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📊 statistics

Leicester's Tale: Another Perspective on the EPL 2015/16 Through Expected Goals (xG) Modelling

Diese Studie zeigt anhand des Expected-Goals-Modells, dass Leicester Citys überraschender Premier-League-Titelgewinn 2015/16 zwar ein statistisches Ausreißer-Ereignis war, jedoch durch ihre überdurchschnittliche Leistung bereits in der Hinrunde als unwahrscheinliche, aber nicht unmögliche Möglichkeit vorhersehbar war.

Ursprüngliche Autoren: Sheikh Badar Ud Din Tahir, Leonardo Egidi, Nicola Torelli

Veröffentlicht 2026-02-18
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Ursprüngliche Autoren: Sheikh Badar Ud Din Tahir, Leonardo Egidi, Nicola Torelli

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

🦊 Der große Hase und der stille Wolf: Leicester Citys Wunderjahr

Stellt euch vor, ihr spielt ein riesiges, 38-Runden-Fußball-Spiel. Am Ende des Jahres steht fest: Leicester City hat gewonnen. Das ist so, als würde ein kleiner, unbekannter Dorfbauer den Weltmeistertitel im Schach gegen die größten Großmeister der Welt gewinnen. Die Quoten dafür lagen bei 5000 zu 1. Es war ein absoluter Zufall? Oder gab es einen Grund?

Genau das haben die Autoren dieser Studie untersucht. Sie wollten wissen: Können wir mit Mathematik vorhersagen, ob so ein Wunder passiert, oder ist es einfach nur Glück?

🔍 Die Lupe: Was ist "xG" (Erwartete Tore)?

Normalerweise schauen wir uns im Fußball nur das Endergebnis an: Wer hat wie viele Tore geschossen? Aber das ist wie ein Koch, der nur zählt, wie viele Teller am Ende auf dem Tisch stehen, ohne zu schauen, wie gut die Zutaten waren.

Die Autoren nutzen eine Methode namens xG (Expected Goals / Erwartete Tore).

  • Die Analogie: Stellt euch vor, jeder Schuss auf das Tor ist ein Würfelwurf.
    • Ein Schuss aus dem Strafraum ist wie ein Wurf mit einem fairen Würfel (hohe Chance, ein Tor zu werfen).
    • Ein Schuss aus 40 Metern Entfernung ist wie ein Wurf mit einem Würfel, der fast nur die "1" zeigt (sehr geringe Chance).
  • xG summiert diese Wahrscheinlichkeiten. Wenn ein Team 10 Schüsse hat, die jeweils eine 10%ige Chance auf ein Tor hatten, hat es "1,0 erwartete Tore" erzielt, auch wenn es nur 0 Tore geschossen hat.

Die Studie sagt also: Schaut nicht auf das Ergebnis, schaut auf die Qualität der Chancen!

🎲 Das große Würfelspiel: Die Simulation

Die Forscher haben sich nicht damit zufriedengegeben, nur die Daten zu betrachten. Sie haben ein riesiges Computer-Simulationsspiel gebaut.

  1. Die Basis: Sie nahmen alle Schüsse der Saison 2015/16 und berechneten für jeden Schuss die Wahrscheinlichkeit, ein Tor zu werden.
  2. Der Würfel: Sie ließen den Computer die Saison 1.000 Mal neu spielen. Bei jedem "neuen Spiel" würfelte der Computer, ob aus einer Chance ein Tor wurde oder nicht, basierend auf den Wahrscheinlichkeiten.
  3. Das Ergebnis: Am Ende hatten sie 1.000 verschiedene Tabellen.

🦊 Leicesters Platz im Spiel

Was haben sie herausgefunden?

  • Die Mitte der Saison: Als die Saison zur Hälfte vorbei war, stand Leicester City zwar auf Platz 2 in der Tabelle, aber in der "xG-Welt" (also basierend auf der Qualität ihrer Chancen) waren sie eher auf Platz 4 oder 5.
  • Die Vorhersage: Das Modell sagte Leicester eine 16,7%ige Chance auf den Titel voraus. Das ist nicht "fast sicher" (wie bei Arsenal oder Manchester City, die damals über 40% hatten), aber es ist auch nicht "unmöglich". Es ist wie ein Pferd, das nicht der Favorit ist, aber eine echte Chance hat, zu gewinnen.
  • Das Wunder: Dass Leicester am Ende wirklich gewonnen hat, war ein extrem seltenes Ereignis (ein "Ausreißer" in der Statistik). Es war wie wenn man 1.000 Mal würfelt und genau beim letzten Mal eine perfekte Serie hinlegt.

💡 Die große Erkenntnis: Was bedeutet das für uns?

Die Studie kommt zu einem wichtigen Schluss, das man sich merken sollte:

  1. xG ist ein Frühwarnsystem, keine Kristallkugel.
    Man kann mit xG nicht genau vorhersagen, wer gewinnt. Aber man kann sehr gut erkennen, wer stark spielt, auch wenn er gerade Pech hat oder Glück.

    • Beispiel: Wenn ein Team viele gute Chancen hat (hohes xG), aber verliert, weiß man: "Die werden bald gewinnen, sie haben nur Pech."
    • Beispiel: Wenn ein Team viele schlechte Chancen hat (niedriges xG), aber gewinnt, weiß man: "Das ist Glück, bald werden sie verlieren."
  2. Leicesters Sieg war kein Zufall im Sinne von "Nichts".
    Leicester war nicht einfach nur "glücklich". Sie hatten eine sehr solide Basis an guten Chancen. Ihr Sieg war unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Das Modell hat das Signal gegeben: "Hier ist ein Team, das stark ist, auch wenn die Tabelle es noch nicht ganz zeigt."

  3. Der Fußball ist chaotisch.
    Selbst die beste Mathematik kann nicht alles vorhersagen. Verletzungen, taktische Geniestreiche oder einfach nur ein "Wunder-Tor" können die Rechnung auf den Kopf stellen. Das macht den Fußball aber erst so spannend!

🏁 Fazit in einem Satz

Die Studie zeigt uns, dass Leicester Citys Weltmeistertitel zwar ein statistisches Wunder war, aber kein magisches: Das Team war stark genug, um es zu schaffen, auch wenn die Mathematik sagte, dass es sehr, sehr unwahrscheinlich war. xG hilft uns zu verstehen, wer wirklich gut spielt, auch wenn das Ergebnis gerade noch nicht stimmt.

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