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🔭 astrophysics

A sound-horizon-free measurement of the Hubble constant from DESI DR2 baryon acoustic oscillations using artificial neural networks

Diese Arbeit präsentiert eine modellunabhängige, schallhorizontfreie Messung der Hubble-Konstante von H0=71,5±2,2H_0 = 71,5 \pm 2,2 km s1^{-1} Mpc1^{-1} unter Verwendung von künstlichen neuronalen Netzen und DESI DR2-Daten, was einen höheren Wert favorisiert und die bestehende Hubble-Spannung untermauert.

Ursprüngliche Autoren: Gaurav N. Gadbail, Kazuharu Bamba

Veröffentlicht 2026-04-28
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Ursprüngliche Autoren: Gaurav N. Gadbail, Kazuharu Bamba

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Das Rätsel der kosmischen Geschwindigkeit: Warum das Universum „zu schnell“ rennt

Stellen Sie sich vor, Sie versuchen herauszufinden, wie schnell ein Auto auf einer Autobahn fährt. Aber es gibt ein Problem: Es gibt keine Geschwindigkeitsanzeigen, und jeder Beobachter scheint eine andere Zahl auf seinem Tacho zu sehen.

Genau das passiert gerade in der Astronomie. Wir nennen das den „Hubble-Tension“ (die Hubble-Spannung). Wir versuchen zu messen, wie schnell sich das Universum ausdehnt (die sogenannte Hubble-Konstante H0H_0). Das Problem: Die Messungen aus der „frühen Zeit“ des Universums sagen: „Das Auto fährt gemütlich.“ Die Messungen aus unserer „nahen Nachbarschaft“ sagen: „Das Auto rast!“

Diese neue Forschungsarbeit von Gadbail und Bamba versucht, diesen Streit zu schlichten – und zwar mit einem völlig neuen, unvoreingenommenen Werkzeug.

1. Die Methode: Der „unabhängige Schiedsrichter“

Bisher waren die Messungen oft wie Schiedsrichter, die selbst eine feste Meinung hatten. Die einen mussten eine bestimmte Theorie (das Λ\LambdaCDM-Modell) als Grundlage nehmen, die anderen mussten sich auf komplizierte „Leuchttürme“ (wie Cepheiden-Sterne) verlassen, um Entfernungen zu schätzen. Wenn der Leuchtturm ein bisschen wackelt, ist die ganze Messung falsch.

Die Autoren dieser Arbeit sagen: „Wir brauchen einen Schiedsrichter, der gar nichts weiß.“

Sie nutzen eine Methode, die „sound-horizon-free“ (ohne Schallhorizont) genannt wird. Das ist so, als würden Sie die Geschwindigkeit eines Autos messen, ohne zu wissen, wie groß die Meterstäbe sind, die man benutzt, um die Strecke abzumessen. Sie kombinieren drei völlig verschiedene „Beweismittel“:

  1. Supernovae: Explodierende Sterne (die als ferne Leuchtfeuer dienen).
  2. Cosmic Chronometers: Alte, ruhige Galaxien, die wie kosmische Uhren fungieren.
  3. DESI BAO: Winzige Wellenmuster in der Verteilung von Galaxien (wie die Wellen in einem See, die verraten, wie stark der Wind war).

Durch eine mathematische Abkürzung (die sogenannte „Distanz-Dualitäts-Beziehung“) heben sich die unsicheren Teile dieser Beweismittel gegenseitig auf. Übrig bleibt eine reine, unverfälschte Zahl.

2. Das Werkzeug: Die Künstliche Intelligenz (ANN)

Anstatt starre mathematische Formeln zu benutzen, die das Ergebnis in eine bestimmte Richtung „drücken“ könnten, nutzen die Forscher ein Künstliches Neuronales Netz (ANN).

Stellen Sie sich das wie einen extrem begabten Detektiv vor, der nicht nach einem festen Muster sucht, sondern einfach nur die Datenpunkte betrachtet und die Kurve dazwischen so lernt, wie sie wirklich ist – ohne Vorurteile. Die KI „zeichnet“ die Geschichte der Expansion des Universums allein basierend auf den Fakten, ohne zu wissen, was die Lehrbücher sagen.

3. Das Ergebnis: Der Streit geht weiter (aber mit neuer Bestätigung)

Was kam dabei heraus? Die Forscher erhielten einen Wert für die Expansionsgeschwindigkeit von etwa 71,5.

Was bedeutet das im Vergleich zu den anderen „Lager“?

  • Das „Gemütliche Lager“ (Planck/Urknall-Daten): Sagt ca. 67. Unsere Forscher sind deutlich schneller als sie.
  • Das „Rennfahrer-Lager“ (SH0ES/Lokale Sterne): Sagt ca. 73. Unsere Forscher liegen viel näher an diesem Wert.

Das Fazit der Arbeit:
Die Ergebnisse stützen die Idee, dass das Universum tatsächlich schneller expandiert, als es die alten Theorien über den Urknall vorhersagen. Es ist nicht nur ein Messfehler eines einzelnen Teams; die neue, hochmoderne Methode mit KI und den neuesten Daten des DESI-Teleskops zeigt: Das Universum rast wirklich.

Die „Spannung“ im Kosmos ist also real. Wir brauchen wahrscheinlich eine neue Physik, um zu verstehen, warum das Universum so viel mehr „Gas gibt“, als wir dachten.

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