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"Write in English, Nobody Understands Your Language Here": A Study of Non-English Trends in Open-Source Repositories

Diese Studie analysiert eine große Menge an GitHub-Daten und stellt fest, dass die Nutzung nicht-englischer Sprachen in Open-Source-Projekten zwar zunimmt und die Vielfalt fördert, gleichzeitig aber auch Sprachbarrieren und geringere Sichtbarkeit für nicht-englische Beiträge mit sich bringt.

Ursprüngliche Autoren: Masudul Hasan Masud Bhuiyan, Manish Kumar Bala Kumar, Cristian-Alexandru Staicu

Veröffentlicht 2026-02-24
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Ursprüngliche Autoren: Masudul Hasan Masud Bhuiyan, Manish Kumar Bala Kumar, Cristian-Alexandru Staicu

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Titel: „Schreib auf Englisch, hier versteht niemand deine Sprache": Eine Reise durch die Welt des Open-Source-Codes

Stell dir das Internet als eine riesige, unendliche Bibliothek vor, in der Millionen von Menschen gemeinsam an einem einzigen, gigantischen Puzzle arbeiten. Dieses Puzzle ist die Software, die unser modernes Leben antreibt. Seit jeher war die „Hausordnung" in dieser Bibliothek sehr streng: Alle mussten auf Englisch sprechen. Egal, ob du aus Deutschland, China oder Brasilien kamst – wenn du ein Problem melden oder einen neuen Baustein hinzufügen wolltest, musstest du es auf Englisch tun.

Aber in den letzten Jahren hat sich etwas Großes verändert. Diese Bibliothek wird langsam, aber sicher zu einem echten Weltmarkt, auf dem viele verschiedene Sprachen gesprochen werden. Eine neue Studie von Forschern am CISPA in Deutschland hat sich genau das angesehen. Sie haben nicht nur ein paar Bücher angesehen, sondern 9,14 Milliarden Nachrichten (wie E-Mails, Kommentare und Diskussionen) und 62.500 Code-Bibliotheken über einen Zeitraum von 10 Jahren untersucht.

Hier ist die Geschichte, was sie herausgefunden haben, einfach erklärt:

1. Der Aufstand der Sprachen (Die Diskussionen)

Früher war die Bibliothek wie ein englischsprachiges Café. Heute ist sie wie ein riesiger internationaler Marktplatz.

  • Was passiert? Die Forscher haben gesehen, dass der Anteil der nicht-englischen Sprache in den Diskussionen von nur 4 % im Jahr 2015 auf über 11 % im Jahr 2025 gestiegen ist.
  • Die Stars: Besonders stark gewachsen sind die Sprachen Koreanisch, Chinesisch und Russisch. Stell dir vor, Koreanisch war wie ein kleines Stimmchen im Hintergrund, das jetzt plötzlich eine ganze Band leitet. Die Nutzung koreanischer Texte ist um unglaubliche 1.706 % gestiegen!
  • Ein seltsamer Moment: Es gab einen Monat (Dezember 2020), in dem die Zahl der chinesischen Nachrichten kurzzeitig explodierte. Warum? Es war kein Wunder, sondern Spam! Betrüger nutzten die neue Offenheit, um Werbung für Glücksspiel-WeChat-Gruppen zu machen. Das zeigt: Sogar die Spammer merken, dass die Bibliothek multilingual wird und passen sich an.

2. Der Code selbst: Die unsichtbare Wand

Jetzt wird es interessant. Wenn wir uns den eigentlichen Bauplan des Puzzles ansehen (den Programmcode), ist das Bild gemischter.

  • Die Kommentare: Stell dir den Code wie einen Text vor, bei dem die Programmierer sich Notizen machen. Diese Notizen (Kommentare) werden immer öfter auf der Muttersprache des Programmierers verfasst. Das ist wie wenn ein Koch auf Deutsch schreibt: „Hier den Zucker hinzufügen", statt auf Englisch.
  • Die Namen: Aber die eigentlichen Bauteile – die Variablen und Funktionen (die Namen der Werkzeuge) – bleiben fast immer auf Englisch. Warum? Weil die Werkzeuge selbst (die Computerprogramme) oft noch nicht gut mit fremden Schriftzeichen umgehen können. Es ist, als würdest du versuchen, ein Auto zu bauen, bei dem du die Schrauben auf Chinesisch benennen musst, aber der Schraubenschlüssel nur englische Beschriftungen hat. Es funktioniert, aber es ist umständlich.

3. Der Konflikt: „Bitte sprich meine Sprache!"

In dieser riesigen Bibliothek gibt es nun Reibungspunkte.

  • Die Regel: In vielen Projekten steht immer noch an der Tür: „Hier wird nur Englisch gesprochen." Wenn jemand auf Chinesisch oder Russisch schreibt, kommt oft die Antwort: „Schreib bitte auf Englisch, sonst versteht uns niemand."
  • Die Ironie: Aber es passiert auch das Gegenteil! In manchen Projekten, die stark von Chinesen oder Russen geprägt sind, sagen die Wächter: „Schreib hier bitte auf Chinesisch/Russisch!"
  • Das Problem: Es ist wie bei einem Gespräch in einer Gruppe. Wenn jeder eine andere Sprache spricht, muss man ständig übersetzen. Das kostet Zeit und Energie. Manche Entwickler fühlen sich ausgeschlossen, wenn sie ihre Muttersprache nicht nutzen dürfen. Andere fühlen sich unsicher, wenn sie nicht die „Haus-Sprache" beherrschen.

4. Der Preis der Vielfalt: Sichtbarkeit vs. Inklusion

Hier kommt der bittere Teil der Geschichte. Die Studie hat etwas Aufschlussreiches über den Erfolg von Projekten herausgefunden.

  • Englisch = Ruhm: Projekte, die auf Englisch geschrieben sind, bekommen viel mehr Aufmerksamkeit (Sternchen auf GitHub), mehr Helfer und mehr Diskussionen. Sie sind wie ein leuchtender Leuchtturm, den jeder sieht.
  • Muttersprache = Unsichtbarkeit: Projekte, die auf anderen Sprachen basieren, sind oft wie versteckte Schatzkammern. Sie sind vielleicht sehr gut und wichtig für eine bestimmte Region, aber sie werden von der restlichen Welt kaum gefunden. Sie bekommen weniger „Sternchen" und weniger neue Helfer.
  • Der schnelle Service: Ein kurioses Detail: Projekte auf Englisch brauchen oft länger, um Probleme zu lösen, weil sie so viele Anfragen bekommen. Projekte auf anderen Sprachen sind oft kleiner und überschaubarer, daher werden Probleme dort manchmal sogar schneller geklärt.

Fazit: Ein schwieriger Balanceakt

Die Forscher sagen im Grunde: Die Welt wird bunter, aber das macht die Zusammenarbeit nicht unbedingt einfacher.

Früher war Englisch der Klebstoff, der alle zusammenhielt. Heute wollen viele ihre eigene Farbe in das Puzzle einbringen. Das ist toll für die Vielfalt und macht die Welt der Software inklusiver. Aber es führt auch zu Missverständnissen und dazu, dass manche Projekte weniger bekannt werden.

Die große Frage für die Zukunft: Wie schaffen wir es, dass wir alle unsere Muttersprache nutzen können, ohne dass die Bibliothek in viele kleine, isolierte Ecken zerfällt? Vielleicht helfen dabei bald KI-Übersetzer, die wie Dolmetscher in Echtzeit fungieren, damit jeder jeden versteht, egal welche Sprache er spricht.

Zusammengefasst: Die Bibliothek wird größer und bunter, aber wir müssen lernen, wie wir in diesem neuen, lauten und vielfältigen Raum gut miteinander reden können.

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