The Relationship Between Self-stigma and Interpersonal Sensitivity in Patients with Schizophrenia: A Latent Profile Analysis
Diese Studie nutzte die latente Profilanalyse, um vier distinkte Subgruppen der Selbststigmatisierung bei Patienten mit Schizophrenie zu identifizieren, wobei sie aufzeigte, dass eine höhere zwischenmenschliche Sensitivität und eine längere Krankheitsdauer die Wahrscheinlichkeit, der Gruppe mit hoher Selbststigmatisierung anzugehören, signifikant erhöhen, wodurch die Notwendigkeit stratifizierter klinischer Interventionen untermauert wird.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Schizophrenie ist eine tiefgreifende psychische Erkrankung, die die Art und Weise verändert, wie ein Mensch die Welt wahrnimmt, denkt und mit anderen in Verbindung tritt. Während sich die medizinische Behandlung oft auf die Bewältigung von Symptomen wie Halluzinationen oder gestörtem Denken konzentriert, wird der Weg zur Genesung maßgeblich davon beeinflusst, wie Patienten über sich selbst fühlen und wie sie glauben, dass die Gesellschaft sie sieht. Ein großes Hindernis für diese Genesung ist das Stigma, das in zwei Formen existiert. Das öffentliche Stigma umfasst die Stereotypen und die Diskriminierung, die die Gesellschaft gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen richtet. Selbststigma tritt auf, wenn eine Person diese negativen Ansichten verinnerlicht, was dazu führt, dass sie glaubt, aufgrund ihrer Erkrankung weniger wertvoll oder fähig zu sein. Diese innere Scham kann dazu führen, dass Betroffene ihre Krankheit verbergen, sich aus dem sozialen Kontakt zurückziehen und die Hoffnung auf die Zukunft verlieren. Eng damit verknüpft ist die zwischenmenschliche Sensibilität, also ein gesteigertes Bewusstsein für die Gefühle und Urteile anderer sowie eine erhöhte Reaktion darauf. Für jemanden mit Schizophrenie kann diese Sensibilität gewöhnliche soziale Interaktionen in Quellen von Angst verwandeln und den Glauben verstärken, nicht akzeptiert zu werden. Das Verständnis darüber, wie diese inneren Gefühle und äußeren Zwänge interagieren, ist entscheidend, um Patienten dabei zu helfen, ihr Leben wieder aufzubauen und ihren Platz in der Gemeinschaft zurückzugewinnen.
Forscher in der Provinz Henan, China, machten sich daran, die komplexe Landschaft des Selbststigmas bei Menschen mit Schizophrenie zu untersuchen. Anstatt alle Patienten so zu behandeln, als hätten sie das gleiche Maß an Scham oder Angst, wollte das Team sehen, ob es unterschiedliche Gruppen von Menschen gab, die diese Gefühle in verschiedenen Mustern erleben. Sie rekrutierten 407 Erwachsene mit der Diagnose Schizophrenie aus einer psychiatrischen Klinik und stellten sicher, dass die Teilnehmer stabil genug waren, um zu kommunizieren und die Fragen zu verstehen. Die Forscher baten diese Personen, Fragebögen auszufüllen, die ihr Selbststigma in drei spezifischen Bereichen maßen: wie stark sie das Gefühl hatten, diskriminiert zu werden, wie sehr sie versuchten, ihre Krankheit zu verbergen, und wie viel positive Einstellung sie noch gegenüber ihrer Erkrankung hegten. Sie maßen auch das Ausmaß der zwischenmenschlichen Sensibilität jeder Person, um zu sehen, ob ein übermäßiges Bewusstsein für die Reaktionen anderer mit ihrem Selbststigma zusammenhing. Um die Daten zu interpretieren, nutzte das Team eine statistische Methode namens latente Profilanalyse, die wie ein Sortierwerkzeug fungiert, um natürliche Cluster von Menschen basierend auf der Art und Weise zu finden, wie sie die Fragen beantworteten, anstatt nur die Durchschnittswerte aller Personen zu bilden.
Die Analyse ergab, dass die Patienten nicht in eine einzige Kategorie fielen, sondern sich stattdessen in vier unterschiedliche Gruppen unterteilten, die jeweils über ein einzigartiges psychologisches Profil verfügten. Die größte Gruppe, die 57 Prozent der Teilnehmer ausmachte, war die Gruppe mit moderatem Selbststigma. Diese Individuen zeigten ein ausgewogenes, aber spürbares Maß an Scham, Verheimlichung und negativer Selbstbewertung, was darauf hindeutet, dass sie zwar nicht von Stigma überwältigt waren, dieses jedoch eine beständige Präsenz in ihrem Leben darstellte. Eine kleinere, aber signifikante Gruppe, die fast 20 Prozent der Stichprobe ausmachte, war die Gruppe mit hohem Selbststigma. Diese Patienten berichteten von sehr hohen Werten bezüglich wahrgenommener Diskriminierung und einem starken Drang, ihre Krankheit zu verbergen, behielten jedoch überraschenderweise einige positive Überzeugungen über ihre Fähigkeit zur Genesung bei. Eine weitere Gruppe, die 15 Prozent der Patienten umfasste, wurde als Gruppe mit geringem Selbststigma und geringer Positivität bezeichnet. Diese Individuen fühlten nicht, dass sie viel Diskriminierung erfuhren, und versuchten nicht, ihren Zustand zu verbergen, kämpften jedoch gleichzeitig zutiefst mit einem Mangel an Hoffnung und positivem Selbstwertgefühl. Schließlich bildete eine kleine Gruppe von etwas mehr als 8 Prozent die Gruppe mit geringem Selbststigma, die durch niedrige Werte bei Scham, wenig Bedürfnis, ihre Krankheit zu verbergen, und eine relativ gesunde positive Einstellung gekennzeichnet war.
Die Studie fand heraus, dass spezifische Lebensumstände und psychologische Merkmale stark damit verknüpft waren, zu welcher Gruppe ein Patient gehörte. Die Forscher entdeckten, dass die Wahrscheinlichkeit höher war, in die Gruppe mit hohem Selbststigma zu fallen, je länger eine Person bereits mit Schizophrenie lebte. Patienten, die seit mehr als drei Jahren erkrankt waren, waren signifikant anfälliger für hohe Werte des Selbststigmas im Vergleich zu denen, die erst kürzlich diagnostiziert worden waren. Umgekehrt schien die Zeit, die ein Patient im Krankenhaus verbracht hatte, eine schützende Wirkung zu haben; diejenigen, die seit mehr als drei Monaten hospitalisiert waren, gingen seltener in die Gruppe mit hohem Selbststigma über, möglicherweise weil das strukturierte Umfeld und die professionelle Unterstützung halfen, ihre akute Notlage zu lindern. Vielleicht am bemerkenswertesten war die Identifizierung eines klaren Zusammenhangs zwischen zwischenmenschlicher Sensibilität und Selbststigma. Patienten, die höhere Werte auf Skalen der zwischenmenschlichen Sensibilität erreichten – das heißt, die stärker auf die Gefühle anderer reagierten und hyperbewusst waren –, gehörten viel eher zur Gruppe mit hohem Selbststigma. Dies deutet darauf hin, dass die Tendenz einer Person, sich durch soziale Signale bedroht zu fühlen, als Brennstoff für die Internalisierung negativer Selbstüberzeugungen wirken kann.
Diese Ergebnisse stellen die Vorstellung infrage, dass Selbststigma eine einheitliche Erfahrung ist, die alle Patienten auf die gleiche Weise betrifft. Stattdessen legt die Forschung nahe, dass die innere Welt einer Person mit Schizophrenie durch eine komplexe Mischung aus der Dauer ihrer Erkrankung, der Menge der Unterstützung während einer Hospitalisierung und ihrer Sensibilität für die soziale Welt geformt wird. Die Studie zeigt, dass ein „Einheitsansatz“ in der Versorgung nicht effektiv sein kann. Beispielsweise benötigt ein Patient in der Gruppe mit geringem Selbststigma und geringer Positivität möglicherweise keine Hilfe beim Verbergen seiner Krankheit, da er bereits offen damit umgeht, würde aber sehr von Interventionen profitieren, die sein Gefühl von Hoffnung und Selbstwertgefühl wieder aufbauen. Ähnlich könnten für diejenigen mit hoher zwischenmenschlicher Sensibilität Therapien, die ihnen helfen, ihre Reaktionen auf soziale Signale zu steuern, ein wirkungsvolles Mittel sein, um die Entwicklung tiefliegender Scham zu verhindern. Durch die Anerkennung dieser unterschiedlichen Profile können Gesundheitsdienstleister ihre Unterstützung maßschneidern, um die spezifischen psychologischen Bedürfnisse jedes Einzelnen anzusprechen und so über das bloße Symptommanagement hinaus zu einer echten psychologischen Genesung und sozialen Reintegration zu führen.
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