Fairness in Token Delegation: Mitigating Voting Power Concentration in DAOs
Diese Arbeit stellt eine empirische Studie von 14 DAOs vor, die zeigt, dass aktuelle Delegationmechanismen die Konzentration der Stimmkraft und die Fehlausrichtung mit den Interessen der Token-Inhaber verschärfen, und plädiert für interessenbasierte Delegationssysteme, um die Fairness und Repräsentativität der Governance zu verbessern.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Stellen Sie sich einen riesigen, digitalen Rathaus vor, in dem jeder ein Ticket (ein „Token") besitzt, das ihm ein Mitspracherecht bei der Führung der Stadt gibt. Dies ist eine DAO (Decentralized Autonomous Organization, dezentrale autonome Organisation). Theoretisch sollte jeder Inhaber eines Tickets über wichtige Entscheidungen abstimmen können, wie etwa den Bau eines neuen Parks oder die Änderung der Verkehrsregeln.
In der Praxis sind die meisten Menschen jedoch zu beschäftigt, zu verwirrt oder einfach zu müde, um bei jedem neuen Anliegen abzustimmen. Daher tun sie das, was viele von uns im echten Leben tun: Sie geben ihr Ticket einem Nachbarn, dem sie vertrauen, damit dieser für sie abstimmt. Dies nennt man Delegation.
Das von Ihnen geteilte Papier „Fairness in Token Delegation" untersucht, was passiert, wenn Menschen ihre Stimmrechte abgeben. Hier ist die Geschichte ihrer Erkenntnisse, einfach erzählt:
Das Problem: Der Effekt des „beliebtesten Kindes"
Die Forscher stellten fest, dass das aktuelle System auf eine spezifische Weise defekt ist. Wenn Menschen nach jemandem suchen, dem sie ihre Stimme delegieren können, sehen sie in der Regel eine Liste, die nach Beliebtheit sortiert ist. Es ist, als würde man in eine Schulcafeteria gehen, in der der Sitzplan so angelegt ist, dass die beliebtesten Kinder an den größten Tischen sitzen, während alle anderen in den hinteren Bereich gedrängt werden.
Da die Liste nach „wer gerade die meisten Stimmen hat" sortiert ist, erhalten dieselben wenigen Personen immer wieder mehr Stimmen. Es ist ein „Reiche-werden-reicher"-Zyklus.
- Das Ergebnis: Eine winzige Gruppe von „Super-Delegierten" besitzt am Ende fast die gesamte Macht, selbst wenn sie sich nicht für dieselben Dinge interessieren wie die normalen Menschen, die ihnen ihre Stimmen gegeben haben.
- Die Analogie: Stellen Sie sich vor, Sie geben Ihre Stimme einem Prominenten, weil er berühmt ist, aber Sie kümmern sich darum, Schlaglöcher zu reparieren, während der Prominente nur den Bau eines neuen Stadions im Sinn hat. Sie haben Ihre Macht an jemanden abgegeben, der Ihre Interessen nicht vertritt.
Die Studie: Die Punkte verbinden
Um dies zu beweisen, agierten die Forscher wie digitale Detektive. Sie untersuchten 14 verschiedene DAOs (wie Aave, Uniswap und Compound). Sie taten im Wesentlichen zwei Dinge:
- Verknüpfung der realen mit der digitalen Welt: Sie ordneten die Benutzernamen von Menschen auf Diskussionsforen (wo Menschen darüber chatten, was ihnen am Herzen liegt) ihren digitalen Wallet-Adressen zu (wo sie tatsächlich abstimmen).
- Raumwahrnehmung mit KI: Sie nutzten fortschrittliche KI (Large Language Models), um Tausende von Forumsposts zu lesen. Die KI ermittelte, welche Themen jedem einzelnen Menschen wichtig waren – wie etwa „Ausgaben des Haushalts", „Sicherheit" oder „neue Technologien".
Die große Entdeckung: Eine Diskrepanz
Sobald sie diese Daten hatten, verglichen sie die Interessen der normalen Wähler mit der tatsächlichen Abstimmungsgeschichte der Delegierten, die sie gewählt hatten.
- Die Erkenntnis: Es gab eine enorme Diskrepanz. Menschen delegierten ihre Stimmen oft an Delegierte, die völlig andere Prioritäten hatten.
- Die Metapher: Es ist wie in einer Stadt, in der die Bewohner sich hauptsächlich Sorgen um „das Licht anzulassen" (Sicherheit und Budget) machen, aber immer wieder einen Bürgermeister wählen, der besessen davon ist, „eine Raumstation zu bauen" (hochriskante Experimente). Der Bürgermeister erhält alle Stimmen, weil er der sichtbarste Name auf der Liste ist, nicht weil er mit den Bedürfnissen der Stadt übereinstimmt.
Warum dies geschieht
Das Papier weist darauf hin, dass die Werkzeuge, die wir zur Suche nach Delegierten verwenden (wie eine Website namens Tally), dies verschlimmern. Diese Werkzeuge zeigen eine Liste von Delegierten an, die nach der Anzahl der Stimmen sortiert ist, die sie bereits haben.
- Die Verzerrung: Genau wie Produkte ganz oben in den Amazon-Suchergebnissen einfach nur deshalb mehr verkaufen, weil sie oben stehen, erhalten Delegierte ganz oben auf diesen Listen mehr Stimmen, nur weil sie sichtbar sind. Dies erzeugt einen Rückkopplungseffekt, bei dem die Mächtigen mächtiger werden, unabhängig davon, ob sie tatsächlich gute Vertreter sind.
Die vorgeschlagene Lösung: „Interessenausrichtung"
Die Autoren schlagen eine neue Art vor, diese Listen zu organisieren. Anstatt Delegierte danach zu sortieren, wie viele Stimmen sie haben, sollten wir sie danach sortieren, wie gut sie Ihre Interessen treffen.
- Die neue Analogie: Stellen Sie sich eine Dating-App für das Abstimmen vor. Anstatt Ihnen die „beliebtesten" Menschen anzuzeigen, fragt sie: „Ist Ihnen Sicherheit wichtig?" und „Ist Ihnen niedrige Gebühren wichtig?". Dann stellt sie Ihnen Delegierte vor, die in der Vergangenheit über genau diese Themen abgestimmt haben.
- Das Ziel: Dies würde den Zyklus der „Super-Delegierten" durchbrechen und der stillen Mehrheit, die sich für andere Dinge interessiert, eine Stimme geben. Es würde das Rathaus tatsächlich für die Menschen repräsentieren, statt nur für die lautesten Stimmen.
Zusammenfassung
Kurz gesagt argumentiert das Papier, dass die Delegation zwar dazu gedacht war, normalen Menschen die Teilnahme zu erleichtern, das aktuelle System jedoch versehentlich eine kleine Eliteklasse schafft, die alles kontrolliert. Indem wir Technologie nutzen, um Wähler mit Delegierten zusammenzubringen, die tatsächlich ihre Werte teilen (nicht nur ihre Beliebtheit), können wir diese digitalen Gemeinschaften fairer und repräsentativer gestalten.
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