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A Quasi-Experimental Evaluation of Coaching to Mitigate the Impostor Phenomenon in Early-Career Software Engineers

Diese quasi-experimentelle Studie zeigt, dass eine strukturierte Gruppen-Coaching-Intervention zwar zu einer bescheidenen Verringerung des Impostor-Phänomens bei Softwareentwicklern in der frühen Karriere führt, jedoch Kontext- und Zeitfaktoren einen stärkeren Einfluss auf die Verbesserung des Wohlbefindens und der Zufriedenheit auszuüben scheinen als die Intervention selbst.

Ursprüngliche Autoren: Paloma Guenes, Joan Leite, Rafael Tomaz, Allysson Allex Araujo, Jean Natividade, Maria Teresa Baldassarre, Marcos Kalinowski

Veröffentlicht 2026-04-14
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Ursprüngliche Autoren: Paloma Guenes, Joan Leite, Rafael Tomaz, Allysson Allex Araujo, Jean Natividade, Maria Teresa Baldassarre, Marcos Kalinowski

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Das „Betrüger-Gefühl" bei Software-Entwicklern: Ein Coaching-Experiment

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einem Team von Software-Entwicklern. Sie haben tolle Ideen, lösen komplexe Probleme und bauen großartige Programme. Aber tief in Ihrem Inneren denken Sie: „Ich bin eigentlich ein Betrüger. Jeder merkt gleich, dass ich nichts kann. Mein Erfolg ist nur Glück."

Dieses Gefühl nennt man das „Impostor-Phänomen" (oder auf Deutsch oft „Betrüger-Syndrom"). Es ist wie eine unsichtbare Brille, durch die man alles, was man gut macht, als Zufall sieht und jede kleine Fehler als Beweis für die eigene Unfähigkeit.

Die Forscher aus Brasilien und Italien wollten herausfinden: Kann ein professionelles Coaching helfen, diese Brille abzusetzen?

Das Experiment: Ein Wettlauf mit zwei Teams

Um das zu testen, haben die Wissenschaftler ein kleines Experiment mit 20 jungen Software-Entwicklern gemacht. Man kann sich das wie ein Rennen mit zwei Teams vorstellen:

  1. Team A (Die Behandlungsgruppe): Diese Leute durften sofort an einem dreiteiligen Coaching-Programm teilnehmen. Ein Coach half ihnen, ihre Gedanken zu sortieren, Ängste zu erkennen und sich selbst mehr zuzutrauen.
  2. Team B (Die Warteliste): Diese Leute mussten erst einmal weiterarbeiten, ohne das Coaching. Sie sollten warten, bis Team A fertig war, und dann das gleiche Coaching bekommen.

Die Idee dahinter: Wenn das Coaching wirklich wirkt, sollte Team A viel weniger „Betrüger-Gefühle" haben als Team B, solange Team B noch wartet.

Was passierte wirklich? (Die überraschende Wendung)

Das Ergebnis war nicht ganz so, wie die Forscher es erwartet hatten. Es ist wie bei einem Zaubertrick, bei dem der Trick nicht funktioniert, aber das Publikum trotzdem lacht:

  • Team A ging es nach dem Coaching tatsächlich etwas besser. Ihre „Betrüger-Brille" wurde ein wenig dünner.
  • Aber: Team B wurde noch besser als Team A, obwohl sie das Coaching noch gar nicht hatten!

Während Team A das Coaching bekam, verbesserte sich Team B fast genauso stark. Und als Team B dann später das Coaching bekam, wurde es kaum noch besser.

Warum war das so? Die wahren Helden des Experiments

Die Forscher haben sich gefragt: „Was ist hier los?" Sie haben drei wichtige Gründe gefunden, warum das Coaching nicht der alleinige Held war:

  1. Der Erfolg im Job wirkt wie ein Heilmittel:
    Die Teams arbeiteten an echten Projekten für echte Kunden. Als sie ihre Arbeit fertigstellten und sahen, dass ihre Software funktioniert, fühlten sie sich einfach kompetenter. Der Erfolg im Job war wie ein natürlicher Stärkungstrank, der die „Betrüger-Gefühle" von selbst vertreibt – ganz ohne Coach.

  2. Die Team-Kultur ist wichtiger als der Coach:
    Team B hatte eine Besonderheit: Sie hatten sich untereinander schon vorher eine Art „offene Kommunikations-Kultur" entwickelt. Sie sprachen offen über Fehler und halfen sich gegenseitig, ohne zu urteilen. Das ist wie ein warmes, sicheres Nest. In so einem Nest muss man sich nicht verstecken. Da Team B sich schon sicher fühlte, brauchten sie das Coaching weniger dringend als Team A.

  3. Das bloße Nachdenken half schon:
    Die Teilnehmer mussten sich immer wieder selbst befragen: „Wie fühlst du dich heute? Bist du zufrieden?" Allein dieses ständige Nachdenken (wie ein Spiegel, den man oft betrachtet) hat dazu geführt, dass sie sich ihrer Gefühle bewusster wurden. Das allein half schon, die Angst zu reduzieren.

Was lernen wir daraus?

Die Studie sagt uns etwas Wichtiges für die Arbeitswelt:

  • Coaching ist gut, aber kein Wundermittel: Ein Coach kann helfen, aber er kann nicht alles allein richten.
  • Das Umfeld zählt am meisten: Ein Team, in dem man sich sicher fühlt, Fehler zugeben darf und sich gegenseitig unterstützt, ist der beste Schutz gegen das „Betrüger-Gefühl".
  • Erfolg heilt: Wenn junge Entwickler merken, dass sie gute Arbeit leisten und ihre Projekte funktionieren, verschwindet das Gefühl, ein Betrüger zu sein, oft von selbst.

Fazit: Um Software-Entwicklern zu helfen, sich nicht wie Betrüger zu fühlen, reicht es vielleicht nicht, sie in einen Raum zu schicken, wo ein Coach mit ihnen redet. Viel wichtiger ist es, ein Arbeitsklima zu schaffen, in dem man sich traut, Fragen zu stellen, Fehler zuzugeben und gemeinsam zu wachsen. Das ist der eigentliche „Superheld" gegen das Impostor-Phänomen.

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