What Useful Alphas?
Dieses Papier argumentiert, dass veröffentlichte akademische Aktienanomalien für Nicht-Mikro-Cap-Portfoliomanager im 21. Jahrhundert praktisch nutzlos geworden sind, da ihre Renditen nach 2005 unter Berücksichtigung von Transaktionskosten und Glück auf ein vernachlässigbares Niveau gesunken sind, was darauf hindeutet, dass die öffentlichen Aktienmärkte hocheffizient sind.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Schatzsucher, der in einem riesigen, uralten Wald nach Gold sucht. Seit Jahrzehnten veröffentlichen akademische Forscher Karten, die behaupten, genau zu zeigen, wo das Gold vergraben liegt. Diese Karten versprechen, dass Sie, wenn Sie einem bestimmten Pfad (einer „Strategie“) folgen, jeden Monat einen stetigen Strom von Goldmünzen finden werden.
Andrew Chen und Ivo Welch haben in ihrem Papier „What Useful Alphas?“ beschlossen, diese Karten zu testen. Sie haben nicht nur die alten Karten betrachtet; sie sind selbst in den Wald gegangen, um zu sehen, ob das Gold für einen modernen Entdecker mit einer bestimmten Art von Fahrzeug noch da ist.
Hier ist das, was sie herausgefunden haben, einfach erklärt:
1. Die „Alte Karte“ vs. der „Echte Wald“
Die akademischen Karten (veröffentlichte Arbeiten) wurden mit Daten aus den „guten alten Tagen“ (vor 2006) erstellt und enthielten jeden einzelnen Baum im Wald, sogar die winzigen, verborgenen Setzlinge in den tiefen Wäldern (Micro-Cap-Aktien).
- Das Ergebnis auf der Karte: Wenn Sie diesen alten Karten im alten Wald gefolgt wären, hätten Sie viel Gold gefunden. Der durchschnittliche „Schatz“ betrug etwa 48 Cent pro Monat für jeden investierten 100 Dollar. Das sah wie eine Goldmine aus.
2. Der Realitätscheck der Moderne
Chen und Welch fragten: „Was ist, wenn wir ein moderner Investor sind, der nicht mit einem winzigen Jeep in den tiefen Wald fahren kann? Was ist, wenn wir nur auf den Hauptverkehrsstraßen fahren (die obersten 90 % der größten, liquidesten Aktien) und wir erst ab 2006 nach Gold suchen?“
Als sie diese zwei Filter anwandten, verschwand die Goldmine.
- Der Autobahn-Filter (Keine winzigen Aktien): Indem sie die winzigen, schwer erreichbaren Aktien ignorierten, verschwand das Gold um die Hälfte.
- Der Zeit-Filter (Nach 2005): Wenn sie nur die jüngsten Jahre betrachteten, verschwand das Gold um weitere 60 %.
Das Endergebnis: Wenn man beide Filter kombiniert (nur große Aktien, nur die letzten Jahre), betrug das verbleibende „Gold“ nur noch 7 Cent pro Monat.
3. Der „Glücks“-Faktor
Die Autoren erkannten, dass selbst diese winzigen 7 Cent vielleicht kein echtes Gold sind; es könnte einfach nur ein glücklicher Münzwurf sein.
- Stellen Sie sich 20 Affen vor, die mit Dartpfeilen auf eine Scheibe werfen. Selbst wenn sie Augenbinden tragen, treffen einige von ihnen allein durch Zufall das Bullseye.
- Als die Autoren diesen „Affen-Glück“-Faktor berücksichtigten, verwandelten sich die 7 Cent Gold in fast Null.
- Darüber hinaus hätte die Kosten für das Fahren des Autos (Transaktionsgebühren) diese letzten 7 Cent sofort aufgefressen. Für einen echten Anleger war der Gewinn also negativ.
4. Warum sahen die Karten so gut aus?
Die Autoren zerlegten das Rätsel in ein einfaches „Zwei-mal-Zwei“-Puzzle:
- Der „Gute alte Tage“-Effekt: In der Vergangenheit waren die Märkte langsamer, und Informationen verbreiteten sich langsamer. Es war einfacher, Gold zu finden. Heute finden Hochgeschwindigkeitscomputer und Algorithmen das Gold sofort und lassen nichts mehr für den Rest von uns übrig.
- Der „Winzige Aktien“-Effekt: Die ursprünglichen Karten enthielten Tausende von winzigen, obskuren Unternehmen. Dies sind wie versteckte Höhlen, in die große Lastwagen (institutionelle Anleger) nicht hineinfahren können. Das „Gold“ befand sich hauptsächlich in diesen Höhlen. Sobald man sie ausschließt, sind die Hauptverkehrsstraßen sehr effizient, und es gibt kein leichtes Geld mehr.
5. Die wenigen Überlebenden
Gab es Strategien, die immer noch funktionierten?
- Einige „Profitabilitäts“-Strategien (die nach Unternehmen suchen, die tatsächlich Geld verdienen) und einige „Momentum“-Strategien (Wetten auf Aktien, die bereits steigen) zeigten ein wenig Leben.
- Doch selbst diese waren meist nur glückliche Treffer. Sobald man berücksichtigte, dass wir die „besten“ aus 200 ausgewählt hatten, sank ihr Wert auf nahezu Null.
Das Fazit
Das Papier kommt zu dem Schluss, dass die „magischen Formeln“, die in akademischen Lehrbüchern zu finden sind, für moderne, groß angelegte Investoren nutzlos sind.
- Die Anomalien waren real: Das Gold war in der Vergangenheit da.
- Das Gold ist weg: Es wurde durch Technologie und Wettbewerb leergefressen.
- Der Standort war falsch: Das verbleibende Gold liegt in den „winzigen Aktien“-Höhlen, die große Investoren nicht erreichen können.
Die Analogie: Es ist, als würde man versuchen, in einer Stadt ein seltenes, günstiges Sandwich zu finden. 1980 konnte man in jeder Straße spazieren gehen und eines für 1 Dollar finden. Wenn man heute nur auf den Hauptstraßen läuft (wo die großen Menschenmassen sind) und nach 2006 nach Sandwiches sucht, wird man keine für 1 Dollar finden. Wenn man versucht, sie in den Hintergassen zu finden (winzige Aktien), findet man vielleicht eines, aber man kann mit seinem Auto nicht dorthin fahren, um es zu kaufen.
Die Quintessenz: Wenn Sie heute ein professioneller Investor sind, der ein großes Portfolio verwaltet, werden die hunderte von „bewährten“ Strategien, die in den letzten 50 Jahren in akademischen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden, Sie kein Geld einbringen. Die Ära des kostenlosen Mittagessens auf dem Aktienmarkt ist vorbei.
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