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Informed Questioning on NOVA and Nutri-Score Interpretation in Augmented Virtuality Sensory Evaluation

Diese Studie zeigt, dass die Bereitstellung von NOVA- und Nutri-Score-Informationen in einem Setting der erweiterten Virtualität zwar die wahrgenommene Gesundheitlichkeit und die Konsumbereitschaft verschiedener Kartoffelprodukte signifikant beeinflusste, jedoch deren Präferenzbewertungen nicht veränderte oder eine signifikante Interaktion zwischen dem Produkttyp und der Informationsbedingung erzeugte.

Ursprüngliche Autoren: Chengfang Tao, Aznor Qistina Mastura Azri, Abdul Hannan Zulkarnain, Balázs Boncsarovszki, Attila Gere

Veröffentlicht 2026-06-30
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Ursprüngliche Autoren: Chengfang Tao, Aznor Qistina Mastura Azri, Abdul Hannan Zulkarnain, Balázs Boncsarovszki, Attila Gere

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Das Große Ganze: Ein geschmacklicher Test in einer virtuellen Küche

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einer Küche, aber anstatt eines echten Raums tragen Sie ein High-Tech-Headset, das Sie in eine virtuelle Küche versetzt. In dieser digitalen Welt können Sie echtes Essen sehen und damit interagieren, aber der Hintergrund und die um das Essen herum schwebenden Informationen sind computergeneriert. Dies wird als Augmented Virtuality (AV) bezeichnet.

Die Forscher der Ungarischen Universität für Landwirtschaft und Lebenswissenschaften wollten herausfinden, ob das Zeigen spezifischer „Lebensmittel-Etiketten“ während des Verkostens von Kartoffeln die Meinung der Menschen darüber ändern würde, was sie essen möchten. Sie konzentrierten sich auf zwei berühmte „Lebensmittel-Bewertungsbögen“:

  1. NOVA: Ein System, das Lebensmittel danach bewertet, wie stark sie verarbeitet wurden (von „frisch“ bis „hochverarbeitetes Fabrikprodukt“).
  2. Nutri-Score: Ein farbcodiertes Etikett (A bis E), das bewertet, wie gesund die Nährstoffe sind.

Das Experiment: Drei Kartoffeln, drei Geschichten

Das Team wählte drei sehr bekannte Kartoffelgerichte aus, um sie zu testen:

  • Salzkartoffeln: Einfach und pur.
  • Kartoffelbrei: Cremig, mit Milch und Butter.
  • Pommes Frites: Frittiert und knusprig.

50 Freiwillige trugen die VR-Headsets. Jede Person probierte alle drei Gerichte. Aber hier ist der Clou: Für jedes Gericht änderten die Forscher die „Geschichte“, die den Teilnehmern durch das Zeigen verschiedener Etiketten erzählt wurde. Manchmal sahen sie den NOVA-Score, manchmal den Nutri-Score und manchmal beides.

Man kann sich das wie beim Anschauen eines Films vorstellen, bei dem die Schauspieler (die Kartoffeln) gleich bleiben, aber die Untertitel (die Etiketten) sich ändern, um zu sagen, ob der Schauspieler ein „Held“ (gesund/minimal verarbeitet) oder ein „Bösewicht“ (hochverarbeitet) ist.

Was sie fanden: Die „Kartoffel-Persönlichkeit“ gewann

Die Forscher hatten erwartet, dass die Etiketten die Menschen vielleicht dazu bringen könnten, die „gesunde“ Kartoffel lieber zu mögen oder die „ungesunde“ Kartoffel weniger. Doch die Ergebnisse waren überraschend geradlinig:

1. Die Etiketten änderten den Geschmack nicht
Selbst wenn den Teilnehmern gesagt wurde, dass Pommes Frites „hochverarbeitet“ (NOVA 4) oder „nährstoffarm“ (Nutri-Score D) seien, fanden sie diese nicht plötzlich schlechter als zuvor. Umgekehrt führte die Information, dass Salzkartoffeln „gesund“ seien, nicht dazu, dass sie sie signifikant mehr liebten als zuvor.

  • Die Analogie: Es ist, als würde man ein T-Shirt mit einem „Super Gesund“-Abzeichen tragen. Wenn Ihnen der Stil des Shirts nicht gefällt, wird das Abzeichen nicht dazu führen, dass Sie es tragen wollen. Die Art des Lebensmittels war viel entscheidender als die Information auf dem Etikett.

2. Das „Gesundheits-Ranking“ war eindeutig
Während das Mögen (der Geschmack) zwischen den drei Kartoffeln nicht viel variierte, änderte sich die wahrgenommene Gesundheit.

  • Salzkartoffeln wurden als die gesündesten angesehen.
  • Kartoffelbrei lag in der Mitte.
  • Pommes Frites wurden als die am wenigsten gesunden angesehen.
    Dies geschah unabhängig davon, welche Etiketten gezeigt wurden. Die Menschen wussten bereits, dass frittierte Speisen weniger gesund sind als gekochte Kartoffeln, und die zusätzlichen Etiketten änderten diesen grundlegenden Glauben nicht.

3. Mögen vs. Gesundheit sind getrennte Wege
Die Studie fand heraus, dass es nicht unbedingt bedeutete, dass jemand ein Lebensmittel gesund fand, nur weil er es mochte, und umgekehrt.

  • Die Analogie: Denken Sie an ein Gemüse, das sehr gesund ist, aber nach Gras schmeckt, und eine Süßigkeit, die fantastisch schmeckt, aber schlecht für Sie ist. Menschen können anerkennen, dass die Süßigkeit „schlecht“ für sie ist, aber sie trotzdem essen wollen. In dieser Studie war der Wunsch, das Essen zu genießen, und das Urteil über dessen Gesundheit zwei verschiedene Gleise, die nebeneinander verliefen, und kein einzelnes Gleis.

4. Die virtuelle Küche funktionierte
Schließlich überprüften die Forscher, ob das VR-Headset Übelkeit oder Verwirrung auslöste.

  • Das Ergebnis: Die Teilnehmer liebten das Erlebnis im Allgemeinen. Sie bewerteten die Grafik, die Möglichkeit, virtuelle Gegenstände aufzuheben, und die allgemeine Immersion sehr hoch. Es war wie ein erfolgreiches Videospiel: Die Menschen fühlten sich wohl, bekamen keine Bewegungskrankheit (Motion Sickness) und genossen das „virtuelle Essen“.

Das Faz-it

In dieser virtuellen Küche war das Essen selbst der Star, nicht die Etiketten.

Wenn Menschen vertraute Lebensmittel wie Kartoffeln probierten, blieben ihre bestehenden Meinungen darüber, was gesund ist (gekocht = gut, Pommes = schlecht) und was gut schmeckt, unverändert, selbst wenn ihnen zusätzliche Informationen über die Verarbeitung oder die Ernährung gegeben wurden. Die Etiketten dienten eher als Bestätigung dessen, was die Menschen bereits wussten, als als ein Werkzeug, um ihre Meinung zu ändern.

Dennoch bewies die Studie, dass die Verwendung von Augmented Virtuality (echtes Essen in einer virtuellen Welt) ein sicherer, komfortabler und effektiver Weg ist, um diese Art von Geschmackstests in Zukunft durchzuführen.

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