← Neueste Arbeiten
📊 statistics

Simultaneous Estimation of Ballpark Effects and Team Defense Using Total Bases Residuals

Diese Studie stellt ein einfaches, interpretierbares Regressionsframework vor, das auf Residuen der Gesamtbasen basiert, um mithilfe von Statcast-Daten (2015–2024) gleichzeitig die Effekte von Ballparks und der Teamverteidigung im Baseball zu schätzen und dabei konsistente Muster sowie den Einfluss von Regeländerungen und physikalischen Faktoren auf die Spielentwicklung aufzuzeigen.

Ursprüngliche Autoren: Jhe-Jia Wu, Tian-Li Yan, Ting-Li Chen

Veröffentlicht 2026-03-24
📖 5 Min. Lesezeit🧠 Tiefgang

Ursprüngliche Autoren: Jhe-Jia Wu, Tian-Li Yan, Ting-Li Chen

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Stellen Sie sich vor, Sie schauen sich ein Baseball-Spiel an. Ein Schlagmann trifft den Ball hart. Der Ball fliegt weit. Ist das ein Zeichen für einen unglaublichen Schlagmann? Oder liegt es daran, dass das Stadion sehr klein ist? Oder vielleicht daran, dass das Team im Feld besonders schlecht war und den Ball nicht fangen konnte?

Das ist das große Rätsel, das diese Wissenschaftler lösen wollten. In der Baseball-Analyse ist es wie ein schwerer Knoten: Man kann nicht einfach sagen „Der Schlagmann ist gut", weil der Ball vielleicht nur wegen des Windes oder des kleinen Feldes so weit geflogen ist. Und man kann nicht einfach sagen „Das Feldteam ist schlecht", weil der Ball vielleicht einfach zu hart geschlagen wurde.

Hier ist die einfache Erklärung dessen, was die Autoren (Jhe-Jia Wu, Tian-Li Yan und Ting-Li Chen) in ihrer Studie getan haben, mit ein paar bildhaften Vergleichen:

1. Der „Erwartete Wert" als Maßstab

Stellen Sie sich vor, Sie werfen einen Ball gegen eine Wand. Wenn Sie den Ball mit 100 km/h und einem bestimmten Winkel werfen, wissen Sie ungefähr, wie weit er fliegen wird. Das ist der Erwartungswert.

Die Autoren haben für jeden einzelnen geschlagenen Ball im Baseball genau das berechnet:

  • Wie schnell war der Ball beim Treffen? (Exit Velocity)
  • In welchem Winkel wurde er geschlagen? (Launch Angle)

Basierend auf diesen beiden Zahlen haben sie berechnet: „Wenn ein Ball so hart und in diesem Winkel geschlagen wird, sollte er im Durchschnitt X Meter weit fliegen."

2. Die „Überraschung" (Der Rest)

Jetzt kommt der geniale Teil. Sie haben sich nicht den Ball selbst angesehen, sondern die Überraschung.

  • Wenn der Ball weiter fliegt als erwartet, ist das eine positive Überraschung.
  • Wenn er kürzer fliegt als erwartet, ist das eine negative Überraschung.

Diese „Überraschung" nennen sie Residuum.

  • Positives Residuum: Der Ball flog weiter, als er sollte. Das könnte bedeuten: Der Wind half ihm, das Stadion ist klein, oder das Feldteam war schlecht.
  • Negatives Residuum: Der Ball flog nicht so weit, wie er sollte. Das könnte bedeuten: Der Wind war gegen ihn, das Stadion ist riesig, oder das Feldteam war super gut.

3. Das große Rätsel lösen: Wer ist schuld?

Bisher war es schwer zu sagen, ob die „Überraschung" vom Stadion (dem Park) oder vom Feldteam (der Verteidigung) kam. Es war wie ein Streit zwischen zwei Freunden, wer den Kuchen gegessen hat.

Die Autoren haben ein mathematisches Modell gebaut, das wie ein Detektiv arbeitet. Sie haben Tausende von Spielen gleichzeitig analysiert.

  • Wenn ein bestimmtes Stadion (z. B. in Denver) immer dazu führt, dass Bälle weiter fliegen als erwartet, egal welches Team dort spielt, dann ist das ein Stadion-Effekt.
  • Wenn ein bestimmtes Team (z. B. die Dodgers) immer dazu führt, dass Bälle kürzer fliegen als erwartet, egal in welchem Stadion sie spielen, dann ist das ein Verteidigungs-Effekt.

Indem sie alles gleichzeitig berechnet haben, konnten sie die beiden Effekte voneinander trennen. Sie haben quasi gesagt: „Okay, wir wissen, dass das Stadion X den Ball weiter fliegen lässt. Also ziehen wir das ab. Was übrig bleibt, ist die Leistung des Teams."

4. Was haben sie herausgefunden?

Über die Stadien:
Manche Stadien sind wie „Zauberstäbe" für Schlagmänner (wie Coors Field in Colorado), andere wie „Friedhöfe" für Bälle (wie Oracle Park in San Francisco). Die Autoren haben bestätigt, was Fans ahnten, aber ihre Zahlen waren oft genauer als die offiziellen MLB-Zahlen, weil sie den Einfluss der Verteidigung herausgerechnet hatten.

  • Beispiel: Manchmal dachte man, ein Stadion sei gut für Schlagmänner, aber eigentlich war das Gast-Team nur sehr schlecht im Feld. Die Autoren haben das entlarvt.

Über die Teams:
Sie haben eine neue Art gemessen, wie gut ein Team im Feld ist.

  • Die offiziellen Statistiken schauen oft nur darauf, wie viele Bälle gefangen wurden.
  • Die Autoren schauen darauf: „Wie weit flog der Ball trotzdem?"
  • Wenn ein Team Bälle fängt, die eigentlich zu weit hätten fliegen sollen, ist das ein Zeichen für großartige Verteidigung.

Über die Zeit (Der „Ball"-Faktor):
Sie haben gesehen, dass sich die ganze Liga im Laufe der Jahre verändert hat.

  • Zwischen 2017 und 2019 flogen die Bälle weiter als erwartet (die berühmte „gepumpte" Baseball-Ära).
  • Danach wurden die Bälle wieder „trockener" und flogen weniger weit.
  • Auch die neue Regel, die extreme Feldpositionierungen (Shifts) verboten hat, hat sich in ihren Zahlen gezeigt: Die Bälle flogen plötzlich wieder etwas weiter, weil die Verteidiger nicht mehr so weit weg stehen durften.

5. Der neue Maßstab: Der „Z-Index"

Statt komplizierter Zahlen haben sie einen einfachen Index wie bei einer Schulnote eingeführt:

  • 100 ist der Durchschnitt (die Klasse).
  • 120 bedeutet: „Ein bisschen besser als der Durchschnitt" (eine 2+).
  • 140 bedeutet: „Ein Weltklasse-Team" (eine 1).

Das macht es viel einfacher zu verstehen, wie extrem gut oder schlecht ein Team oder Stadion wirklich ist.

Fazit

Diese Studie ist wie ein neues Paar Brillen für Baseball-Fans und Analysten. Bisher sah man nur das Ergebnis (der Ball flog weit). Jetzt kann man durch die Brille sehen: „Aha, der Ball flog weit, weil das Stadion klein ist, nicht weil der Schlagmann so stark war." Oder: „Das Team ist super im Feld, weil es Bälle fängt, die eigentlich Treffer hätten sein sollen."

Es ist eine einfache, aber clevere Methode, um das Chaos aus Zufall, Wetter, Stadion und Talent zu sortieren und die wahre Leistung von Teams und Stadien zu enthüllen.

Ertrinken Sie in Arbeiten in Ihrem Fachgebiet?

Erhalten Sie tägliche Digests der neuesten Arbeiten passend zu Ihren Forschungsbegriffen — mit technischen Zusammenfassungen, in Ihrer Sprache.

Digest testen →