Conflict or Strategy? Asymmetric Role Framing of La France insoumise and Rassemblement National in French News Headlines, 2022-2025
Diese Studie analysiert 28.592 französische Schlagzeilen aus den Jahren 2022 bis 25, um aufzuzeigen, dass das mediale Framing der linksorientierten La France insoumise und der rechtsorientierten Rassemblement National durch eine stabile Rollenasymmetrie gekennzeichnet ist – wobei LFI primär über ein Konfliktregister und RN über ein strategisch-elektorales Register dargestellt wird – anstatt durch eine symmetrische Delegitimierung, während sie gleichzeitig einen konstrukt-stratifizierten Zuverlässigkeitsrahmen für die LLM-basierte Annotation politischer Texte etabliert.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Stellen Sie sich vor, Sie betreten eine riesige, laute Kantine, in der alle herumschreien, wer das Spiel gewinnt. In der Welt der Wissenschaft gibt es ein ganzes Team von Forschern, die sich darauf spezialisiert haben, diesen Schreien zuzuhören, um herauszufinden, was die „Neuigkeiten“ eigentlich aussagen. Sie untersuchen etwas, das man Framing nennt. Denken Sie beim Framing an das Kameraobjektiv, das ein Fotograf verwendet. Wenn man ein Foto eines unordentlichen Zimmers durch eine „Chaos“-Linse macht, sieht es wie eine Katastrophe aus; durch eine „kreativer Prozess“-Linse sieht es wie die Arbeit eines Künstlers aus. Dasselbe Zimmer, zwei verschiedene Geschichten. Ein weiterer Schlüsselbegriff ist das Agenda-Setting, was schlicht die Kunst ist, zu entscheiden, welche Themen die meiste Sendezeit erhalten. Aber diese Arbeit stellt eine tiefere Frage: Wenn die Nachrichten über zwei rivalisierende politische Teams sprechen, behandeln sie diese dann wie Spiegelbilder voneinander (zwei „Extreme“, die die gleiche Art von Ärger verursachen), oder weisen sie ihnen völlig unterschiedliche Rollen zu, wie etwa einen „Bösewicht“ gegenüber einem „Strategen“? Das ist wichtig, denn wie man uns sagt, wie wir unsere Anführer sehen sollen, verändert, wie wir wählen, wie wir streiten und wie wir unsere eigene Demokratie verstehen.
Diese Arbeit, geschrieben von Amr Sobhy vom French News Lab, untersucht 28.592 französische Schlagzeilen von 2022 bis 2025, um zu sehen, wie die Presse zwei große Herausforderer-Parteien beschreibt: La France insoumise (LFI), eine radikal-linke Gruppe, und das Rassemblement National (RN), eine nationalistische rechte Gruppe. Die Forscher haben diese Schlagzeilen nicht nur gelesen; sie haben eine hochtechnologische „Roboter-Jury“ unter Verwendung von drei verschiedenen leistungsstarken KI-Modellen aufgebaut, um jede einzelne Schlagzeile zu etikettieren. Sie fragten die Roboter: Handelt diese Schlagzeile von einem Kampf (Konflikt)? Handelt es von einem Schachspiel oder einer Wahlstrategie (strategisches Spiel)? Wird eine Partei als der Bösewicht dargestellt (Delegitimierung)?
Die größte Überraschung? Die Nachrichten behandeln diese beiden Parteien nicht wie Zwillinge. Stattdessen geben sie ihnen sehr unterschiedliche Rollen in der Geschichte. LFI wird fast immer als der Kämpfer oder der Aggressor dargestellt. Wenn LFI in den Nachrichten ist, ist es wahrscheinlicher, dass die Schlagzeilen sagen, sie würden „angreifen“, „konfliktieren“ oder etwas „anprangern“. Es ist, als ob die Nachrichten ständig LFI dabei zeigen, wie sie Schläge austeilen. Auf der anderen Seite wird das RN als der Stratege dargestellt. Schlagzeilen über das RN sprechen viel wahrscheinlicher von „Wahlen“, „Bündnissen“ und „Taktiken“. Die Nachrichten behandeln das RN wie ein Team, das ein kalkuliertes Schachspiel spielt, während LFI das Team ist, das im Ring schreit.
Die Studie fand heraus, dass diese „Kämpfer vs. Stratege“-Aufteilung sehr stark und konsistent ist. Etwa 13,8 % der LFI-Schlagzeilen verwendeten einen Konflikt-Frame, verglichen mit nur 8,7 % beim RN. Umgekehrt nutzten 45,9 % der RN-Schlagzeilen einen strategisch-spielerischen Frame, während es bei LFI nur 37,2 % waren. Der Forscher ist sehr zuversichtlich bezüglich dieses spezifischen Befundes, da die drei verschiedenen KI-Modelle übereinstimmten und ein Team von menschlichen Experten die Arbeit doppelt geprüft und das Muster bestätigt hat.
Das Papier ist jedoch vorsichtig darin, zu sagen, was es nicht weiß. Es schließt explizit die Idee aus, dass die Nachrichten gegenüber beiden Parteien gleichermaßen „negativ“ sind. Die Negativität ist nicht die Hauptgeschichte; die Art der Geschichte ist es. Das Papier legt auch nahe, aber kann nicht beweisen, dass dies vielleicht daran liegt, dass LFI tatsächlich mehr kämpft (sie führten große Proteste gegen die Rentenreformen an), während das RN tatsächlich mehr strategiert (versucht, sich für Wahlen zu normalisieren). Die Studie ist wie eine Kamera, die eine Szene aufzeichnet; sie kann uns genau sagen, was die Kamera gesehen hat, aber sie kann uns nicht sagen, ob die Schauspieler improvisiert oder einem Skript gefolgt sind.
Es gibt einen kniffligen Teil: das „moralische“ Urteil. Die Forscher versuchten zu sehen, ob die Nachrichten eine Partei als „illegitim“ (einen falschen Spieler) oder „schuldhaft“ (denjenigen, der die Schuld trägt) bezeichneten. Hier waren die Ergebnisse ungeordnet. Die KI-Modelle stimmten stark auseinander, und das Muster änderte sich je nach Zeitung. Linksorientierte Zeitungen neigten dazu, das RN als den Bösewicht darzustellen, während rechtsorientierte das Gegenteil taten. Da die Daten so gespalten waren, sagt der Autor, dass wir keine einzelne, solide Behauptung darüber aufstellen können, wer die gesamte französische Presse als „schlecht“ ansieht. Er nennt dies eine „strukturierte Tendenz“ statt einer harten Tatsache.
Kurz gesagt zeigt das Papier, dass französische Schlagzeilen nicht nur sagen: „Diese beiden Parteien sind schlecht“. Sie sagen: „Eine Partei ist der chaotische Schläger und die andere der kalkulierende Spieler“. Dieser Unterschied ist über die Zeit und über die meisten Zeitungen hinweg stabil, was darauf hindeutet, dass die französische Presse eine spezifische Art gefunden hat, die Geschichte dieser beiden Rivalen zu erzählen, indem sie Rollen besetzt, die so unterschiedlich sind wie ein Boxer und ein Schachmeister.
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