Capacity, Patronage, and Exit from Mutual Credit
Diese Arbeit zeigt auf, dass der Marktzugang die Wohlfahrt in kapazitätsbeschränkten gegenseitigen Kreditsystemen zwar zunächst steigert, indem er rationierte Kreditnehmer finanziert, aber schließlich einen wohlfahrtsmindernden „Cream-Skimming“-Effekt auslöst, bei dem Mitglieder mit hohen Renditen ausscheiden, um eine Subventionierung des Pools zu vermeiden, wodurch das Risiko-Sharing zerstört wird, sobald die Kapazität ausreichend expandiert.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Stellen Sie sich eine Welt vor, in der das Ausleihen von Geld nicht nur bedeutet, einen Vertrag mit einer Bank zu unterzeichnen, sondern einem Club beizutreten. Im Bereich der Wirtschaftswissenschaften, speziell innerhalb der Untersuchung von Finanzinstitutionen, gibt es ein faszinierendes Spannungsfeld zwischen zwei Arten der Kreditvergabe: dem „Mutual“ und dem „Markt“. Ein Mutual ist wie eine Nachbarschaftskooperative, bei der jeder mit anpackt, und wenn die Gruppe gut abschneidet, wird der überschüssige Gewinn gleichmäßig unter den Mitgliedern aufgeteilt, die sich Geld geliehen haben. Es ist ein wenig so wie eine Gruppe von Freunden, die auf ein Rennen wetten; wenn das Team gewinnt, bekommt jeder ein Stück vom Preis, unabhängig davon, wer am schnellsten gelaufen ist. Dieses Setup eignet sich hervorragend für Versicherungen, da es Unwägbarkeiten ausgleicht – wenn das Projekt eines Freundes scheitert, hilft der Erfolg der anderen dabei, den Verlust zu decken.
Auf der anderen Seite steht der wettbewerbsorientierte Markt, der eher einem Hochrisiko-Casino gleicht, in dem jeder für sich selbst spielt. Hier schauen sich Kreditgeber Ihr spezifisches Projekt genau an, berechnen das exakte Risiko und bieten Ihnen einen Kredit basierend auf Ihren eigenen Quoten an. Wenn Sie eine sichere Wette sind, erhalten Sie ein großartiges Angebot; wenn Sie risikoreich sind, zahlen Sie mehr. Die große Frage, die sich Ökonomen stellen, lautet: Was passiert, wenn man diese beiden Systeme nebeneinander existieren lässt? Hilft der Markt dem Mutual-Club beim Wachsen, indem er sich um die Mitglieder kümmert, die der Club nicht aufnehmen kann? Oder agiert der Markt wie ein Hai, frisst die besten Mitglieder auf und lässt den Club versinken? Diese Arbeit taucht genau in dieses Rätsel ein und untersucht, wie die Größe der Kapazität des Clubs (wie viele Kredite er tatsächlich bewältigen kann) die Geschichte von einer glücklichen Partnerschaft zu einem tragischen Beziehungsabbruch verändert.
Der Club, der Hai und der Wendepunkt
Stellen Sie sich einen kleinen, gemütlichen Kreditclub namens „Das Mutual“ vor. Die Mitglieder sind allesamt Nachbarn, die Unternehmen gründen wollen. Der Club hat eine besondere Regel: Jeder, der Geld leiht, legt seine potenziellen Gewinne in einen riesigen Gemeinschaftstopf. Wenn die Geschäfte erfolgreich sind, füllt sich der Topf, und das Geld wird als „Patronage-Rückerstattung“ zu gleichen Teilen unter allen Kreditnehmern aufgeteilt. Es ist ein wunderschönes System geteilter Risiken. Wenn Ihr Geschäft scheitert, aber das Ihres Nachbarn boomt, erhalten Sie dennoch eine Auszahlung aus dem Topf. Es ist wie ein Sicherheitsnetz, das aus dem Erfolg aller Beteiligten gewebt wurde.
„Das Mutual“ hat jedoch ein Problem: Es ist klein. Es verfügt nur über genügend Personal und Zeit, um eine begrenzte Anzahl von Krediten zu verwalten. Nennen wir diese Grenze seine „Kapazität“. Innerhalb des Clubs sind die Mitglieder eine Mischung aus „High-Rollern“ (Projekte, die sehr wahrscheinlich erfolgreich sein werden und viel Geld verdienen) und „Low-Rollern“ (Projekte, die riskanter sind und weniger abwerfen). Da der Club den Topf zu gleichen Teilen aufteilt, subventionieren die High-Roller im Wesentlichen die Low-Roller. Die High-Roller finden sich mit diesem Arrangement ab, solange sie keine andere Wahl haben. Sie tauschen ihren zusätzlichen potenziellen Gewinn gegen die Sicherheit der Gruppe ein.
Nun stellen Sie sich vor, dass nebenan ein riesiger, effizienter „Markt“ eröffnet wird. Dieser Markt ist wie ein eleganter, automatisierter Verkaufsautomat. Er kümmert sich nicht um Gemeinschaft; er schaut nur auf Ihr spezielles Projekt. Wenn Sie ein High-Roller sind, bietet Ihnen der Markt einen Kredit zu einem fairen Preis an, und Sie behalten 100 % Ihrer Gewinne. Wenn Sie ein Low-Roller sind, stellt Ihnen der Markt einen höheren Preis in Rechnung, aber Sie erhalten trotzdem einen Kredit.
Der erste Akt: Die perfekte Partnerschaft
Wenn der Markt zuerst eröffnet, ist er eigentlich ein guter Freund für „Das Mutual“. Das Mutual ist klein und kann nicht jeden aufnehmen. Es besetzt seine begrenzten Plätze mit den besten Projekten (den High-Rollern) und vielleicht einigen wenigen Low-Rollern. Die Low-Roller, die vom Mutual abgelehnt wurden (weil die Plätze voll waren), können nun zum Markt gehen.
In dieser Phase sind die beiden Systeme Komplementärleistungen. Der Markt übernimmt den Überlauf, und das Mutual behält seine gemütliche, hochwertige Gruppe. Alle sind zufrieden. Die High-Roller bleiben im Club, weil das Sicherheitsnetz immer noch wertvoller ist als das Angebot des Marktes.
Der zweite Akt: Die große Flucht
Aber hier wird die Geschichte knifflig. Während das Mutual wächst und mehr Kapazität gewinnt (mehr Plätze zur Kreditvergabe), nimmt es immer mehr Low-Roller auf. Erinnern Sie sich, dass der Club den Topf zu gleichen Teilen aufteilt. Jedes Mal, wenn ein neuer Low-Roller beitritt, schrumpft der durchschnittliche Anteil des Topfes für alle anderen ein kleines bisschen.
Schließlich wird der Club so groß, dass die „Patronage-Rückerstattung“ (der Anteil am Topf) so gering wird, dass die High-Roller anfangen zu denken: „Moment mal. Wenn ich diesen Club verlasse und zum Markt gehe, kann ich all meine Gewinne behalten. Ich brauche dieses schrumpfende Sicherheitsnetz nicht mehr.“
Dies ist der Moment des „Cream-Skimmingming“ (das Abschöpfen der Sahne). Die High-Roller, die diejenigen waren, die das gesamte Geschäft finanzierten, entscheiden sich zu gehen. Sie nehmen ihr Geld und ihre Projekte und bringen sie zum Markt.
Was passiert mit „Das Mutual“? Es bleibt mit den Low-Rollern zurück. Das Sicherheitsnetz ist zwar noch vorhanden, aber es ist viel schwächer, weil die großen Gewinner weg sind. Der Markt hat die „Sahne abgeschöpft“ (die besten Mitglieder entwendet).
Die Wendung: Ist der Club tot?
Sie könnten denken: „Oje, die High-Roller sind gegangen, also ist der Club ruiniert!“ Aber die Arbeit offenbart eine überraschende Wendung. Es gibt tatsächlich zwei Wendepunkte, und sie treten nicht gleichzeitig auf.
- Der Austrittspunkt: Dies ist der Zeitpunkt, an dem die High-Roller beschließen zu gehen. Dies geschieht, wenn der Club gerade groß genug geworden ist, dass sich die Subventionierung zu schwer anfühlt.
- Der Wohlfahrtspunkt: Dies ist der Punkt, an dem der Club tatsächlich beginnt, der Gemeinschaft zu schaden.
Hier liegt die Magie: Die High-Roller verlassen den Club, bevor der Club der Gemeinschaft tatsächlich Schaden zufügt.
Direkt nachdem die High-Roller gegangen sind, macht der Markt immer noch einen großartigen Job. Er finanziert die Low-Roller, die das Mutual nicht aufnehmen konnte, und die Low-Roller, die im Club geblieben sind, sind immer noch abgesichert. Selbst obwohl die High-Roller weg sind, ist das Gesamtwohlbefinden der Gruppe immer noch höher, als wenn der Markt gar nicht erst eröffnet worden wäre. Der Markt füllt nach wie vor die Lücken.
Sollte der Club jedoch weiterwachsen, bis er riesig ist (volle Kapazität), ändert sich die Geschichte. An diesem Punkt hat der Markt alle High-Roller weggelockt, und das Mutual ist mit einem schwachen Pool von Low-Rollern allein zurückgeblieben. Der Markt hat das Risikoteilen zerstört, das den Club besonders gemacht hatte. Nun macht der Markt sogar alle schlechter gestellt, als wenn es einen gigantischen, perfekten Club gegeben hätte, in dem alle zusammengeblieben wären.
Das Urteil
Die Arbeit zeigt, dass der Markt ein zweischneidiges Schwert ist.
- Ist der Club klein: Ist der Markt ein hilfreicher Gehilfe, der den Überlauf übernimmt und alle reicher macht.
- Ist der Club mittelgroß: Findet das Cream-Skimming statt (die High-Roller gehen), aber das System ist immer noch besser als zuvor. Der Club verliert seine besten Mitglieder, aber der Markt leistet immer noch gute Arbeit.
- Ist der Club riesig: Wird der Markt zum Schurken. Er beraubt die Gemeinschaft des Risikoteilens, und die Gemeinschaft ist schlechter gestellt als zuvor. Der Markt ist dann eine zerstörerische Kraft, die das soziale Netz zerreißt.
Die Autoren zeigen, dass dies nicht bloß eine Vermutung ist; sie haben Mathematik und Simulationen verwendet, um zu beweisen, dass der „Austrittspunkt“ (wenn Mitglieder gehen) immer strikt vor dem „Wohlfahrtspunkt“ (wenn das System geschadet wird) eintritt. Es ist ein kontraintuitives Ergebnis: Der Club kann seine besten Mitglieder verlieren und dennoch besser dastehen als zuvor. Aber wenn der Club zu groß wird, verwandelt sich der Wettbewerb durch den Markt von einer helfenden Hand in eine destruktive Kraft, die der Gemeinschaft sowohl weniger Sicherheit als auch weniger gemeinsamen Reichtum hinterlässt.
Kurz gesagt: Die Größe des Clubs zählt mehr als die Qualität des Marktes. Ein kleiner Club und ein großer Markt sind beste Freunde. Ein riesiger Club und ein großer Markt sind Feinde. Und der Moment, in dem die besten Mitglieder durch die Tür hinausgehen, ist der Moment, in dem der Club beginnt, seine Seele zu verlieren, selbst wenn die Mathematik sagt, dass er für eine Weile noch gewinnt.
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