The mediating effects of attitudes toward people with dementia on the relationship between caregiving burden and sense of competence among dementia care staff in Southern Chinese nursing homes: A cross-sectional study
Diese Querschnittsstudie mit 355 Pflegekräften in Demenzpflegeeinrichtungen in Shanghai zeigt, dass die Pflegebelastung das Kompetenzgefühl negativ beeinflusst, wobei die Einstellung gegenüber Menschen mit Demenz als signifikanter Mediator fungiert, der etwa 42,5 % dieser Beziehung erklärt.
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In den stillen Ecken der Pflegeheime spielt sich oft ein stummer Kampf zwischen den Pflegekräften und den komplexen Bedürfnissen der Bewohner mit Demenz ab. Demenz ist eine Erkrankung, die langsam das Gedächtnis und die Fähigkeit zur Selbstversorgung erodiert, was eine schwere emotionale und körperliche Last für diejenigen schafft, die die Betroffenen pflegen. Für das Personal in diesen Einrichtungen ist ihre Fähigkeit, sich fähig und effektiv in ihrem Beruf zu fühlen, als „Kompetenzgefühl“ bekannt. Dieses Gefühl ist nicht nur eine persönliche Stimmung; es ist ein entscheidender Faktor, der die Qualität der Pflege bestimmt, die ein Bewohner erhält. Dieses Gefühl der Leistungsfähigkeit wird jedoch ständig durch die „Pflegebelastung“ auf die Probe gestellt – das Gewicht von Stress, Erschöpfung und emotionaler Anspannung, das mit den täglichen Anforderungen des Berufs einhergeht. Forscher vermuteten schon lange, dass die Art und Weise, wie eine Pflegekraft die Menschen sieht, denen sie hilft – ihre Einstellungen gegenüber der Demenz –, als Brücke zwischen dieser schweren Belastung und ihrem Kompetenzgefühl wirken könnte. Wenn sich eine Pflegekraft überfordert fühlt, beginnt sie dann, die Bewohner negativer wahrzunehmen, und führt diese negative Sichtweise dann dazu, dass sie sich weniger kompetent fühlt?
Ein Forschungsteam in China setzte sich zum Ziel, diese Verbindungen unter professionellem Personal in Pflegeheimen zu entwirren. Sie konzentrierten sich auf drei spezifische Elemente: das Gewicht der Arbeit, die Gefühle, die das Personal gegenüber der Demenz hegt, und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Um dies zu verstehen, sammelten sie Daten von 355 Pflegekräften aus sechs verschiedenen Altenpflegeeinrichtungen in Shanghai. Diese Arbeiter, überwiegend Frauen mit einem Durchschnittsalter von fast 50 Jahren, wurden gebeten, detaillierte Fragebögen über ihre täglichen Erfahrungen auszufüllen. Die Umfragen maßen, wie viel Stress sie empfanden, wie sie die Bewohner mit Demenz betrachteten und wie selbstbewusst sie in ihren beruflichen Fähigkeiten waren. Die Forscher nutzten anschließend statistische Werkzeuge, um die Beziehungen zwischen diesen drei Faktoren abzubilden, wobei sie nach einem klaren Pfad suchten, der erklärte, wie das eine das andere beeinflusst.
Die Studie offenbarte eine klare und etwas beunruhignde Kette von Ereignissen. Zuerst bestätigten die Forscher das, was viele erwarten würden: Eine schwere Pflegebelastung senkt direkt das Kompetenzgefühl eines Arbeiters. Wenn der Stress des Jobs zu groß wird, fühlen sich die Mitarbeiter weniger fähig, ihre Aufgaben gut zu erfüllen. Die Studie deckte jedoch eine tiefere Ebene dieses Problems auf. Die Belastung der Arbeit verändert auch die Einstellung des Personals gegenüber den Bewohnern. Mit zunehmendem Stress werden die Einstellungen der Arbeiter gegenüber Menschen mit Demenz negativer. Sie beginnen möglicherweise, die Erkrankung oder die damit verbundenen Verhaltensweisen in einem härteren Licht zu sehen. Dieser Wandel der Einstellung ist nicht nur ein Nebeneffekt; er ist ein entscheidendes Bindeglied in der Kette. Die Forscher fanden heraus, dass diese negativen Einstellungen wiederum das Kompetenzgefühl des Personals weiter erodieren lassen.
Die bedeutendste Erkenntnis war, dass dieser Einstellungswechsel als Mediator, oder als mittlerer Schritt, im Prozess fungiert. Die Daten zeigten, dass der negative Einfluss einer schweren Arbeitsbelastung auf das Selbstvertrauen einer Pflegekraft nicht nur ein direkter Treffer ist; ein großer Teil dieses Schadens entsteht dadurch, dass der Stress zuerst die Gedanken der Pflegekraft gegen die Bewohner wendet. Tatsächlich berechnete die Studie, dass dieser Pfad – bei dem Stress zu negativen Einstellungen führt, welche wiederum zu einem Verlust an Selbstvertrauen führen – fast die Hälfte des gesamten negativen Effekts ausmacht. Dies bedeutet, dass es wahrscheinlich erfolglos wäre, einer gestressten Fachkraft lediglich zuzurufen, sie solle „selbstbewusster sein“, wenn der zugrunde liegende Stress sie dazu bringt, die Bewohner mit Frustration oder Negativität zu betrachten. Die Forscher merkten an, dass das Personal in der Studie über moderate Belastungen und moderate Zuversicht berichtete, was darauf hindeutet, dass es Raum für Verbesserungen gibt, aber das aktuelle System die psychologischen Ressourcen der Arbeiter bereits stark beansprucht.
Die Implikationen dieser Ergebnisse deuten auf eine spezifische Richtung für die Unterstützung dieser Pflegekräfte hin. Die Autoren schlagen vor, dass das Management, um das Selbstvertrauen und die Effektivität des Demenzpflegepersonals wirklich zu steigung, sich nicht allein auf die Reduzierung der Arbeitslast oder das Erlernen weiterer Fertigkeiten konzentrieren darf. Sie müssen auch die Einstellungen angehen, die unter Druck entstehen. Indem sie dem Personal helfen, seinen Stress zu bewältigen, und sie darin schulen, selbst in schwierigen Zeiten eine positive, empathische Sichtweise auf die Bewohner beizubehalten, können Pflegeheime die negative Kette durchbrechen. Wenn das Personal es schafft, seine Einstellungen positiv zu halten, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass ihr Kompetenzgefühl den schweren Anforderungen des Berufs standhält. Diese Studie liefert eine klare Karte der psychologischen Landschaft der Demenzpflege und zeigt, dass die Art und Weise, wie eine Pflegekraft über die Menschen denkt, die sie pflegt, für ihren Erfolg ebenso wichtig ist wie die physischen Aufgaben, die sie ausführt.
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