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Deception by Design: A Temporal Dark Patterns Audit of McDonald's Self-Ordering Kiosk Flow

Diese Studie analysiert die McDonald's-Self-Ordering-Kiosks in Deutschland mit dem TADP-Rahmenwerk und zeigt, wie durch die Kombination von physischem und digitalem Kontext manipulative „Dark Patterns" wie falsche Hierarchien, versteckte Informationen und emotionaler Druck im Bestellprozess systematisch eingesetzt werden, um den Durchschnittsbestellwert zu erhöhen.

Ursprüngliche Autoren: Aditya Kumar Purohit, Yuwei Liu, Manon Berney, Hendrik Heuer, Adrian Holzer

Veröffentlicht 2026-03-04
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Ursprüngliche Autoren: Aditya Kumar Purohit, Yuwei Liu, Manon Berney, Hendrik Heuer, Adrian Holzer

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in einen McDonald's, um schnell einen Burger zu kaufen. Sie stehen in der Schlange, haben vielleicht Hunger und wenig Zeit. Sie gehen zu einem der großen Touchscreens, um zu bestellen. Das klingt doch harmlos, oder?

Nun, genau hier setzt diese Studie an. Die Forscher haben den Selbstbedienungs-Terminal von McDonald's in Deutschland genauer unter die Lupe genommen und entdeckt, dass diese Kioske wie ein geschickter, aber etwas hinterhältiger Verkäufer funktionieren. Sie nennen das „Dark Patterns" (dunkle Muster) – also Design-Tricks, die Sie unbewusst dazu bringen, mehr zu kaufen oder teurere Dinge zu wählen, als Sie eigentlich wollten.

Hier ist die Geschichte, wie dieser „digitale Verkäufer" arbeitet, einfach erklärt:

1. Der Trick mit der Eile (Der „Hektische Gast")

Die Forscher haben sich einen Kunden vorgestellt, der es eilig hat. Wenn Sie eilig sind, schauen Sie nicht genau hin, sondern klicken einfach auf das, was Ihnen zuerst ins Auge sticht. Genau darauf spielen die Kioske an. Sie nutzen Ihre Zeitnot aus, damit Sie nicht lange nachdenken.

2. Die 12-stufige Falle (Die „Rolltreppe nach oben")

Stellen Sie sich den Bestellvorgang nicht als einfache Liste vor, sondern als eine Rolltreppe, die Sie nur nach oben fährt. Sie können nicht einfach zur Seite springen oder zurückgehen, ohne sich anzustrengen.

  • Der Anfang (Die Lockvogel-Preise): Sie wählen einen Burger. Der Preis steht da. Aber sofort fragt der Kiosk: „Möchten Sie es als Menü?" (Mit Pommes und Getränk).
  • Die Scham-Falle: Wenn Sie „Nein, nur den Burger" sagen wollen, steht dort oft ein kleines, unscheinbares „Nein, nur" oder „Individuell". Das Design suggeriert: „Der Burger allein ist die langweilige, schlechte Wahl." Das nennt man Bestätigungsscham. Es soll sich schuldig fühlen, wenn Sie nicht das teure Menü nehmen.
  • Die Versteck-Preise: Der Kiosk zeigt Ihnen erst den Burgerpreis. Erst wenn Sie das Menü wählen, sehen Sie den Gesamtpreis. Das ist wie beim Einkaufen: Erst sehen Sie den Preis für das Hemd, aber erst am Kassenband merken Sie, dass die Gürtel und Socken extra berechnet werden.
  • Die „Noch mehr"-Falle: Selbst wenn Sie Ihren Burger und Pommes gewählt haben, kommt plötzlich ein neuer Bildschirm: „Wir empfehlen Ihnen noch..." und zeigt Ihnen Nuggets oder einen Shake. Wenn Sie „Nein" sagen wollen, müssen Sie oft extra weit scrollen oder einen kleinen „Nein, danke"-Button suchen, während der „Ja"-Button riesig und leuchtend gelb ist.

3. Die Architektur des „Nicht-Könnens"

Das Schlimmste ist: Der Kiosk lässt Sie nicht einfach weglaufen.

  • Die Sackgasse: Wenn Sie einen Fehler machen oder einfach nur den Burger ohne Extras wollen, müssen Sie durch viele Zwischenschritte klicken.
  • Der Rückzieher ist schwer: Wenn Sie am Ende doch sagen: „Eigentlich will ich gar nichts mehr", muss der Kiosk Sie erst dreimal fragen: „Wirklich? Sicher? Das ist schade!" Das macht es so mühsam, den Auftrag zu stornieren, dass Sie am Ende doch einfach zahlen.

4. Der physische Druck (Die Schlange hinter Ihnen)

Da Sie an einem öffentlichen Kiosk stehen, steht wahrscheinlich jemand hinter Ihnen und wartet. Das ist wie ein unsichtbarer Druck. Sie wollen nicht unhöflich sein und die Schlange blockieren. Also klicken Sie schneller, denken weniger nach und nehmen die Angebote an, die der Kiosk Ihnen „freundlich" anbietet.

Was bedeutet das für uns?

Die Forscher sagen: Diese Kioske sind nicht nur „bequeme Computer". Sie sind psychologische Fallen.

  • Sie nutzen Ihre Eile.
  • Sie nutzen Ihre Scham (dass man „geizig" wirkt, wenn man das Menü ablehnt).
  • Sie verstecken die wahren Kosten.

Die große Lehre:
Früher haben wir gedacht, Manipulation passiert nur auf Webseiten oder in Apps. Aber hier sehen wir, dass es auch in der echten Welt passiert, wo wir physisch stehen. Der Kiosk ist wie ein digitaler Verkäufer, der uns ständig „schmeichelt" und uns gleichzeitig die Tür zu unserem Geldbeutel aufhält, bis wir mehr hineingeworfen haben, als geplant.

Die Studie fordert daher, dass Gesetze nicht nur auf Webseiten schauen, sondern auch auf diese Kioske, damit wir als Kunden wieder fair behandelt werden und nicht von cleveren Tricks überrumpelt werden. Es geht darum, den „digitalen Nudging" (das sanfte Anschieben) zu erkennen, bevor er uns in die Tasche greift.

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