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The Power of Social Norms: How Initial Responses to Toxicity Shape Conversations on Twitter

Die Studie zeigt, dass die Anzahl der Teilnehmer vor einem toxischen Tweet sowie die Art der ersten Antwort darauf soziale Normen prägen, die bestimmen, ob sich weitere Nutzer zu toxischen oder zivilisierten Reaktionen auf Twitter verleitet fühlen.

Ursprüngliche Autoren: Ana Aleksandric, Mohit Singhal, Anne Groggel, Shirin Nilizadeh

Veröffentlicht 2026-04-20
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Ursprüngliche Autoren: Ana Aleksandric, Mohit Singhal, Anne Groggel, Shirin Nilizadeh

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Das große Experiment: Wie sich das "Gerede" im Internet entwickelt

Stellen Sie sich Twitter (oder X) wie einen riesigen, lauten Marktplatz vor. Tausende von Menschen stehen dort, reden über alles Mögliche und werfen sich manchmal auch beleidigende Steine zu.

Die Forscherinnen und Forscher aus dieser Studie haben sich gefragt: Was passiert, wenn jemand auf diesem Marktplatz anfängt, jemanden zu beleidigen? Werfen die anderen Leute dann auch Steine, oder versuchen sie, den Streit zu schlichten?

Sie haben über 187.000 Tweets analysiert, um zwei wichtige Regeln zu finden, die bestimmen, wie sich so ein Streit entwickelt.


Regel 1: Je mehr Zuschauer, desto weniger Helfer (Der "Zuschauer-Effekt")

Die Analogie:
Stellen Sie sich vor, Sie sehen, wie jemand auf dem Marktplatz einen anderen schubst.

  • Szenario A: Nur ein paar Leute sind da. Sie denken: "Oh nein, ich muss helfen!"
  • Szenario B: Es sind hunderte Leute da. Jeder schaut auf den anderen und denkt: "Der da vorne wird schon helfen, ich brauche mich nicht einzumischen."

Was die Studie fand:
Je mehr Leute schon in der Unterhaltung dabei waren, bevor die erste Beleidigung kam, desto weniger Leute haben sich danach gemeldet, um die Beleidigung zu verurteilen.

  • Kurz gesagt: Wenn eine Gruppe groß ist, fühlt sich niemand persönlich verantwortlich, etwas zu tun. Die Verantwortung wird "verteilt", bis niemand mehr etwas tut. Das nennt man den Zuschauer-Effekt.

Regel 2: Der erste Nachfolger bestimmt die Stimmung (Der "Domino-Effekt")

Die Analogie:
Stellen Sie sich eine Reihe von Dominosteinen vor.

  • Jemand schiebt den ersten Stein an (die erste Beleidigung).
  • Was passiert als Nächstes?
    • Wenn der nächste Stein (die erste Antwort) sanft ist und sagt: "Hey, das war nicht nett", dann kippen die folgenden Steine vielleicht auch sanft. Der Streit bleibt ruhig.
    • Wenn der nächste Stein aber hart ist und sagt: "Ja, genau! Der ist ein Idiot!", dann kippen alle folgenden Steine wild durcheinander. Der Streit eskaliert.

Was die Studie fand:
Die Art der ersten Antwort auf eine Beleidigung ist extrem wichtig.

  • Wenn die erste Antwort auch beleidigend ist, wird die ganze restliche Unterhaltung toxisch (giftig). Es entsteht eine Norm: "Hier ist es okay, gemein zu sein."
  • Wenn die erste Antwort freundlich oder sachlich ist, haben mehr Leute die Chance, sich ebenfalls ruhig zu verhalten.

Was haben die Forscher noch gesehen?

Sie haben sich die Antworten genauer angesehen und festgestellt:

  • Echte Hilfe ist selten: Nur etwa 20 % der Leute haben versucht, den Streit zu beenden oder die beleidigte Person zu verteidigen. Die meisten haben entweder mitgemacht oder einfach nur zugeschaut.
  • Bekannte Gesichter: Wenn die beleidigte Person ein "verifizierter" Account ist (ein bekannter Influencer mit dem blauen Haken), trauen sich die Leute sogar noch weniger, sich einzumischen. Vielleicht denken sie: "Der wird schon jemanden haben, der ihn beschützt."

Das Fazit für uns alle

Die Studie sagt uns etwas Wichtiges über unser Verhalten im Internet:
Wir sind wie Schafe in einer Herde. Wenn wir sehen, dass niemand auf eine Beleidigung reagiert, denken wir: "Na gut, dann ist das wohl in Ordnung." Wenn aber jemand mutig ist und sofort sagt: "Nein, so machen wir das nicht", dann kann sich die Stimmung im ganzen Raum ändern.

Die Lehre:
Um das Internet freundlicher zu machen, müssen wir verstehen, dass schweigen oft als Erlaubnis für Gemeinheit missverstanden wird. Und dass der erste, der nach einer Beleidigung antwortet, wie ein Dirigent wirkt, der bestimmt, ob das Orchester ein schönes Lied spielt oder einen Lärmkonzert veranstaltet.

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