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Exploiting Liquidity Exhaustion Attacks in Intent-Based Cross-Chain Bridges

Diese Studie identifiziert und analysiert eine neue Klasse von „Liquiditätserschöpfungsangriffen" auf absichtsbasierte Cross-Chain-Bridges, indem sie 3,5 Millionen Transaktionen untersucht, um die Verwundbarkeit verschiedener Protokolle zu demonstrieren und optimierte Angriffsstrategien vorzuschlagen, die die Kosten für solche Attacken um bis zu 90,5 % senken können.

Ursprüngliche Autoren: André Augusto, Christof Ferreira Torres, André Vasconcelos, Miguel Correia

Veröffentlicht 2026-02-23
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Ursprüngliche Autoren: André Augusto, Christof Ferreira Torres, André Vasconcelos, Miguel Correia

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Das große Problem: Die "Vorfinanzierung"-Falle

Stell dir vor, du möchtest von Deutschland nach Spanien reisen. Normalerweise müsstest du erst dein Geld in Deutschland in eine Kiste legen, warten, bis jemand die Kiste öffnet, und dann bekommst du dein Geld in Spanien. Das ist langsam.

Intent-basierte Brücken (wie Across, Mayan Swift oder deBridge) sind wie ein super-effizienter Kurierdienst:

  1. Du sagst dem Kurier: "Ich will 100 Euro in Spanien haben."
  2. Der Kurier (ein sogenannter Solver) springt sofort vor und gibt dir das Geld in Spanien aus seiner eigenen Tasche.
  3. Erst danach prüft das System, ob du das Geld in Deutschland wirklich eingezahlt hast, und erstattet dem Kurier sein Geld.

Das ist super schnell und bequem für dich. Aber es gibt ein riesiges Risiko: Der Kurier muss immer genug eigenes Geld in der Tasche haben.

Der Angriff: "Der Durst-Test" (Liquidity Exhaustion)

Die Forscher haben entdeckt, wie man diesen Kurierdienst sabotieren kann, ohne ihn zu hacken. Sie nennen es einen "Liquidity Exhaustion Attack" (Angriff durch Erschöpfung der Liquidität).

Die Analogie:
Stell dir vor, der Kurierdienst hat nur eine begrenzte Anzahl an Wasserflaschen im Lager.
Ein böser Hacker (der Angreifer) weiß genau, wann das Lager fast leer ist. Er stellt dann plötzlich tausende kleine Aufträge auf einmal: "Ich will 10 Flaschen Wasser!"

  • Der Kurier muss sofort liefern.
  • Da er nur begrenzte Flaschen hat, sind diese plötzlich alle weg.
  • Jetzt kommt ein ehrlicher Kunde und will auch Wasser.
  • Pech gehabt! Der Kurier hat kein Geld mehr, um den Auftrag zu erfüllen. Der Dienst ist lahmgelegt.

Der Hacker hat das System nicht kaputt gemacht, er hat es nur leer gesaugt, bis es für alle anderen nichts mehr gab.

Was die Forscher herausfunden

Die Autoren haben sich 3,5 Millionen echte Transaktionen (im Wert von über 9 Milliarden Dollar!) angesehen und simuliert, wie ein Hacker vorgehen würde. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse:

1. Nicht alle Brücken sind gleich sicher

  • Across (Der Riese): Dieser Dienst ist wie ein riesiger Supermarkt mit unendlich vielen Regalen. Selbst wenn der Hacker alles auf einmal kauft, reicht das Geld noch für alle. Hier ist der Angriff kaum möglich, weil die Gewinnspanne für die Kurier so niedrig ist, dass es sich für Hacker gar nicht lohnt.
  • deBridge (Der Spezialist): Hier ist es gefährlicher. Die Kurier verdienen hier gut, haben aber weniger Geld im Lager. Ein Hacker kann hier leicht das Geld aufbrauchen und sogar Gewinn machen (im Schnitt ca. 286 Dollar pro Angriff).
  • Mayan Swift (Der Mittlere): Meistens sicher, aber wenn es stressig wird (viele Aufträge gleichzeitig), kann auch hier das Geld ausgehen.

2. Der "Bösewicht" muss nicht immer Geld verdienen
Es gibt zwei Arten von Angreifern:

  • Der Profit-Geier: Will Geld verdienen. Er greift nur an, wenn er sicher ist, dass er Gewinn macht.
  • Der Saboteur (Byzantinisch): Will nur Chaos stiften. Er ist bereit, Geld zu verlieren, nur um den Dienst lahmzulegen. Die Studie zeigt: Selbst wenn der Hacker kein Geld verdient, kann er den Dienst für kurze Zeit lahmlegen. Das ist schlimm, weil Nutzer dann nicht mehr vertrauen und woanders hingehen.

3. Der Trick: "Gezieltes Jagen"
Früher dachte man, man müsse das ganze Lager des Kuriers leeren. Die Forscher haben aber einen cleveren Trick gefunden:
Man muss nicht das ganze Lager leeren, sondern nur den Teil, den bestimmte Kurier bedienen.

  • Beispiel: Wenn nur Kurier A kleine Beträge unter 100 Dollar bedient, muss der Hacker nur das Geld für diese kleinen Beträge aufbrauchen.
  • Ergebnis: Dieser Trick macht den Angriff bis zu 90 % billiger. Es wird viel einfacher, das System anzugreifen.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Die Forscher sagen: Sicherheit ist nicht nur eine Frage von Code.
Es geht auch um die Wirtschaft.

  • Wenn die Kurier zu viel verdienen wollen (hohe Gebühren), wird das System anfällig für Hacker.
  • Wenn sie zu wenig verdienen, machen sie den Dienst vielleicht gar nicht mehr.
  • Die Sicherheit hängt stark davon ab, wie viel Geld die Kurier gerade im Lager haben und wie schnell sie neues Geld bekommen können.

Die Lösung?
Die Brücken müssen klüger werden:

  • Schnellere Rückerstattung: Damit die Kurier ihr Geld schneller zurückbekommen und wieder einsatzbereit sind.
  • Automatische Nachschub: Wenn das Lager leer wird, muss automatisch neues Geld nachgeliefert werden, nicht erst wenn ein Mensch das merkt.
  • Dynamische Preise: Wenn das Lager leer ist, sollten die Gebühren für neue Aufträge automatisch steigen, um den Druck zu verringern.

Fazit in einem Satz

Diese neuen, schnellen Brücken sind toll, aber sie haben eine Schwachstelle: Wenn ein Hacker weiß, wie man das "Geld-Lager" der Kurier kurzzeitig leersaugt, kann er den ganzen Verkehr lahmlegen – und das geht manchmal sogar mit Gewinn für den Hacker.

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