Beyond COVID-19 Deaths: Cause-Specific Analysis of Excess Mortality in Russia

Die Studie zeigt, dass Russland während der Pandemie mit über einer Million Überschusssterbefällen, die deutlich über den offiziellen COVID-19-Zahlen liegen und vor allem durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie eine hohe Sterblichkeit bei Männern im erwerbsfähigen Alter getrieben wurden, eine massive und ungleich verteilte Mortalitätskrise erlebte, deren genaue Ursachen durch Inkonsistenzen in der Todesursachenstatistik verschleiert werden könnten.

Ursprüngliche Autoren: Degtiareva, E., Timonin, S., Tilstra, A., Aburto, J. M.

Veröffentlicht 2026-03-25
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Ursprüngliche Autoren: Degtiareva, E., Timonin, S., Tilstra, A., Aburto, J. M.

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). ⚕️ Dies ist eine KI-generierte Erklärung eines Preprints, das nicht peer-reviewed wurde. Dies ist kein medizinischer Rat. Treffen Sie keine Gesundheitsentscheidungen auf Grundlage dieses Inhalts. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

🇷🇺 Russlands verdeckte Tragödie: Was hinter den offiziellen Zahlen steckt

Stellen Sie sich vor, Russland ist ein riesiges Schiff, das durch einen schweren Sturm (die Corona-Pandemie) fährt. Die Kapitäne (die offiziellen Behörden) melden: „Wir haben 595.000 Passagiere verloren, die direkt vom Sturm getroffen wurden."

Aber die Forscher in dieser Studie haben einen anderen Blickwinkel gewählt. Sie haben nicht nur auf die Passagiere geschaut, die vom Sturm getroffen wurden, sondern auf die gesamte Zahl der Toten an Bord. Und das Ergebnis ist erschreckend: Tatsächlich sind über 1 Million Menschen gestorben.

Das ist fast das Doppelte der offiziellen Zahl. Wo sind die anderen 400.000 Menschen hin? Die Studie versucht, dieses Rätsel zu lösen.

1. Der große „Schatten" (Die Diskrepanz)

Stellen Sie sich vor, Sie zählen die Menschen in einem Raum. Jemand sagt: „Hier sind 100." Aber wenn Sie genauer hinschauen, sehen Sie, dass eigentlich 200 da sind. Die anderen 100 sind einfach nicht als „im Raum" registriert worden.

In Russland war es ähnlich. Die offiziellen Corona-Todeszahlen waren wie eine sehr enge Brille, durch die man nur das sah, was man unbedingt sehen wollte. Viele Menschen, die an Corona gestorben sind, wurden aber offiziell nicht als „Corona-Tote" gezählt. Stattdessen wurden sie unter anderen Gründen registriert.

2. Der Hauptverdächtige: Das Herz (Herz-Kreislauf-Erkrankungen)

Wo sind also die fehlenden Menschen? Die Studie findet heraus: Die meisten von ihnen sind im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschwunden.

  • Die Analogie: Stellen Sie sich vor, das Gesundheitssystem ist ein überfülltes Krankenhaus. Wenn plötzlich eine Flut von Corona-Patienten hereinkommt, bleibt für die Herzpatienten weniger Platz.
  • Was passierte: Viele Menschen starben an Herzinfarkten oder Schlaganfällen, weil sie keine Hilfe bekamen, weil die Ärzte mit Corona beschäftigt waren, oder weil sie aus Angst nicht ins Krankenhaus gingen.
  • Der Verdacht: Die Studie vermutet sogar, dass viele Menschen, die eigentlich an Corona gestorben sind, einfach als „Herzinfarkt" in die Statistik geschrieben wurden. Es ist, als würde man einen Apfel in einen Korb mit Birnen werfen, nur weil der Korb für Äpfel zu voll war.

3. Zwei große Wellen

Die Sterblichkeit in Russland stieg nicht gleichmäßig an, sondern in zwei großen Wellen:

  1. Winter 2020/2021: Die erste große Welle.
  2. Herbst 2021: Eine noch stärkere Welle.

Besonders interessant ist, wer betroffen war:

  • Frauen: Sie litten vor allem im höheren Alter (über 75) stark unter der zweiten Welle.
  • Männer: Sie starben häufiger im „Arbeitsalter" (zwischen 45 und 74). Das passt zu einem alten Muster in Russland: Männer sterben dort oft schon früher an Herzproblemen oder durch Alkohol, und die Pandemie hat diesen Trend verschlimmert.

4. Ein Flickenteppich aus Regionen

Russland ist riesig, und die Situation war überall anders.

  • Die „Hotspots": In den großen Städten und den zentralen Regionen (wie Moskau oder der Wolga-Region) war die Zahl der Toten extrem hoch.
  • Der Unterschied: In manchen Gebieten (wie der Region Lipezk) war die Zahl der Toten riesig, aber die offiziellen Corona-Zahlen waren sehr niedrig. Das ist wie ein Feuer, das in einem Haus brennt, aber der Feuermelder zeigt nur Rauch an. Das deutet darauf hin, dass dort die Zählung besonders ungenau war.
  • Der Norden: In den weit entfernten, dünn besiedelten Gebieten (Sibirien, Ferner Osten) war die Rate der Toten pro Kopf niedriger, aber das lag auch daran, dass dort einfach weniger Menschen leben.

5. Warum ist das passiert? (Die Ursachen)

Die Studie nennt drei Hauptgründe für diese Katastrophe:

  1. Vertrauensmangel: Viele Russen hatten Angst vor der Regierung und den Wissenschaftlern. Sie wollten sich nicht impfen lassen, obwohl Impfstoffe da waren.
  2. Zu wenig Schutzmaßnahmen: Die Lockdowns waren kurz und schwach. Es war, als würde man versuchen, ein Feuer mit einem kleinen Eimer Wasser zu löschen, während es schon lichterloh brannte.
  3. Die Zähl-Regeln: Die Regeln, wie man einen Todesfall als „Corona" meldet, waren extrem streng. Man brauchte oft eine Leichenöffnung (Autopsie), um Corona zu bestätigen. Wenn das nicht geschah, wurde der Tod einfach anders benannt.

Fazit: Was lernen wir daraus?

Die Studie sagt uns: Verlassen Sie sich nicht nur auf die offiziellen Corona-Zahlen.

Wenn man in einem Land mit vielen Herzkrankheiten und wenig Vertrauen in die Regierung eine Pandemie hat, dann sterben nicht nur Menschen direkt an dem Virus. Es sterben auch viele indirekt, weil das System zusammenbricht oder weil die Toten „falsch" gezählt werden.

In Russland haben wir gesehen, wie eine Welle von 1 Million Toten über das Land rollte, von der die Welt nur die Hälfte sah. Die anderen 400.000 sind im „Schatten" der Herzkrankheiten und der ungenauen Statistik verschwunden.

Die einfache Botschaft: Um wirklich zu verstehen, wie schlimm eine Pandemie ist, muss man nicht nur auf das Virus schauen, sondern auf das gesamte Bild – besonders auf das Herz der Bevölkerung.

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