On the Mean-Entropy Frontier: Profit Rate Equalization
Diese Arbeit verwendet ein Maximum-Entropie-Framework und eine Bayes-Schätzung auf US-Branchen-Daten von 1962 bis 2024, um zu zeigen, dass während die langfristige Rentabilität gesunken ist, die Angleichung der Gewinnraten zugenommen hat, was in den letzten Jahrzehnten den Spielraum für weitere Gewinne aus der Kapitalreallokation begrenzt hat.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Die große Frage: Ist das Rennen noch fair?
Stellen Sie sich die Wirtschaft als ein riesiges, niemals endendes Rennen vor, bei dem verschiedene Unternehmen (Läufer) versuchen, Geld (Gewinne) zu gewinnen. Eine klassische Idee der Wirtschaftswissenschaften besagt, dass in einem wirklich wettbewerbsorientierten Rennen, wenn ein Läufer zu weit voraus ist, andere seine Strategie kopieren werden, und schließlich alle etwa mit der gleichen Geschwindigkeit laufen. Dies nennt man Profitraten-Angleichung (profit-rate equalization).
Aber passiert das noch? Werden die reichen Läufer immer reicher, während die anderen zurückfallen, oder gleicht das Rennen das Spielfeld noch immer aus?
Der Autor Doğuhan Sündal geht dieser Frage nach, indem er eine neue „Bewertungskarte“ erstellt, um zu messen, wie fair das Rennen ist, und nutzt dabei ein Konzept aus der Informationstheorie namens Entropie.
Die neue Bewertungskarte: Die „Mean-Entropy Frontier“
Anstatt nur darauf zu schauen, wer das meiste Geld verdient hat, betrachtet der Autor, wie gleichmäßig das Geld über verschiedene Branchen hinweg verteilt ist.
Um dies zu erklären, stellen Sie sich einen mit Luft gefüllten Ballon vor.
- Niedrige Entropie: Die Luft ist in eine Ecke des Ballons gedrückt. Dies repräsentiert eine Situation, in der einige wenige Branchen enorme Gewinne erzielen, während andere sehr wenig erwirtschaften. Das „Gewicht“ der Wirtschaft ist unausgewogen.
- Hohe Entropie: Die Luft ist perfekt gleichmäßig im gesamten Ballon verteilt. Dies repräsentiert einen Zustand, in dem die Gewinne über alle Branchen hinweg angeglichen sind.
Der Autor erstellt eine Karte, die Mean-Entropy Frontier genannt wird. Denken Sie an dies als eine „Best-Case-Szenario“-Linie auf einem Graphen.
- Die X-Achse ist der Gesamtbetrag an Gewinn, den die Wirtschaft erwirtschaftet (die Größe des Ballons).
- Die Y-Achse ist die Frage, wie gleichmäßig dieser Gewinn verteilt ist (wie gut die Luft den Ballon ausfüllt).
Die „Frontier“ (Grenze) ist das theoretische Limit dafür, wie gleichmäßig die Gewinne für eine gegebene Menge an Gesamtgewinn verteilt werden könnten. Wenn die tatsächliche Wirtschaft weit unter dieser Linie liegt, bedeutet das, dass das Rennen unausgewogen ist. Wenn sie nah an der Linie liegt, läuft das Rennen sehr reibungslos.
Wie die Studie funktioniert: Die „Kluge-Vermutungs“-Maschine
Der Autor hat nicht nur nach den Zahlen geschaut; er hat eine „Kluge-Vermutungs“-Maschine (ein statistisches Modell) gebaut, um zu sehen, wie die Wirtschaft aussehen sollte, wenn sie perfekt effizient wäre.
- Die Inputs: Die Maschine betrachtet zwei Dinge für jede Branche:
- Profitrate: Wie viel Geld diese Branche derzeit verdient.
- Umsatzanteil (Das „Prior“): Wie groß die Branche in Bezug auf ihren Umsatz ist. Dies dient als eine Art „Startvermutung“ oder Basiserwartung.
- Der Prozess: Die Maschine fragt: „Wenn Kapital (Geld für Investitionen) perfekt fließen würde, um die Gewinne anzugleichen, wohin würde es fließen?“
- Das Ergebnis: Sie erstellt eine „prognostizierte“ Karte, wo das Geld sein sollte. Dann vergleicht sie diese Vorhersage mit der „tatsächlichen“ Karte, wo das Geld in der realen Welt ist.
Was die Daten zeigen (1962–2024)
Unter Verwendung von Daten aus tausenden US-Unternehmen fand die Studie drei Hauptpunkte:
1. Der „Durchschnittsgewinn“ sinkt
In den letzten 60 Jahren ist der durchschnittliche Gewinn der Branchen langsam gesunken. Es ist, als ob das gesamte Preisgeld im Rennen kleiner geworden wäre.
2. Die „Fairness“ nimmt zu
Während das gesamte Preisgeld schrumpfte, wurde die Verteilung dieses Geldes viel gleichmäßiger. Die „Luft“ im Ballon hat sich weiter verteilt. Die Lücke zwischen dem „Best-Case-Szenario“ (der Frontier) und der „realen Welt“ ist kleiner geworden.
- Das Fazsergebnis: In den letzten Jahrzehnten ist die Wirtschaft sehr gut darin geworden, die Gewinne anzugleichen. Es gibt kaum noch „Raum“, um die Verteilung noch fairer zu gestalten. Das System ist bereits sehr effizient darin, den Wohlstand (oder den Mangel daran) gleichmäßig zu verteilen.
3. Die „Lücke“ schließt sich
In den 1960er und 70er Jahren gab es eine riesige Lücke zwischen der Art und Weise, wie Gewinne verteilt wurden, und der Art und Weise, wie sie hätten verteilt werden können. Heute ist diese Lücke fast verschwunden. Dies deutet darauf hin, dass der „Angleichungsprozess“ (Wettbewerb) sehr hart arbeitet, aber gegen eine Wand stößt, an der die Gewinne generell niedriger sind, nicht nur ungleichmäßig.
Die Kluft zwischen „Asset-Heavy“ und „Sales-Heavy“
Die Studie untersuchte auch, welche Branchen von der Vorhersage abweichen.
- Die „Asset-Heavy“ Läufer (Vermögensschwerpunkt): Branchen wie Pipelines, Gesundheitsdienstleistungen und Gerätevermietung haben mehr physische Vermögenswerte (Gebäude, Maschinen), als das Modell basierend auf ihrem Umsatz vorhersagen würde. Sie sind „überinvestiert“ in physische Güter.
- Die „Sales-Heavy“ Läufer (Umsatzschwerpunkt): Branchen wie der Einzelhandel oder der Großhandel haben riesige Umsatzzahlen, aber weniger physische Vermögenswerte. Sie sind im Verhältnis zu ihrem Umsatzvolumen „unterinvestiert“ in physische Güter.
Dies deutet darauf darauf hin, dass während die Profitraten zunehmend angeglichen werden, die Art der Vermögenswerte, die Unternehmen halten, dennoch hartnäckig unterschiedlich bleibt, je nachdem, was sie tun.
Das Fazit
Die Arbeit argumentiert, dass der kapitalistische Wettbewerb weiterhin funktioniert, sich aber in seiner Form verändert hat.
- Alte Sicht: Wettbewerb treibt Gewinne nach oben und gleicht sie an.
- Neue Realität (laut dieser Arbeit): Der Wettbewerb ist sehr erfolgreich darin, die Gewinne anzugleichen (die Verteilung sehr fair zu gestalten), aber er tut dies in einem Umfeld, in dem der Gesamtdurchschnittsgewinn niedriger ist als früher.
Die Wirtschaft hat einen Punkt erreicht, an dem es sehr schwer ist, Gewinne noch „gleicher“ zu machen, als sie ohnehin schon sind. Die „Mean-Entropy Frontier“ zeigt, dass wir uns derzeit direkt an der Grenze dessen befinden, was theoretisch für Fairness möglich ist, obwohl der gesamte Kuchen kleiner ist als vor Jahrzehnten.
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