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From Individual Consumers to Energy Communities: A Techno-economic Assessment of Swiss Local Electricity Communities

Diese Studie bewertet die technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit lokaler Elektrizitätsgemeinschaften in der Schweiz unter dem neuen Rechtsrahmen und zeigt, dass der interne Stromaustausch die Nutzung erneuerbarer Energien steigert, Netzexporte reduziert sowie wirtschaftliche Vorteile für alle Beteiligten bietet, wobei die interne Preisgestaltung entscheidend für das Gleichgewicht zwischen Effizienz und Fairness ist.

Ursprüngliche Autoren: Na Li, Binod Koirala

Veröffentlicht 2026-04-20
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Ursprüngliche Autoren: Na Li, Binod Koirala

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Von einzelnen Stromzählern zur „Strom-Gemeinschaft": Eine einfache Erklärung

Stellen Sie sich vor, Sie leben in einem Mehrfamilienhaus oder einer kleinen Siedlung. Bisher war das mit dem Strom so: Jeder Haushalt hat seinen eigenen Vertrag mit dem Stromversorger. Wenn Sie Solarpaneele auf dem Dach haben, nutzen Sie den Strom, den Sie selbst produzieren. Wenn Sie mehr produzieren, als Sie gerade brauchen, fließt der Überschuss ins große Stromnetz und wird vom Versorger abgeholt – dafür bekommen Sie ein kleines Taschengeld. Wenn Sie mehr brauchen, als Sie produzieren, kaufen Sie Strom vom Versorger.

Das Problem: Oft wird der eigene Solarstrom nicht genutzt, weil er produziert wird, wenn niemand zu Hause ist (z. B. mittags), und abends, wenn alle da sind, fehlt er. Der Strom fließt also erst ins große Netz und kommt später wieder zurück. Das ist ineffizient.

Die neue Lösung: Die „Strom-Gemeinschaft" (LEC)
Die Schweiz führt ab dem 1. Januar 2026 ein neues Gesetz ein: Die Lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEC).

Stellen Sie sich das wie einen Nachbarschafts-Garten vor.

  • Früher (Referenzfall): Jeder pflanzt sein eigenes Gemüse. Wenn Sie zu viel Tomaten haben, werfen Sie sie weg oder verkaufen sie billig an einen großen Supermarkt. Wenn Sie keine Tomaten haben, kaufen Sie sie teuer im Supermarkt.
  • Jetzt (LEC): Die Nachbarn schließen sich zusammen. Sie teilen sich den Garten. Wenn Nachbar A viele Tomaten hat und Nachbar B keine, gibt A sie an B weiter. Dafür zahlt B an A einen fairen Preis – nicht so billig wie beim Supermarkt, aber nicht so teuer wie im Laden.

Was passiert in dieser Studie?
Die Forscher von der Empa (eine Schweizer Forschungsanstalt) haben ein reales Beispiel untersucht: Das NEST-Gebäude in Dübendorf. Das ist ein experimentelles Gebäude mit Wohnungen, Büros und einem Fitnessstudio. Einige haben Solaranlagen, andere nicht.

Sie haben zwei Szenarien verglichen:

  1. Ohne Gemeinschaft: Jeder macht für sich.
  2. Mit Gemeinschaft: Die Bewohner tauschen den Solarstrom untereinander aus.

Die wichtigsten Ergebnisse (in einfachen Worten):

  1. Mehr Nutzen aus der Sonne:
    Durch den direkten Tausch unter Nachbarn wurde der lokal produzierte Solarstrom viel besser genutzt. Statt nur ca. 40 % des eigenen Stroms zu nutzen, waren es plötzlich über 60 %.

    • Analogie: Es ist, als würden Sie im Garten nicht mehr so viele reife Äpfel verrotten lassen, weil Sie sie direkt an den Nachbarn weitergeben, der sie gerade braucht.
  2. Weniger Stress für das Stromnetz:
    Da weniger Strom ins große Netz eingespeist werden muss, wird das Netz entlastet. Besonders wichtig: Die Spitzen, wenn viele Leute gleichzeitig viel Strom ins Netz speisen (z. B. an einem sonnigen Sonntagmittag), werden deutlich flacher.

    • Analogie: Stellen Sie sich eine Autobahn vor. Wenn alle Autos gleichzeitig in eine Richtung fahren, gibt es Stau. Wenn die Autos sich untereinander austauschen, bevor sie auf die Autobahn fahren, wird der Verkehr flüssiger.
  3. Geld sparen für alle:

    • Für die „Strom-Produzenten" (mit Solaranlage): Sie bekommen für ihren überschüssigen Strom mehr Geld, als wenn sie ihn ins große Netz speisen würden.
    • Für die „Strom-Konsumenten" (ohne Solaranlage): Sie können den Strom von den Nachbarn günstiger kaufen als vom normalen Versorger.
    • Das Ergebnis: Beide Seiten profitieren.

Die große Frage: Wie teilt man den Gewinn fair auf?
Hier kommt der wichtigste Teil der Studie: Der Preis.
Wie viel kostet der Strom, wenn Nachbar A ihn an Nachbar B verkauft?

  • Ist der Preis zu niedrig? Dann verdient der Produzent kaum etwas.
  • Ist der Preis zu hoch? Dann zahlt der Konsument fast so viel wie beim normalen Versorger und spart nichts.

Die Forscher haben herausgefunden, dass es einen magischen Mittelwert gibt (in ihrer Studie ca. 0,10 CHF pro Kilowattstunde). Bei diesem Preis ist die Verteilung des Gewinns am fairsten. Niemand kommt zu kurz, und niemand ist übervorteilt.

Fazit für den Alltag
Diese Studie zeigt, dass die neue Schweizer Gesetzgebung nicht nur Theorie ist, sondern in der Praxis funktioniert. Wenn Nachbarn sich zusammenschließen, um Strom zu teilen, wird die Energieversorgung effizienter, das Netz wird entlastet und alle sparen Geld.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt nicht nur in der Technik, sondern in einer fairen Absprache über den Preis. Wenn die Nachbarn sich einigen, wie viel der lokale Strom wert sein soll, kann eine win-win-Situation entstehen, von der jeder profitiert – ähnlich wie bei einem gut organisierten Flohmarkt in der Nachbarschaft, bei dem alle zufrieden sind.

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