The Price of Fear: Uncertainty, Trade, and Economic Welfare in International Commodity Markets during the Black Sea Grain Initiative
Diese Studie quantifiziert den „Preis der Angst“ auf den internationalen Rohstoffmärkten während der Schwarzmeer-Getreide-Initiative unter Verwendung eines Markov-Switching-Modells, um eine signifikante Risikoprämie zu isolieren, die durch Korridorunsicherheit getrieben wurde, und zeigt auf, dass diese angstgetriebene Kostenbelastung Entwicklungsländer unverhältnismäßig stark belastete, während sie ukrainische Getreideexporte hin zu wohlhabenderen Käufern verschob.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Stellen Sie sich die Weltwirtschaft als einen riesigen, geschäftigen Marktplatz vor, auf dem Länder alles von Smartphones bis hin zu Sonnenblumen handeln. Manchmal wird dieser Marktplatz von großen Stürmen erschüttert, wie etwa Kriegen oder Naturkatastrophen. Wenn ein Sturm aufzieht, passieren zwei Dinge mit den Preisen der Waren. Erstens kann das tatsächliche Angebot sinken, weil Schiffe nicht segeln können oder Fabriken nicht laufen können; dies ist der „physische Mangel“. Zweitens, selbst wenn Waren noch bewegt werden, werden die Käufer nervös. Sie beginnen sich zu sorgen: „Was, wenn der Sturm schlimmer wird? Was, wenn die Straße morgen gesperrt wird?“ Diese Nervosität erzeugt eine „Angstprämie“, einen Aufschlag auf den Preis, nur weil die Menschen Angst vor der Zukunft haben. Stellen Sie sich das wie den Kauf einer Eintrittskarte für eine Achterbahn vor: Wenn die Schienen wackelig aussehen, zahlen Sie vielleicht extra nur für den Nervenkitzel (oder den Schrecken) der Fahrt, selbst wenn der Zug noch fährt. Ökonomen nennen dies „geopolitisches Risiko“ und untersuchen, wie diese unsichtbare Angst die Preise von realen Dingen wie Nahrungsmitteln, Öl und Getreide verändert. Das Verständnis dessen ist entscheidend, denn wenn die Preise aufgrund von Angst steigen, schadet das nicht nur den Menschen, die die Lebensmittel kaufen; es kann verändern, wer zu essen bekommt, wodurch die Ärmsten oft den kleinsten Anteil am Kuchen erhalten.
Dieses Papier mit dem Titel „The Price of Fear“ (Der Preis der Angst) taucht in einen sehr spezifischen, dramatischen Moment der Geschichte ein: die Schwarzmeer-Getreide-Initiative. Dies war eine besondere Vereinbarung, die 2022 unterzeichnet wurde, um Getreideschiffen zu ermöglichen, während eines Krieges aus der Ukraine auszuführen, obwohl die Seewege normalerweise blockiert waren. Etwa ein Jahr lang tatsächlich segelten die Schiffe und Millionen Tonnen Getreide wurden bewegt. Aber hier liegt der Clou: Der Markt entspannte sich nie wirklich. Jedes Mal, wenn es eine Drohung gab, die Schiffe zu stoppen, oder eine Frist zur Verlängerung des Abkommens anstand, sprang der Preis für Getreide nach oben, obwohl das Getreide physisch noch floss. Der Autor, Ayodele Idowu, wollte den „realen“ Preis des Getreides vom „Angst“-Preis trennen. Mit einem cleveren mathematischen Trick, einem sogenannten „Regime-Switching-Modell“ (was wie eine Wettervorhersage ist, die vorhersagt, ob der Markt an jedem einzelnen Tag in einer „ruhigen“ oder „stürmischen“ Stimmung ist), maß die Studie exakt, wie viel des Preises nur Angst war.
Die Ergebnisse sind sehr aufschlussreich. Die Studie fand heraus, dass während der Zeit, in der der Korridor offen war, die Angst vor dessen Schließung eine signifikante „Angstprämie“ auf den Weizenpreis addierte. Konkret: Wenn sich die Überzeugung des Marktes von „alles ist in Ordnung“ zu „dies könnte zusammenbrechen“ verschob, sprang der Weizenpreis um etwa 0,4790 Log-Punkte nach oben. Auf ihrem Höchststand lag diese Angstprämie bei fast 15 % des Preises. Dies war nicht nur eine Zahl auf einem Bildschirm; es war echtes Geld. Die Studie berechnete, dass diese zusätzlichen Kosten die Entwicklungsländer etwa 810 Millionen Dollar pro Jahr mehr kosteten, während die Industrieländer etwa 426 Millionen Dollar mehr zahlten. Mit anderen Worten: Entwicklungsländer trugen etwa 65,6 % der gesamten Zusatzkosten, obwohl sie diejenigen sind, die es sich am wenigsten leisten können. Es ist wie ein schwerer Rucksack, den die schwächsten Wanderer tragen müssen, während die stärkeren leichtfüßig weitergehen.
Darüber hinaus untersuchte das Papier, wohin das Getreide tatsächlich floss. Man könnte denken, dass ein humanitärer Korridor das Essen zu den ärmsten, hungrigsten Ländern schickt. Die Daten zeigten jedoch eine andere Geschichte. Als die Krise sich in die Länge zog und die Angst wuchs, floss das Getreide verstärkt zu wohlhabenderen Käufern. Im Jahr 2021, vor dem Krieg, gingen etwa 29,8 % des ukrainischen Getreides an Hocheinkommensländer. Bis 2023 war diese Zahl auf 59,7 % gestiegen. Gleichzeitig sank der Anteil, der an Niedrigeinkommensländer ging, von 3,5 % auf nur noch 0,8 %. Das Getreide folgte dem Geld, nicht der Notwendigkeit. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass der Korridor zwar eine Lebenslinie war, die Marktmechanismen von Angst und Kaufkraft jedoch bedeuteten, dass das Essen nicht zwangsläufig die Menschen erreichte, die es am dringendsten benötigten. Das Papier schlägt vor, dass zukünftige Abkommen glaubwürdiger sein müssen (damit die Angst die Preise nicht in die Höhe treibt) und spezifische Pläne enthalten sollten, um Lebensmittel gezielt an die Armen zu leiten, anstatt nur darauf zu hoffen, dass der Markt das Richtige tut.
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