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How DeFi Protocols Choose Oracle Providers: Evidence on Sourcing, Dependence, and Switching Costs

Diese Studie analysiert auf Basis von Interviews mit 32 DeFi-Protokollen, dass die Auswahl von Oracle-Anbietern maßgeblich durch technologische Abhängigkeiten und hohe Wechselkosten infolge der Smart-Contract-Immutabilität geprägt ist, wobei Protokolle bei verfügbaren Drittanbieterlösungen die Auslagerung der Datenbereitstellung der internen Entwicklung vorziehen.

Ursprüngliche Autoren: Giulio Caldarelli

Veröffentlicht 2026-03-26
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Ursprüngliche Autoren: Giulio Caldarelli

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

🍕 Die Pizza-Lieferung im Krypto-Universum: Wie DeFi-Protokolle ihre Daten-Quellen wählen

Stell dir vor, das DeFi-Universum (Dezentrales Finanzwesen) ist eine riesige, hochmoderne Pizzeria. Diese Pizzeria verkauft nicht nur Pizza, sondern ganze Finanzsysteme. Aber hier gibt es ein Problem: Die Pizzeria kann nicht selbst wissen, wie viel eine Tomate oder ein Käseblock heute kostet. Sie ist blind für die reale Welt.

Dafür braucht sie einen Oracle. Ein Oracle ist wie ein Botenjunge, der zur Welt hinausläuft, den aktuellen Marktpreis abfragt und ihn der Pizzeria meldet. Ohne diesen Boten kann die Pizzeria keine fairen Preise berechnen und würde sofort bankrottgehen oder betrogen werden.

Die Studie von Giulio Caldarelli untersucht nicht, wie man den Boten besser macht (das haben andere schon getan), sondern fragt: Wie wählen die Pizzerien (DeFi-Protokolle) ihren Boten aus?

Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse, einfach erklärt:

1. Der "Super-Bote" und die kleinen Helfer

Die Studie hat 32 der größten Pizzerien befragt. Das Ergebnis? Fast alle nutzen einen bestimmten Boten, der so dominant ist wie Amazon oder Google in unserer Welt.

  • Die Realität: Es gibt einen "König" unter den Boten (meistens Chainlink), der in fast jeder Pizzeria arbeitet.
  • Die Strategie: Viele Pizzerien nutzen zwar diesen König, aber sie holen sich noch ein paar kleine, spezialisierte Helfer dazu. Warum? Nicht unbedingt, um sich abzusichern, sondern weil der König nicht alles kann. Vielleicht braucht eine Pizzeria den Preis für eine sehr seltene Zutat (eine illiquide Kryptowährung), die der König nicht kennt. Dann holen sie sich einen Spezialisten.
  • Der Clou: Der "König" bleibt trotzdem immer dabei. Man kann ihn nicht einfach durch einen billigeren Boten ersetzen, selbst wenn dieser 50 % günstiger wäre.

2. Warum bauen manche Pizzerien ihre eigenen Boten?

Manche Pizzerien bauen ihre eigenen Boten (interne Oracle), anstatt einen externen zu mieten. Warum tun sie das?

  • Nicht wegen des Preises: Es ist eigentlich teurer, einen eigenen Boten zu bauen und zu unterhalten.
  • Wegen der Spezialwünsche: Sie brauchen etwas, das es so noch nicht gibt. Zum Beispiel: "Wir brauchen einen Preis, der sich erst nach 24 Stunden berechnet, um Manipulationen zu verhindern." Der externe Bote bietet das nicht an.
  • Der "Alte-Hut"-Effekt: Viele der ersten Pizzerien haben ihre Boten gebaut, als es noch keine externen gab. Sie haben Jahre investiert, alles getestet und abgesichert. Jetzt, wo es gute externe Boten gibt, wollen sie ihren eigenen nicht mehr ändern, weil der Aufwand zu groß ist. Das nennt man Pfadabhängigkeit.

3. Der "Kleber", der uns festhält (Lock-in)

Das ist der spannendste Teil der Studie. Stell dir vor, du hast einen Boten eingestellt. Du bist mit ihm zufrieden. Aber plötzlich kommt ein neuer, besserer Bote vorbei. Warum wechseln die Pizzerien nicht einfach?

Weil der Bote fest in die Wände der Pizzeria eingemauert ist!

  • Unveränderlichkeit: In der Blockchain-Technologie sind die Verträge (Smart Contracts) wie in Stein gemeißelt. Wenn der Bote fest im Code verankert ist, kann man ihn nicht einfach austauschen, ohne die ganze Pizzeria abzureißen und neu zu bauen.
  • Die Kosten: Um den Boten zu wechseln, müsste man oft das gesamte Geld der Kunden (TVL) zurückzahlen, den Code neu schreiben und eine neue Abstimmung der Eigentümer (Governance) durchlaufen. Das ist so aufwendig, dass es sich kaum lohnt.
  • Das Ergebnis: Selbst wenn ein neuer Bote besser oder billiger wäre, bleiben die Pizzerien beim alten. Sie sind "eingesperrt" (Lock-in), nicht weil sie den alten lieben, sondern weil der Wechsel zu schmerzhaft ist.

4. Vertrauen vs. Wissen

Die Pizzerien sagen: "Wir wissen genau, wie der Bote funktioniert." (Das ist gut!).
Aber wenn man fragt: "Weißt du auch genau, wer die Daten liefert und ob diese Person ehrlich ist?", dann zucken viele mit den Schultern.

  • Sie vertrauen dem System (dem Mechanismus des Boten), sind sich aber unsicher über die Menschen dahinter.
  • Und hier ist ein wichtiger Punkt: Wenn der Bote einen Fehler macht und die Pizzeria Geld verliert, erwarten die Pizzerien nicht, dass der Bote dafür aufkommt. Sie sagen im Grunde: "Wir vertrauen dir, aber wenn du scheiterst, ist das unser Problem." Das Risiko bleibt also beim Kunden, nicht beim Lieferanten.

🍎 Das Fazit in einem Satz

DeFi-Protokolle wählen ihre Daten-Boten (Oracles) nicht nach dem billigsten Preis aus, sondern nach Sicherheit und Ruf. Aber sobald sie einen Boten gewählt haben, kleben sie so fest daran, dass sie ihn kaum noch wechseln können – selbst wenn es einen besseren gibt. Es ist wie bei einem Smartphone: Man könnte theoretisch auf ein besseres Modell wechseln, aber weil alle Apps und Daten so tief im System verankert sind, bleibt man oft beim alten, weil der Wechsel zu viel Aufwand bedeutet.

Die große Lehre: In der Welt der Krypto-Finanzen ist die Wahl des Daten-Lieferanten eine der wichtigsten Entscheidungen, aber die Technologie selbst (die Unveränderlichkeit der Verträge) macht es fast unmöglich, diese Wahl später wieder zu korrigieren.

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