Green by Design? Investigating the Energy and Carbon Footprint of Chia Network
Diese Studie widerlegt die Nachhaltigkeitsversprechen des Chia-Netzwerks und zeigt, dass dessen tatsächliche CO₂-Emissionen aufgrund ressourcenintensiver Initialisierungs- und Betriebsprozesse 18-mal höher liegen als behauptet und damit andere „grüne" Blockchains um Größenordnungen übertreffen.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
„Grün nach Plan?" – Eine einfache Erklärung der Chia-Blockchain-Studie
Stellen Sie sich vor, die Blockchain-Welt ist wie eine riesige, globale Lotterie. Um zu gewinnen, müssen die Teilnehmer (die sogenannten „Farmer") beweisen, dass sie etwas Wertvolles besitzen.
Früher, bei Bitcoin, war dieser Beweis ein Wettkampf im Kraftsport: Jeder Teilnehmer musste einen riesigen Computer laufen lassen, der wie ein überhitzter Motor brummte, um mathematische Rätsel zu lösen. Das verbrauchte extrem viel Strom – so viel wie ein ganzes kleines Land.
Chia Network versprach eine grüne Alternative. Ihre Idee war genial und einfach: „Warum Strom verbrennen, wenn wir stattdessen Platz auf der Festplatte nutzen können?" Statt eines lauten Motors sollte ein ruhiger Wächter auf dem Boden sitzen und prüfen, ob man genug Speicherplatz hat. Klingt nach einer friedlichen, energiesparenden Lösung, oder?
Aber die Studie von Soraya Djerrab und ihren Kollegen sagt: „Halt! Nicht so schnell!"
Sie haben sich Chia genauer angesehen und festgestellt, dass die Wahrheit etwas anders aussieht als das Werbeversprechen. Hier ist die Geschichte, einfach erklärt:
1. Der „Vorbereitungs-Marathon" (Das Plotting)
Bevor man bei Chia überhaupt an der Lotterie teilnehmen darf, muss man erst einmal eine riesige Datei erstellen, die man „Plot" nennt.
- Die Analogie: Stellen Sie sich vor, Sie wollen in ein Fitnessstudio. Beim normalen Bitcoin müssen Sie während des Trainings rennen (Stromverbrauch). Bei Chia müssen Sie vorher einen riesigen Vorrat an Wasserflaschen (die Plot-Dateien) in Ihr Regal stellen.
- Das Problem: Um diese Wasserflaschen zu füllen und ins Regal zu stellen, muss man extrem viel arbeiten. Die Studie hat gemessen, dass das Erstellen dieser Dateien (das „Plotting") die Festplatten der Computer so stark beansprucht, als würde man sie mit einem Sandstrahler reinigen.
- Der Effekt: Die Festplatten gehen dadurch viel schneller kaputt als gedacht. Man muss sie also öfter neu kaufen. Das Herstellen neuer Festplatten kostet Energie und erzeugt CO₂. Chia hat diesen „Abfall" bei der Berechnung ihrer eigenen „Grün-Zahlen" fast komplett ignoriert.
2. Der „stille Wächter" (Das Farming)
Sobald die Dateien erstellt sind, läuft das eigentliche „Farming". Der Computer prüft alle 18 Sekunden, ob er gewonnen hat.
- Die Analogie: Das ist wie ein Wachhund, der den ganzen Tag auf der Veranda sitzt. Er bellt nicht viel (wenig Stromverbrauch pro Stunde), aber er ist 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr wach.
- Das Problem: Wenn man 250.000 dieser Wachhunde hat, summieren sich die kleinen Stromverbräuche zu einem riesigen Berg. Zudem brauchen viele Farmer spezielle, teure Hardware (starke Grafikkarten und viel Arbeitsspeicher), um schnell zu sein. Diese Hardware herzustellen, erzeugt ebenfalls viel CO₂.
3. Die schockierende Rechnung
Die Forscher haben alles zusammengezählt:
- Der Stromverbrauch beim Betrieb.
- Die CO₂-Emissionen durch das ständige Herstellen neuer Festplatten und Computer (weil sie durch den „Plotting-Marathon" schneller verschleißen).
Das Ergebnis:
Chia Network behauptete, sie würden nur so viel CO₂ ausstoßen wie ein kleineres Dorf. Die Studie zeigt jedoch, dass die Realität 18-mal schlimmer ist.
- Chias Behauptung: Ein kleiner Fingerhut an CO₂.
- Die Realität: Ein riesiger Eimer an CO₂.
Es ist immer noch viel weniger als Bitcoin (der wie ein ganzes Land ist), aber es ist viel mehr als andere „grüne" Blockchains, die auf einer reinen Stimmabgabe basieren (wie Ethereum nach dem Umstieg). Chia ist wie ein Auto, das zwar keinen Benzinmotor hat, aber dafür extrem viele neue Reifen braucht, weil es auf rauem Gelände fährt.
4. Warum ist das wichtig?
Die Studie ist wie eine ehrliche Inspektion für ein Auto, das als „Umweltfreundliches Elektroauto" verkauft wird, aber eigentlich einen riesigen Akku braucht, der alle drei Monate ersetzt werden muss.
Die Botschaft der Forscher ist klar:
Wenn wir Technologien als „grün" bezeichnen wollen, dürfen wir nicht nur auf den Stromverbrauch während des Betriebs schauen. Wir müssen auch auf den Müll achten, den die Technologie produziert (die verschlissenen Festplatten) und die Energie, die für den Bau der Hardware nötig ist.
Fazit:
Chia ist nicht die Wunderlösung, die sie vorgibt zu sein. Sie hat das Problem des Energieverbrauchs nicht gelöst, sondern es nur verschoben: Weg vom Stromnetz hin zur Hardware-Herstellung und zum schnellen Verschleiß von Festplatten. Um wirklich grün zu sein, müssen wir in Zukunft noch genauer hinschauen, als nur auf die Stromrechnung.
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