Lateral Violence and Its Relationship with Personality traits Among Emergency Department Nurses at Ardabil Medical Training Centers (2024)
Diese Querschnittsstudie aus dem Jahr 2024 mit 243 Pflegekräften in der Notaufnahme in Ardabil, Iran, zeigt, dass laterale Gewalt hochgradig verbreitet ist und signifikant mit spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen korreliert, wobei insbesondere angemerkt wird, dass ein höheres Neurotizismusniveau und eine geringere Extraversion mit einer erhöhten Exposition gegenüber und einer geringeren Meldung von Aggression am Arbeitsplatz assoziiert sind.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Das große Ganze: Ein toxisches Spiel des „Schwarzen-Peter-Spiels“
Stellen Sie sich die Notaufnahme (ED) wie ein Hochgeschwindigkeits-Boxenteam in der Formel 1 vor. Alle arbeiten unter Adrenalin, der Druck ist intensiv und ein einziger falscher Handgriff kann katastrophal sein. In diesem stressigen Umfeld untersuchte die Studie ein spezifisches Problem: Laterale Gewalt.
Betrachten Sie laterale Gewalt nicht als einen physischen Kampf, sondern als einen „Kalten Krieg“ zwischen Teamkollegen. Anstatt einander zu helfen, ignorieren sich Kollegen vielleicht, verbreiten Lästigkeiten hinter dem Rücken anderer, kritisieren hart ohne zuzuhören oder lassen jemanden isoliert zurück. Die Forscher wollten wissen: Wie verbreitet ist dieser Kalte Krieg unter Pflegekräften in Ardabil, Iran, und fungiert die Persönlichkeit einer Pflegekraft als Schutzschild oder als Zielscheibe?
Der Aufbau: Wer wurde untersucht?
Die Forscher versammelten ein Team von 243 Pflegekräften aus Krankenhäusern in Ardabil.
- Die Crew: Die meisten waren Frauen, verheiratet und besaßen einen Bachelor-Abschluss.
- Die Erfahrung: Es waren nicht alles Neulinge; viele hatten zwischen 6 und 10 Jahre Berufserfahrung.
- Der Lebensstil: Fast alle arbeiteten im Schichtdienst (wie eine Uhr, die niemals stoppt), was bedeutete, dass sich ihre Schlafenszeiten ständig änderten.
Die Ergebnisse: Was haben sie herausgefunden?
1. Der „Kalte Krieg“ ist real und häufig
Die Studie ergab, dass laterale Gewalt sehr verbreitet ist.
- Die Statistik: Mehr als 60 % der Pflegekräfte gaben an, dieses Verhalten mindestens einmal im Monat entweder erlebt oder beobachtet zu haben.
- Die häufigsten Methoden: Die zwei häufigsten „Angriffe“ waren das Ignorieren der hohen Arbeitsbelastung eines Kollegen (ihn in der Arbeit „ertrinken“ lassen) und harte Kritik, bei der der Kritiker nicht einmal einer Erklärung zuhörte.
- Das Schweigen: Wenn diese Dinge passierten, wollten viele Pflegekräfte nicht darüber sprechen. Während viele es Freunden oder der Familie erzählten, fühlten sich deutlich weniger sicher, es ihren Vorgesetzten oder der Personalabteilung zu melden. Es ist wie ein Spiel nach dem Motto „Erzähl es dem Trainer nicht“, weil man Angst hat, Ärger zu bekommen.
2. Das „Persönlichkeits-Dashboard“
Die Forscher nutzten einen Persönlichkeitstest (basierend auf den berühmten „Big Five“-Merkmalen), um zu sehen, welche Art von „Fahrern“ diese Pflegekräfte waren. Stellen Sie sich ein Dashboard mit fünf Anzeigen vor:
- Gewissenhaftigkeit (Der verantwortungsbewusste Fahrer): Dies war der höchste Wert (3,63/5). Diese Pflegekräfte sind organisiert, zuverlässig und nehmen ihren Job sehr ernst.
- Neurotizismus (Das emotionale Wetter): Dies war der niedrigste Wert (2,94/5). Das sind gute Nachrichten! Es bedeutet, dass diese Pflegekräfte im Durchschnitt emotional stabil sind und nicht so leicht von Stress überwältigt werden.
- Die anderen Werte: Sie schnitten auch im Durchschnitt bei Freundlichkeit (Verträglichkeit), Extraversion (Geselligkeit) und Flexibilität ab.
3. Die überraschende Verbindung: Persönlichkeit vs. Gewalt
Hier wurde die Studie interessant. Sie untersuchten, wie diese Persönlichkeitsmerkmale mit der Gewalt zusammenhingen.
- Das „Schutzschild“ (Extraversion): Pflegekräfte, die geselliger und sozialer waren (hohe Extraversion), waren weniger wahrscheinlich in Gewalt verwickelt, weder als Opfer noch als Täter.
- Analogie: Betrachten Sie einen Extrovertierten als jemanden, der in einem Meeting offen spricht. Da sie offen kommunizieren, lassen sie keine Ressentiments aufstauen und lassen sich nicht so leicht zum Schweigen bringen.
- Die „Zielscheibe“ (Neurotizismus & Flexibilität): Überraschenderweise waren Pflegekräfte, die höher auf Neurotizismus (emotionale Sensibilität) und Flexibilität (Anpassungsfähigkeit an Veränderungen) scoreten, wahrscheinlicher von Gewalt betroffen.
- Analogie: Stellen Sie sich ein Segelboot vor. Ein flexibles Boot biegt sich mit dem Wind, aber wenn der Wind zu stark ist (toxische Kollegen), kann das Boot stärker herumgeworfen werden. Ähnlich verhält es sich mit Pflegekräften, die sehr emotional sensibel oder sehr anpassungsfähig sind – sie könnten öfter im Fadenkreuz aggressiven Verhaltens landen.
- Die „Überraschung“ (Gewissenhaftigkeit): Obwohl diese Pflegekräfte sehr verantwortungsbewusst waren, schützte sie die Gewissenhaftigkeit nicht vor der Gewalt.
Was die Autoren schlussfolgerten
Das Paper schließt mit einer klaren Botschaft ab:
- Das Problem ist weit verbreitet: Laterale Gewalt ist ein großes Problem in diesen Notaufnahmen.
- Persönlichkeit spielt eine Rolle: Wenn man sehr kontaktfreudig ist, ist man möglicherweise sicherer. Wenn man sehr sensibel oder sehr anpassungsfähig ist, könnte man eher gefährdet sein.
- Die Lösung ist nicht nur „Härte zeigen“: Die Autoren sagen, dass es nicht ausreicht, wenn man sich nur darauf verlässt, dass die einzelnen Pflegekräfte „resilienter“ werden. Das Krankenhausmanagement muss bessere Systeme aufbauen. Sie müssen ein sicheres Meldesystem schaffen, in dem Pflegekräfte sprechen können, ohne Angst zu haben, und Führungskräfte müssen geschult werden, um dieses Verhalten zu stoppen, bevor es das Team oder die Patienten verletzt.
Was das Paper nicht sagt
Es ist wichtig, sich an das zu halten, was die Studie tatsächlich gefunden hat:
- Sie hat nicht bewiesen, dass die Persönlichkeit die Gewalt verursacht. Sie fand lediglich einen Zusammenhang (Korrelation).
- Sie hat keine spezifischen Behandlungen oder Therapien getestet, um das Problem zu lösen.
- Sie hat nicht behauptet, dass alle Pflegekräfte auf der Welt so sind; dies bezog sich spezifisch auf die Notaufnahmen in Ardabil, Iran.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Pflegekräfte in dieser Studie sind hart arbeitend und verantwortungsbewusst, aber sie sind viel „Kalter Krieg“ untereinander ausgesetzt. Eine extrovertierte Art hilft ihnen, geschützt zu sein, aber eine sensible oder sehr flexible Natur kann sie verwundbarer machen. Die Lösung erfordert eine bessere Führung und sicherere Meldesysteme, statt lediglich von den Pflegekräften zu verlangen, dass sie mit der Situation allein zurechtkommen.
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