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Economic Security of VDF-Based Randomness Beacons: Models, Thresholds, and Design Guidelines

Diese Arbeit entwickelt ein formales Rahmenwerk zur ökonomischen Sicherheit von auf Verifizierbaren Verzögerungsfunktionen (VDF) basierenden Zufallsbaken, das rationale Angreifer berücksichtigt und zeigt, dass viele aktuelle Parameter aufgrund von Profitanreizen wie MEV ökonomisch unsicher sind, woraus sich konkrete Richtlinien für die Auswahl sicherer Verzögerungsparameter ableiten lassen.

Ursprüngliche Autoren: Zhenhang Shang, Kani Chen

Veröffentlicht 2026-04-07
📖 5 Min. Lesezeit🧠 Tiefgang

Ursprüngliche Autoren: Zhenhang Shang, Kani Chen

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Stell dir vor, du und eine Gruppe von Freunden wollt jeden Tag eine völlig zufällige Zahl ziehen, um zu entscheiden, wer das Abendessen bezahlt oder wer als Nächster das Wort ergreift. Damit niemand schummeln kann, benutzt ihr eine magische Maschine, die Verifiable Delay Functions (VDF) heißt.

Diese Maschine hat eine besondere Eigenschaft: Sie braucht eine festgelegte Zeit, um die Zahl zu berechnen (sagen wir, 10 Sekunden). Niemand kann sie schneller machen, egal wie viele Helfer er hat. Das ist die kryptografische Sicherheit: Die Mathematik verspricht, dass es unmöglich ist, die Antwort vor der Zeit zu kennen.

Aber die Autoren dieses Papiers, Shang und Chen, sagen: „Moment mal! Das reicht nicht."

Das Problem: Der gierige Schachspieler

Stell dir vor, du hast einen Gegner, der nicht dumm ist, sondern gierig. Er ist kein böser Zauberer, der die Gesetze der Physik bricht, sondern ein kluger Geschäftsmann. Er weiß: Wenn er die Zufallszahl vor den anderen kennt, kann er damit Geld verdienen (z. B. durch Wetten oder indem er im Voraus weiß, wer als Nächster das Wort hat).

Der Gegner denkt sich: „Wenn ich mir eine noch schnellere Maschine kaufe (vielleicht eine teure Spezialhardware), kann ich die 10 Sekunden vielleicht auf 3 Sekunden drücken. Dann kenne ich die Zahl 7 Sekunden früher als alle anderen. Wenn der Gewinn für diese 7 Sekunden Früherkenntnis höher ist als der Preis für die teure Maschine, dann lohnt es sich für mich, zu schummeln."

Die bisherigen Sicherheitsmodelle haben nur auf die Mathematik geschaut („Ist es unmöglich?") und vergessen, auf die Wirtschaft („Ist es profitabel?").

Die Lösung: Ein neuer Sicherheitsmaßstab

Die Autoren haben ein neues Modell entwickelt, das wie ein ökonomischer Sicherheitsgurt funktioniert. Sie fragen nicht nur „Kann er es tun?", sondern „Lohnt es sich für ihn?".

Hier sind die wichtigsten Ideen, einfach erklärt:

1. Der Preis des Schummelns vs. Der Gewinn

Stell dir vor, die Zufallszahl ist ein Goldbarren.

  • Die Kosten: Der Gegner muss eine teure Maschine mieten, um schneller zu sein. Das kostet ihn pro Sekunde X Euro.
  • Der Gewinn: Wenn er die Zahl früher kennt, kann er Y Euro verdienen.

Die Autoren haben bewiesen, dass es eine kritische Schwelle gibt.

  • Wenn die Wartezeit der Maschine (die Verzögerung) zu kurz ist, ist der Gewinn Y größer als die Kosten X. Der Gegner schummelt.
  • Wenn die Wartezeit lang genug ist, sind die Kosten X höher als der Gewinn Y. Der Gegner denkt: „Das ist zu teuer, ich lasse es lieber." Und dann ist das System sicher.

2. Die „Schleif"-Maschine (Grinding)

Manchmal kann der Gegner nicht nur schneller sein, sondern auch öfter versuchen. Stell dir vor, er kann 100 verschiedene Versionen der Zufallszahl berechnen und nur die beste auswählen.
Das ist wie beim Lotto: Wenn du nur eine Nummer kaufst, hast du wenig Chancen. Wenn du 1000 Nummern kaufst, steigt deine Chance enorm.
Die Autoren zeigen: Wenn der Gegner viele Versuche machen kann (Grinding), muss die Wartezeit der Maschine noch viel länger sein, damit es sich für ihn nicht lohnt, alle diese Versuche zu bezahlen.

3. Das „Abbruch"-Spiel (Selective Abort)

Stell dir vor, der Gegner ist der einzige, der die Maschine bedienen darf. Er berechnet die Zahl. Wenn das Ergebnis ihm nicht gefällt (z. B. er verliert eine Wette), sagt er: „Nein, das war ein Fehler, wir machen neu!" und löscht das Ergebnis. Er macht das so lange, bis ein Ergebnis herauskommt, das ihm Geld bringt.
Das ist wie ein Schiedsrichter, der das Spiel immer wieder neu startet, bis sein Team gewinnt.
Auch hier zeigen die Autoren: Die Wartezeit muss so lang sein, dass selbst dieses ständige Neustarten zu teuer wird.

Was bedeutet das für die Praxis?

Die Autoren haben echte Zahlen genommen (wie viel Cloud-Computing kostet und wie viel Geld man mit „MEV" – also dem Ausnutzen von Transaktionsreihenfolgen – verdienen kann).

Das Schockierende Ergebnis:
Viele aktuelle Vorschläge für solche Zufallszahlen setzen die Wartezeit auf nur ein paar Sekunden (z. B. 2 oder 5 Sekunden).
Die Rechnung der Autoren zeigt: Bei heutigen Preisen und Gewinnmöglichkeiten ist das ökonomisch unsicher. Ein reicher Angreifer würde sich die teure Hardware kaufen, weil der Gewinn die Kosten bei weitem übersteigt.

Um wirklich sicher zu sein, müssten die Wartezeiten oft Minuten oder sogar Stunden betragen, je nachdem, wie viel Geld auf dem Spiel steht.

Die neue Regel: ESDP

Die Autoren schlagen vor, dass System-Designer nicht mehr nur fragen „Ist die Mathematik stark genug?", sondern eine neue Regel aufstellen: ESDP (Economically Secure Delay Parameters).

Das ist wie eine Warnung auf einer Baustelle:

  • Falsch: „Die Mauer ist 2 Meter hoch (Mathematik)."
  • Richtig (ESDP): „Die Mauer muss mindestens 5 Meter hoch sein, weil ein Dieb mit einem 3-Meter-Leiter (Hardware) sonst übersteigen kann, wenn er 1000 Euro für den Diebstahl bekommt."

Fazit

Die Botschaft ist einfach: Sicherheit ist nicht nur eine Frage der Mathematik, sondern auch der Ökonomie.

Wenn du ein System baust, das Zufallszahlen erzeugt, musst du sicherstellen, dass es für einen gierigen Angreifer teurer ist, zu schummeln, als den Gewinn zu stehlen. Wenn die Wartezeit (Delay) zu kurz ist, ist das System wie eine Tür mit einem Schloss, das man leicht aufbrechen kann – nicht weil das Schloss schlecht ist, sondern weil der Einbrecher dafür bezahlt wird, es zu knacken.

Die Autoren geben uns also eine Anleitung, wie wir die „Tür" (die Wartezeit) so lange offenhalten müssen, bis der Einbrecher sagt: „Nein, das lohnt sich nicht, ich gehe lieber."

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