Paid to Look Like Truth: The Prevalence and Dark Patterns of Advertorials in News Outlets
Diese Studie enthüllt die weit verbreitete und oft irreführende Praxis von Advertorials in seriösen Nachrichtenportalen, bei denen automatisierte Analysen zeigen, dass ein Drittel der untersuchten Seiten solche getarnten Werbeinhalte nutzt, deren rechtliche Kennzeichnungen häufig absichtlich verschleiert werden.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Titel: „Zahlung für das Aussehen der Wahrheit": Warum Werbung wie Nachrichten aussieht (und warum das gefährlich ist)
Stellen Sie sich vor, Sie gehen in eine Bibliothek, um einen seriösen Artikel über Gesundheit zu lesen. Plötzlich stoßen Sie auf einen Text, der genau so aussieht wie alle anderen: gleiche Schriftart, gleicher Aufbau, sogar mit einem „Experten"-Zitat. Aber im Kleingedruckten steht: „Das ist eine Werbung."
Genau das ist das Problem, das die Forscher in dieser Studie untersucht haben. Sie nennen diese Taktik Advertorials.
Hier ist die einfache Erklärung, was sie herausgefunden haben, gemischt mit ein paar anschaulichen Vergleichen:
1. Der „Wölfe im Schafspelz"-Effekt
Früher war Werbung wie ein lauter Straßenhändler, der vor dem Laden steht und laut schreit: „Kauf mich! Kauf mich!" Das störte, aber man wusste sofort, dass es Werbung ist.
Heute ist Werbung wie ein Verkleideter Spion. Diese „Advertorials" sind bezahlte Werbeanzeigen, die sich so perfekt verkleiden, dass sie wie echte Nachrichtenartikel aussehen. Sie nutzen das Vertrauen, das Sie in eine seriöse Zeitung (wie CNN, The Guardian oder EuroNews) haben, um sich Zugang zu verschaffen.
- Die Metapher: Es ist, als würde ein Verkäufer in den Anzug eines Arztes schlüpfen und in einer Arztpraxis stehen, um Ihnen ein Wundermittel zu verkaufen. Sie vertrauen dem weißen Kittel, nicht dem Verkäufer dahinter.
2. Wie viele davon gibt es?
Die Forscher haben über 5 Monate lang 450 große Nachrichten-Websites weltweit „abgegriffen" (wie ein Scanner, der durch die Welt läuft).
- Das Ergebnis: Auf jeder dritten Nachrichten-Website finden sich solche getarnten Werbeanzeigen.
- Der Unterschied: Wer in den USA surft, trifft auf 2,5-mal mehr dieser getarnten Werbung als jemand in Europa. In Europa sind die Regeln etwas strenger, aber auch dort ist das Problem riesig.
3. Wie funktioniert der Trick? (Die „Dunklen Muster")
Die Werbetreibenden nutzen sogenannte „Dark Patterns" (dunkle Muster). Das sind Design-Tricks, die Sie unbewusst täuschen:
- Der „Winkefinger": Der eigentliche Hinweis „Das ist eine Werbung" steht oft am ganz unteren Rand der Seite, in winziger Schrift und in einer Farbe, die kaum vom Hintergrund abhebt.
- Vergleich: Stellen Sie sich vor, ein Restaurant schickt Ihnen eine Rechnung, aber die Zeile „Sie müssen zahlen" ist in grauer Schrift auf grauem Papier gedruckt, während die Speisekarte in leuchtendem Gold ist.
- Die Sprache: Der eigentliche Artikel ist einfach und leicht zu lesen (wie ein Kinderbuch), aber der rechtliche Hinweis dazu ist so kompliziert formuliert, dass er wie ein Juristen-Gedicht klingt. Das soll Sie davon abhalten, ihn genau zu lesen.
4. Was wird verkauft?
Am häufigsten geht es um Gesundheit.
- Fast die Hälfte aller getarnten Werbung verkauft Nahrungsergänzungsmittel, Diät-Pillen oder „Wundermittel".
- Die Gefahr: Da diese Artikel wie echte Nachrichten aussehen, glauben viele Menschen, die Informationen seien wissenschaftlich belegt. Dabei sind sie oft frei erfunden oder basieren auf gefälschten Kundenbewertungen.
5. Die „Geister-Autoren" und gefälschten Kommentare
Die Forscher haben entdeckt, dass diese Seiten oft von denselben Leuten betrieben werden, die sich hinter verschiedenen Namen verstecken:
- Geister-Autoren: Es gibt „Experten", die auf 11 verschiedenen Websites Artikel geschrieben haben, aber in der Realität niemanden gibt. Ihre Fotos sind gestohlen.
- Fake-Kommentare: Die Kommentare unter den Artikeln („Das hat mir super geholfen!") sind oft von denselben Bots geschrieben, die in der gleichen Reihenfolge und mit denselben Zeitstempeln erscheinen.
- Die Metapher: Es ist wie eine Theatergruppe, die sich verkleidet, um in verschiedenen Städten aufzutreten. Die Schauspieler sind dieselben, nur die Masken und die Namen ändern sich.
6. Wer steckt dahinter?
Die Werbung wird oft über riesige Netzwerke geschaltet, die auch auf seriösen Seiten werben. Die Hauptakteure sind Firmen wie Taboola und Outbrain. Diese Firmen verkaufen Werbeflächen auf Nachrichten-Websites. Das Problem: Sie prüfen die Werbung nicht streng genug. Selbst riesige Firmen wie Google oder Microsoft haben solche getarnten Werbung auf ihren Plattformen zugelassen.
Fazit: Was bedeutet das für uns?
Diese Studie zeigt uns, dass das Internet immer schwieriger zu durchschauen ist.
- Das Problem: Gesetze existieren, aber die Werbetreibenden finden immer neue Wege, sie zu umgehen (z. B. durch winzige Schrift oder komplexe Sprache).
- Die Lösung: Wir müssen wachsam sein. Wenn ein Artikel auf einer Nachrichten-Website zu gut klingt, um wahr zu sein („Dieses eine Mittel heilt alles!"), ist es wahrscheinlich eine getarnte Werbung.
- Die Hoffnung: Die Forscher haben Werkzeuge entwickelt, um diese getarnten Werbung automatisch zu erkennen, und hoffen, dass Browser und Suchmaschinen in Zukunft besser filtern können.
Kurz gesagt: Seien Sie skeptisch, wenn eine Nachricht wie eine Werbung aussieht, aber wie eine Nachricht geschrieben ist. Oft ist es genau das: Eine Werbung, die sich als Wahrheit tarnt.
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