of CHRONOS collaboration), Vivek Kumar (on behalf of CHRONOS collaboration), Daiki Tanabe (on behalf of CHRONOS collaboration)Thu, 12 Ma🔭 astro-ph

Optical and orbital characterization of spherically symmetric static black holes of self-gravitating new nonlinear electrodynamics model

Diese Arbeit untersucht die optischen Eigenschaften und die Orbitaldynamik einer neuen Klasse statischer, kugelsymmetrischer Schwarzer Löcher, die durch ein nichtlineares elektrodynamisches Modell im Rahmen der Einstein-Hilbert-Gravitation beschrieben werden, und leitet daraus beobachtbare Größen wie den Schattenradius und die innerste stabile Kreisbahn ab, um diese mit aktuellen und zukünftigen Daten aus der Bildgebung und Gravitationslinseneffekten zu vergleichen.

\.Ilim \.Irfan Çimdiker, Ali Övgün, Yosef VerbinThu, 12 Ma⚛️ gr-qc

Regular Geometries from Singular Matter in Quasi-Topological Gravity

Die Studie zeigt, dass zwar minimale Kopplungen von Materie an quasi-topologische Gravitation die Regularität der Raumzeit oft erhalten, aber die universelle Krümmungsbegrenzung nach Markov stören, während nicht-minimale Kopplungen diese Hypothese wiederherstellen können und somit als Auswahlkriterium für effektive Gravitationstheorien dienen.

Pablo Bueno, Robie A. Hennigar, Ángel J. Murcia, Aitor Vicente-CanoThu, 12 Ma⚛️ gr-qc

Adiabatic evolution of asymmetric binaries on generic orbits with new fundamental fields I: characterization of gravitational wave fluxes

Diese Arbeit untersucht die adiabatische Entwicklung asymmetrischer Binärsysteme in Erweiterungen der Allgemeinen Relativitätstheorie mit einem skalaren Feld, indem sie mithilfe des neuen Codes STORM die Gravitationswellenflüsse für generische Umlaufbahnen berechnet und damit die Grundlage für präzise Wellenformmodelle zukünftiger Detektoren legt.

Sara Gliorio, Matteo Della Rocca, Susanna Barsanti, Leonardo Gualtieri, Andrea Maselli, Thomas P. SotiriouThu, 12 Ma⚛️ gr-qc

On the angular localization of gravitational-wave signals by pulsar timing arrays

Diese Studie analysiert analytisch die Faktoren, die die Himmelslokalisierung von Gravitationswellen durch Pulsar-Timing-Arrays beeinflussen, und zeigt, dass die Genauigkeit der Pulsarentfernungen sowie die Nähe der Pulsare zur Quelle entscheidend sind, wobei die derzeitige Praxis, Pulsar-Term-Phasen als Störvariablen zu behandeln, zu einer Lokalisierung führt, die primär durch die Antennenantwort getrieben wird und nicht von präziseren Entfernungsdaten profitiert.

Stephen R. TaylorThu, 12 Ma🔭 astro-ph

Kick matters: The impact of a new recoil model on the retention of hierarchical black-hole remnants in globular clusters

Die Studie zeigt, dass die Anwendung eines neuartigen Rückstoßmodells (gwModel_flow_prec) im Vergleich zu herkömmlichen analytischen Modellen die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Schwarze-Loch-Überreste in Kugelsternhaufen verbleiben und an hierarchischen Verschmelzungen teilnehmen, was wiederum die Masse- und Spinverteilung dieser Objekte sowie die Interpretation massereicher Binärsysteme wie GW231123 verändert.

Tousif Islam, Digvijay Wadekar, Konstantinos KritosThu, 12 Ma🔭 astro-ph

The moduli space of dynamical spherically symmetric black hole spacetimes and the extremal threshold

Diese Arbeit beschreibt vollständig die Moduli-Raum-Struktur dynamischer, sphärisch symmetrischer Schwarzer-Loch-Lösungen im Einstein-Maxwell-neutralen Skalarfeld-System in der Nähe der Reissner-Nordström-Familie, charakterisiert die Schwarze-Loch-Schwelle als die extremale Blätterung, beweist universelle Skalierungsgesetze mit dem kritischen Exponenten 1/2 und zeigt, dass sowohl die Aretakis-Instabilität als auch eine transiente Horizont-Instabilität für eine offene und dichte Menge von Lösungen auftreten.

Yannis Angelopoulos, Christoph Kehle, Ryan UngerThu, 12 Ma⚛️ gr-qc

Polymerized spacetime dynamics with multi-field source: unraveling the pre-inflationary Universe

Die Arbeit untersucht ein multi-Feld-Modell in der Schleifenquantenkosmologie, bei dem durch Polymerisierung und numerische Analyse der effektiven Dynamik ein quantenmechanischer Bounce, ein Übergang und eine langsame-roll-Inflation in einem maximalsymmetrischen Raumzeit-Hintergrund nachgewiesen werden.

Divya Gupta, Manabendra Sharma, Gustavo S. Vicente, Rudnei O. Ramos, Anzhong WangThu, 12 Ma⚛️ gr-qc

Gauss-Bonnet scalarization of charged qOS-black holes

Diese Studie untersucht die Gauss-Bonnet-Skalarisierung geladener quantenmechanischer Oppenheimer-Snyder-Black-Holes in der Einstein-Gauss-Bonnet-Skalar-Theorie mit nichtlinearer Elektrodynamik, identifiziert zwei verschiedene Skalarisierungsregime in Abhängigkeit von den Kopplungskonstanten und zeigt, dass die resultierenden skalarisierten schwarzen Löcher unter skalaren Störungen linear stabil sind.

Hong Guo, Wontae Kim, Yun Soo MyungThu, 12 Ma⚛️ gr-qc

Interacting dark sector from intrinsic entropy couplings

Die Arbeit stellt eine neue Klasse von Modellen für den dunklen Sektor vor, die die intrinsische Entropie der dunklen Materie mit einem skalaren dunklen Energie-Feld koppeln und dabei eine vom Λ\LambdaCDM-Modell ununterscheidbare Hintergrundexpansion bewahren, während sie auf der Ebene kosmologischer Störungen skalenspezifische Modifikationen der Strukturbildung erzeugen, die mit aktuellen Beobachtungen vereinbar sind.

Erik Jensko, Elsa M. Teixeira, Vivian PoulinThu, 12 Ma⚛️ gr-qc