Assessing How Hate, Counterspeech, and Toxicity Affect Hate Group Newcomers
Die Studie zeigt, dass Gegenrede in Hass-Subreddits zwar toxischer ist als andere Diskussionen, aber dennoch effektiv dazu beiträgt, dass neu hinzukommende Nutzer, die Hassrede verwenden, weniger wahrscheinlich in diesen Communities verbleiben, wobei die Toxizität der Gegenrede zwar die Wahrscheinlichkeit weiterer Feindseligkeiten erhöht, aber keinen Einfluss auf die Abwanderung der Nutzer hat.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Das große Experiment: Was passiert, wenn man „Gegner" in eine Hass-Gruppe schickt?
Stell dir vor, das Internet ist wie ein riesiger, wilder Marktplatz. Auf diesem Marktplatz gibt es eine spezielle Ecke, die wir „Hass-Ecke" nennen (in der Studie waren das bestimmte Foren auf Reddit). In dieser Ecke versammeln sich Menschen, die sehr böse Dinge über andere sagen.
Die Forscher wollten herausfinden: Was passiert, wenn ein neuer Besucher in diese Hass-Ecke kommt und sofort von jemandem von außen beschimpft oder belehrt wird?
Das ist die Frage nach der „Gegenrede" (Counterspeech). Viele denken: „Wenn man jemandem, der Hass verbreitet, freundlich oder auch wütend entgegentritt, hört er vielleicht auf." Aber ist das wirklich so? Und macht es einen Unterschied, ob die Gegenrede höflich oder selbst beleidigend ist?
Hier ist, was die Forscher herausgefunden haben, übersetzt in eine einfache Geschichte:
1. Der neue Besucher (Der „Neuling")
Die Forscher haben sich nicht die alten, verhärteten Kämpfer in der Hass-Ecke angesehen. Sie haben sich die Neulinge angesehen. Das sind Leute, die zum ersten Mal dort schreiben.
- Die Analogie: Stell dir vor, ein junger Mensch kommt zum ersten Mal in einen Club, in dem alle rauchen. Er zündet sich auch eine Zigarette an.
- Die Frage: Wenn ihm jemand sofort sagt: „Hey, das ist dumm und böse!", wird er dann wütend werden und noch lauter rauchen? Oder wird er die Zigarette aus dem Mund nehmen und gehen?
2. Die Überraschung: Die Gegenrede wirkt!
Das Ergebnis war überraschend: Die Neulinge hören auf, wenn sie Gegenrede bekommen.
- Die Analogie: Wenn der neue Besucher im Club von jemandem von außen angesprochen wird („Das ist hier nicht cool"), dann verlässt er den Club oft sofort. Er wird nicht wütend und bleibt nicht, um zu kämpfen. Er geht einfach.
- Das Ergebnis: Diejenigen, die eine Antwort bekamen, die dem Hass widersprach, waren viel weniger wahrscheinlich, noch einmal in den Hass-Club zurückzukommen als diejenigen, die ignoriert wurden oder sogar von anderen Hassenden gelobt wurden.
3. Das Problem mit dem „Gift" (Toxizität)
Jetzt kommt der schwierige Teil. Die Forscher haben geschaut: Wie böse war die Gegenrede eigentlich?
- Die Erkenntnis: Die Gegenrede war oft sehr giftig. Sie war zwar nicht so giftig wie der Hass selbst, aber viel giftiger als normale Gespräche.
- Die Analogie: Stell dir vor, du versuchst, jemanden zu erziehen. Aber statt ruhig zu sagen: „Das war falsch", schreist du ihn an und beleidigst ihn.
- Das Ergebnis:
- Für den Neuling: Ob die Gegenrede höflich oder gemein war, machte für das Weggehen des Neulings keinen großen Unterschied. Beide Arten ließen sie gehen.
- Für die Gruppe: Hier wurde es gefährlich. Wenn die Gegenrede gemein war, wurden die alten Hass-Mitglieder im Club noch wütender und schlugen zurück. Es entstand ein „Feuerwerk" aus Beleidigungen. Die giftige Gegenrede hat also den Hass innerhalb der Gruppe noch angeheizt, auch wenn der Neue gegangen ist.
4. Was bedeutet das für uns?
Die Studie sagt uns zwei wichtige Dinge:
- Neulinge sind noch nicht fest verankert: Die Leute, die zum ersten Mal Hass verbreiten, sind oft noch nicht tief in der Ideologie verstrickt. Sie „spielen" vielleicht nur damit. Wenn man sie sofort konfrontiert, hören sie oft auf. Man muss sie also nicht als unumstößliche Fanatiker behandeln.
- Giftige Gegenrede ist ein zweischneidiges Schwert: Auch wenn sie den Neuling vertreibt, führt sie dazu, dass die alten Mitglieder der Hass-Gruppe noch aggressiver werden und sich gegenseitig aufhetzen.
Die große Metapher: Der brennende Streichholz
Stell dir den Hass als ein kleines Feuer vor.
- Die Neulinge sind Leute, die gerade ein Streichholz anzünden wollen.
- Die Gegenrede ist Wasser.
- Die Studie zeigt: Wenn du Wasser auf das Streichholz schüttest, geht es aus (der Neuling geht weg).
- Aber: Wenn du das Wasser aus einem Eimer schmeißt, der selbst voller Öl ist (giftige Gegenrede), dann spritzt das Öl auf die alten, brennenden Lagerfeuer (die alten Hass-Mitglieder) und lässt sie noch heller lodern.
Fazit für den Alltag
Es ist gut, Hass nicht einfach zu ignorieren. Gegenrede kann neue Leute davon abhalten, in Hass-Gruppen zu bleiben. Aber wir sollten versuchen, diese Gegenrede so konstruktiv wie möglich zu halten. Wenn wir uns selbst in den Hass hineinziehen und beleidigend werden, gewinnen wir vielleicht den Neuling, aber wir verlieren den Kampf um die Atmosphäre im Internet, weil die alten Hass-Mitglieder dadurch nur noch wütender werden.
Kurz gesagt: Gegenrede ist ein gutes Werkzeug, um Neulinge zu stoppen, aber man sollte es nicht mit Gift mischen, sonst füttert man die alten Monster.
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